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am 29. Juli 2015
Vorab: Es folgt (noch) keine Rezension, ob paleo funktioniert oder nicht. Das Kochbuch ist sehr schön aufgebaut. Es enthält einen ca. 50 seitigem Theorieteil vor den 115 Rezepten. Die Sprache ist verständlich und einleuchtend. Man kann den Anweisunge gut folgen. Die 30 Tage Challange Paleo ist gut für arbeitende Menschen durchgeplant und es wird vielfach daran erinnert auf Vorrat bzw. Vorzukochen.

Während ich den "Theorieteil" gelesen habe, habe ich mich aber zwischendurch gefragt, ob ich wirklich ein Buch über Ernährung gekauft habe. Unzählige Großaufnahmen vom Autor teilweise über zwei Seiten erstreckt zeugen zumindest von einem gesunden Selbstvertrauen des Autors. Aber das ist schon noch akzeptabel.

Was ich ziemlich unelegant finde: Dieses Sachbuch ist mit 30€ schon recht happig. Da habe ich dann auch entsprechende Erwartungen. Leider hat Richter an vielen Stellen (Küchenausstattung, Einkaufslisten etc.) gekürzt und auf seinen Blog paleo360.de zu diesem Thema verwiesen. Der Haken: Diese Infos findet man dort nicht sofort... man bekommt sie per eMail, dafür berechnet der Autor aber eine Anmeldegebühr in Höhe von 10€ inklusive einer Monatsgebühr von weiteren 10 €.

Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob sie/er genügend Geld für Paleo hat. Auch im Buch heißt es, dass man nach seinem ersten Paleoeinkauf an der Supermarktkasse schlucken könnte. Denn diese Ernährungsweise ist einfach kostspieliger (was ich aber natürlich auch moralisch vetretbarer ist) die Kosten fangen aber schon viel früher an: Beim stolzen Buchpreis und den Folgekosten für die volle Informationspalette. Deine Wahl wie du dich entscheidest. Hätte ich das Buch nicht im Buchhandel, sondern bei amazon gekauft, hätte ich den Bildband über Nico Richter wieder zurück geschickt.
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am 31. Mai 2014
Nico Richters im Christian Verlag neu erschienenes Werk „Paleo – Power for Life“ ist das erste deutschsprachige Buch zum Thema Steinzeiternährung und der Lebensweise unserer Vorfahren. Bereits in den 80-er-Jahren hat der Ernährungswissenschaftler Boyd Eaton diese Ernährungsweise in den USA bekannt gemacht und in den letzten Jahren hat die Paleo-Ernährung besonders in Hollywood einen regelrechten Boom in Kontrast zum Veganismus erlebt.

Das Buch verspricht wie so viele Ernährungsbücher den Heiligen Gral: Man strotze nur so vor Gesundheit, Vitalität und habe obendrein noch reinere Haut. Der geschmackvolle Einband, die ästhetischen und ruhigen Bilder sowie der sympathisch lächelnde und gutaussehende Nico Richter, sprechen den Leser sofort an. Richter erklärt die überaus komplexe Ernährungsform so, dass es für den Paleo-Laien leicht verständlich und flüssig zu lesen ist und die 115 abwechslungsreichen Rezepte am Schluss tun ihr übriges, damit das Buch dann auch an einem Nachmittag ausgelesen ist.

Die Aufteilung des Buches ist gut strukturiert: Zuerst erklärt Richter dem Leser, warum die Steinzeiternährung die artgerechte Ernährung für den Menschen ist. Schließlich habe sich der Mensch genetisch in den letzten 100.000 Jahren kaum verändert und sei immer noch an die Ernährung unserer Vorfahren, der Jäger und Sammler, angepasst. Der Beginn des Ackerbaus vor 10.000 Jahren und die Industrielle Revolution vor 200 Jahren sowie deren Produkte wie Weizen, Zucker, Süßstoffe und Fast-Food überlasten, dem Autor zufolge, den menschlichen Körper. Die Folgen: Massive Übergewichtsepidemie, Krebs, Alzheimer und weitere Volkskrankheiten, die in den Industrienationen grassieren. Der Ausweg: Zurück zu unseren Wurzeln und einer leichteren Ernährung, bestehend aus viel Eiweiß wie Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst und Nüssen. Auch gute Fette dürfen nicht fehlen und sollten vermehrt aus Kokosöl, Olivenöl und Avocados zugeführt werden. Das Kapitel ist einerseits zwar eine verständliche Einführung, doch andererseits kratzt es zu sehr an der Oberfläche. Für einen Skeptiker würde Richters Theorie nicht ausreichen, schließlich fehlen wissenschaftliche Belege wie Querverweise zu Studien oder Arbeiten von amerikanischen Paleo-Koryphäen. Doch darum geht es dem Autor ja auch nicht: Er möchte diese Ernährungsform einem breiten deutschen Publikum zugänglich machen und medienwirksam vermarkten.

Besonders gefällt das zweite Kapitel. Darin dreht es sich um die Herausforderung, 30 Tage lang nur Paleo zu essen und auf Milchprodukte, Getreide, Bohnen und mehrfach gesättigte Pflanzenöle strikt zu verzichten. Selbst kochen ist dabei natürlich ein Muss. In diesen 30 Tagen soll nämlich eine Entgiftung des Körpers stattfinden, in denen sich, dem Autor zufolge, viele seiner Leser gesünder und wacher fühlen und sie mehr Energie verspüren. Doch keine Angst, es wird keine vollständige Abstinenz von allen Kuchen und Brezen dieser Welt erwartet! Nach der Verzichtsphase dürfen einige Nahrungsmittel, wie Milchprodukte, wieder in die Ernährung eingeführt werden, wenn sie vertragen und andere als seltene Mogelmahlzeit gegessen werden. Schließlich ist Paleo auch keine x-beliebige Diät mit zahlreichen Verboten, sonderen eine gesunde und genussvolle Ernährungs- und Lebensform. Um die Umstellung zu erleichtern, gibt der Autor zudem viele nützliche Tipps für den Alltag mit, sei es für das richtige Einkaufen und Konservieren der Zutaten, die Küchenausrüstung oder ein detaillierter Mahlzeitenplan für zwei Wochen. Die darauffolgenden Lifestyle-Tipps kennt man jedoch schon leider zu genüge, sind aber nun mal ein fester Bestandteil eines jeden Ernährungsbuches: Erstens viel Wasser trinken, zweitens viel schlafen und drittens viel Bewegung.

Die Rezepte am Schluss machen richtig Spaß, durchzublättern: Die Bilder der fertigen Mahlzeiten sind so liebevoll und bis ins Detail inszeniert, dass einem schon allein beim Betrachten das Wasser im Mund zusammenläuft. Im ersten Moment muten einige Rezepte zwar etwas exotisch und kompliziert zum Kochen an, schließlich fehlen plötzlich die heißgeliebten und schnell gemachten Nudeln, Müslis oder belegten Semmeln vom Bäcker nebenan. Doch wer sich einmal an Schoko-Chili con Carne oder Apfel-Kokosnussmilch-Pudding gewagt hat, wird kleinlaut zugeben müssen, dass es erstaunlich gut schmeckt und Sättigungsbeilagen wie Brot oder Milchprodukte nicht notwendig sind, um gesund und lecker zu kochen – und das ein Leben lang.
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am 9. Juli 2015
Aufgrund meiner Vorbestellung habe ich mit Vorfreude der Lieferung entgegen gesehen. Nach einigen blättern im Buch liegt es seit dem im Bücherregal.
Inhaltlich sind sicher viele gute Anregungen, genau wie in anderen Büchern, enthalten. Da ich selbst eine Ausbildung im Bereich der Küche habe und viele, viele Kochbücher gelesen oder mein eigen nenne, empfinde ich das Preis-Leistungsverhältnis als schlecht. Viel Geld (gebundene Ausgabe) für wenig Inhalt. Wenn man die Grundzüge der Steinzeitdiät kennt findet man im Netz viel kostengünstigere Alternativen.
Hinzu kommt noch die Anwendung der Rezepte, sowie der Einkauf der Zutaten. Nur weil es eine Steinzeitdiät ist - muss ich nicht alles teuer bezahlen. Früher gab es auch nur den Tauschhandelt ;-))
Ich habe mir einiges neues für die Küche an Zutaten angeschafft - die warten aber noch im Schrank auf Anwendung.
Unhandlich aufgrund der Größe für die Küche.
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am 18. Oktober 2015
Im Allgemeinen kann ich es nur gutheißen, dass wir uns in eine Richtung entwickeln, in der weniger Kohlehydrate und mehr gesunde Fette gegessen werde, aber zu behaupten, dass die Steinzeitmenschen 3x täglich Fisch oder Fleisch zu sich genommen haben und nicht so viel Gemüse ist einfach lächerlich. Zudem Eier von Hühnern aus China kamen und sicherlich für den nordeuropäischen Steinzeitjäger nicht zu haben waren.

Hier ist der Link zu einem tollen TED Talk, der sich mit Paleo kritisch auseinandersetzt.
[...]
(auch zu finden bei youtube unter: Debunking Paleo TEDx Talk OU)

Trotzdem ist wahrscheinlich die Paleo Diät wesentlich gesünder als die fettarme "Light" Welle, die seit den späten 60er Jahren unsere Köpfe verdreht. Man muss aber kritisch sehen, dass die Prämisse dieser Diät keinerlei "Basis in archäologischer Realität" hat und daher mit Vorsicht zu genießen ist.
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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2014
Paleo verspricht u.a. ein besseres Befinden bei Autoimmunkrankheiten. So fand ich zu Paleo360.de, dem dortigen Autoimmunprotokoll (17seitiges E-Book) und schließlich zu Paleo - Steinzeit Diät: ohne Hunger abnehmen, fit und schlank werden - Power for Life. 115 Rezepte aus der modernen Steinzeitküche mit Fleisch, Fisch & Gemüse. Glutenfrei & laktosefrei. (Trendküche).

Der "Blick ins Buch" schon viel sagend! Von mir 5 Sterne (mehr kann ich leider nicht vergeben) da

* Die Paleo-Grundlagen schlüssig präsentiert sind

* Die Regeln und Vorteile von Paleo bestens erläutert werden
(Tabelle Erlaubt - Nicht erlaubt / Idealgewicht und mehr Energie / Bessere Verdauung und reinere Haut / Ideale Versorgung des Körpers mit Nährstoffen / Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten u.v.m)

* Ich Antworten auf viele Fragen finde
(Fleisch ist gesund / Das Problem mit Gluten / Brauchen wir Vollkorn? / Was ist mit Kartoffeln und Reis? / Wie sieht eine typische Mahlzeit aus? / Die größte Umstellung ist meist das Frühstück)

*Die Empfehlungen und der beispielhafte Speisplan für die 30 Tage-Umstellungsphase den Einstieg ungemein erleichtern

*Es zahlreiche nützliche Praxistipps gibt (Lebensmittelqualität, Lagerhaltung, Küchenbasics, d.h. besondere Zutaten der Paleo-Küche wie z.B. Ghee und Kokosmehl, Wochenplanung)

*Ausdrücklich aufgeführt wird, dass Paleo keine Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung ist, das Thema Abnehmen aber dennoch behandelt wird (wie auch Paleo und Sport)

*Die Rezepte eines meiner wichtigsten Attribute erfüllen: Alltagstauglichkeit. Sie kommen oftmals mit wenigen Zutaten aus und sind in einem annehmbaren Zeitrahmen zubereitet -perfekt!

Zu einem Lieblingsrezept haben wir in der Familie bereits Spinatcurry mit Huhn (+Kokosmilch) ernannt.

Neben den Basic-Rezepten, z.B.
Schnelle Paleo-Pfanne / Hähnchenfilet-Streifen / Gebratenes Hackfleisch / Lachsfilet mit Chili & Limette und dem perfekten Rührei (Geschmack Thai, Provence, Spanien, Griechenland, Mexiko, mittlerer Osten Nordafrika) bietet das Buch aber auch
raffiniertere Rezepte wie z.B.
Huevos Rancheros (Frittata) mit Paprika-Chili-Salsa / Früchte im Speckmantel / Knusprige Maniok-Chips / Pizza mit Blumenkohlboden / Zucchini-Spaghetti mit Bolognese oder Macadamia-Pesto / Mango-Ingwer-Chutney / (Grüner) Spargel-Erdbeer-Salat / Fruchtiges Rindfleischcurry / Schoko-Chili-Con-Carne / Persisches Lamm-Curry / Schweinefilet in Kaffeekruste mit Blaubeersauce / Chicken-Wings mit Chilli und Limetten / Kokos-Kabeljau mit Mango-Avocado-Salat / Leinsamenbrot sowie
Rezepte für den Süßhunger, z.B.
Kokosriegel / Verbotene Schoko-Brownies / Apfelküchlein mit heißen Zwetschgen / Kakao-Waffeln mit Erdbeer-Kokos-Creme / Mango- und Bananen-Eis

Sehen diese nach Verzicht aus?

Alle Rezepte sind mit einem "Dazu passt-Verweis" und Nährwertangabe, manche auch mit zusätzlichem Tipp, versehen.
Zudem gibt es Symbole für "schnell zubereitet" und "kohlenhydratearm" -finde ich prima!

Fazit:
Das Buch (bzw. meine Kindle-Version) ist sehr gut strukturiert aufgebaut und lässt mich nichts vermissen!
Man merkt, dass es mit Liebe zum Detail erstellt wurde. Schön auch, dass es nicht mit erhobenen Zeigefinger daher kommt.
"Folge nicht Paleo, sondern deinem Paleo." heißt es dort.
Ich habe in Paleo - Steinzeit Diät: ohne Hunger abnehmen, fit und schlank werden - Power for Life. 115 Rezepte aus der modernen Steinzeitküche mit Fleisch, Fisch & Gemüse. Glutenfrei & laktosefrei. (Trendküche) gefunden, was ich suchte:
Einen Ratgeber und Begleiter zu meinem Paleo (und -so hoffe ich- "Power for life")!

Nachtrag 22.04.14:
Nun besitze ich zudem das Buch, welches sich mit seinen 22,5 x 27 cm und 224 Seiten auch als solches bezeichnen darf. ;-)
Macht Spaß darin zu blättern! Der beiliegende Pocket-Guide, klein aber fein, dient mir momentan noch als Lesezeichen.
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am 13. August 2015
das buch ist an sich nicht schlecht: schöne bilder, unterhaltsam geschrieben, etc. allerdings sollte es mir eigentlich als inspiration beim kochen dienen. diesen zweck erfüllt es leider nicht: Rezepte wie "Rührei" empfinde ich als redundant!
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am 24. April 2014
Nico Richters hochwertige Beiträge kenne ich bereits von der Homepage paleo360.de. Mit entsprechend großer Spannung und gleichzeitig kritischer Erwartung stand ich also dem Buch "Paleo - Power for Life" gegenüber. Entsprechend habe ich mich sehr gefreut, als ich heute mein bestelltes Exemplar erhalten habe.

Beim ersten Öffnen des Buches stieg mir der angenehme Geruch von "neu" in die Nase. Aber schließlich soll hier nicht der Geruch, sondern der Inhalt bewertet werden:soviel vorweg, der Aufbau des Buches ist logisch schlüssig und hilft beim "Reinkommen" ins Buch.

Der Einstieg stellt ein schön geschriebenes und motivierendes Vorwort aus Sicht des Autors sowie der Ärztin des Autors dar. Schon hier wird dem westlich konsumierenden Menschen unweigerlich klar, es geht nicht nur ums (Nach-)Kochen diverser Rezepte, sondern auch darum, seinen Lebensstil zu ändern. Dem Autor gelingt es aus meiner Sicht an dieser Stelle und auch im weiteren Verlauf des Buches hervorragend, nicht die Haltung eines "Predigers pro Paleo-Life" einzunehmen, sondern dem Leser vielmehr ein motivierendes Angebot zu machen: Probiers' einfach mal aus! Dazu passend finden sich angenehme, nicht auf eine Selbstdarstellung abzielende Bilder vom Autor in verschiedenen Situationen (z.B. Kochen, Aufenthalt in der Natur) vor.

Damit das Probieren besser gelingt, vermittelt einem das Buch im Folgenden die wesentlichen Grundlagen von Paleo. Dies umfasst eine geschichtliche Herleitung und Erklärung von Paleo, die zumindest mir helfen wird, einem Außenstehenden das Konzept Paleo vernünfig und plausibel zu erklären. Es schließt sich ein klar beschriebenes "Regelwerk" an - was soll ich essen, was soll ich vermeiden? Die grafische Aufbereitung ist äußerst gelungen und unterstützt den Inhalt des Buches (erlaubte Nahrungsmittel werden mit einem grünes Plus angegeben, nicht erlaubte Nahrungsmittel mit einem roten, nach unten gerichteten Dreieck).

Schön ist an dieser Stelle auch, dass das Buch mit diversen, häufig als Wahrheit empfundenen "Standpunkten" bricht, z.B. was Fett, Fleisch und Vollkorn angeht. Die Argumentation ist hier transparent, sodass sich jeder Leser eine eigene Meinung bilden kann. Die Vorteile von Paleo geben dem Leser einen zusätzlichen Motivationskick, dem Konzept eine Chance zu geben und es auszuprobieren.

Besonders erfreulich finde ich, dass das Buch nach diesem Abschnitt nicht direkt einsteigt und Kochrezepte "auflistet", sondern einen Weg anbietet, "wie" man einen guten Einstieg in Paleo finden kann. Hierzu wird das 30-Tage-Paleo-Programm vorgestellt, einschließlich vieler hilfreicher Tips, Hinweise auf typische Fehler und Ratschläge für die Zeit nach dem Programm, die allesamt den Start in Paleo enorm erleichtern. Toll und gut durchdacht ist auch, dass der Speiseplan geschickt mit den Rezepten verknüpft ist, sodass der Einstieg auch hier reibungsloser gelingen kann. Dazu tragen nicht zuletzt auch weitere Informationen zu "Grundzutaten", "Wochenplänen" und "Küchenutensilien" bei.

Es folgen die insgesamt 115 Rezepte, eine stattliche Zahl. Auch hier wurde offensichtlich viel Wert auf Struktur und Verständlichkeit gelegt, da die Rezepte sinnvoll gegliedert sind, sodass man alles schnell findet. Die Rezepte selber sind ansprechend verfasst und es kommen zu keiner Zeit unangenehme Fragen in einem auf, z.B. "Wie komme ich jetzt von Schritt 2 zu Schritt 3"? oder "Warum stehen in der Zubereitungsbeschreibung nicht alle Zutaten aus der Einkaufsliste?". Die Angabe der Zubereitungszeit hilft dabei, den benötigten Aufwand einzuschätzen. So weiß man, wie viel Zeit man einplanen muss und kann für sich selbst entscheiden, ob man dieses Rezept, oder besser ein anderes Rezept auswählt.

Die Rezepte enthalten alle Nährwertangaben, was ich persönlich sinnvoll finde. Tipps, beliebte Kombinationen und Variations-Empfehlungen reichern die Rezepte weiter an, sodass man beim Lesen viel zu entdecken und zu stöbern hat. Auch wenn ich das Buch natürlich noch nicht im Langzeit-Gebrauch habe, freue ich mich schon darauf, diverse Variationen zu testen - das Buch wird es schaffen, sich langfristig interessant zu machen.

Die Bilder zu den Rezepten sind durchweg hochwertig und die "Ergebnisse" der Zubereitung sind liebevoll arrangiert und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Übrigens: Der Kaufpreis rechtfertigt sich in meinen Augen vollkommen, nicht nur wegen der informativen, ansprechenden Inhalte, sondern auch wegen der Aufmachung selbst - das Buch ist gradlinig, qualitativ hochwertig mit einem Hardcover und ästhetisch ansprechend!

Unbedingte Kaufempfehlung - sowohl für Paleo-Erfahrene, als auch für Paleo-Einsteiger!!
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am 24. Juni 2015
Mein Lieblingspaleokochbuch! Im ersten Teil wird erklärt was Paleo ist und weswegen es gut für den Körper und die Seele ist. Danach kommen die Rezepte, die sehr übersichtlich in verschiedene Kapitel, wie z.B. Frühstück, Salate, Gemüse, Hühnchen, Fisch, Snacks, Desserts, usw. eingeteilt sind. Ich habe schon sehr viele Rezepte ausprobiert und habe schnell meine Lieblingsrezepte gefunden. Man erhält auch sehr viel Inspiration für eigene Kreationen auszuprobieren. Außerdem sind auch tolle Rezepte dabei, welche die Lust nach Süßem/Backwaren stillt.

Natürlich hat man nicht immer Lust oder die Zeit zwei Mal am Tag zu kochen, doch es gibt viele einfache Rezepte, welche man mit wenigen Handgriffen schnell zubereitet hat. Außerdem kann man ja auch in größeren Portionen kochen, welche man sich dann am Tag darauf mit zur Arbeit nehmen kann ;)

Ich kann es nur empfehlen die 30 Tage Challenge auszuprobieren. Ich fühle mich nicht mehr so müde, meine Haut sieht besser aus und fühlt sich besser an und ich habe bereits sehr viel abgenommen durch die Paleo Ernährung. Ich sage auch extra Ernährung und nicht Diät, da ich Paleo mehr als Lebensstil/Ernährungsumstellung sehe. Man isst einfach bewusster und sucht sich gute Lebensmittel (teilweise Bio, wenn auch nicht immer, da es echt teuer ist) aus. Man will seinem Körper einfach Gutes tun und nicht mit Fertigprodukten und Geschmacksverstärkern vollpumpen! Nach den 30 Tagen verzichtet man freiwillig auf den Zucker, die Milchprodukte und die schlechten Kohlenhydraten! Zu Hause wird bei uns nur noch Paleo gekocht, wir bewegen uns täglich und legen auch wert auf Entspannungsphasen und einen guten Schlaf. Allerdings erlauben wir uns 1-2 die Woche eine Mahlzeit, die nicht Paleo entsprechend ist. Dies funktioniert bis jetzt sehr gut :-)

Probiert's einfach aus, wem es nicht gefällt kann nach den 30 Tagen wieder "normal" essen und hat trotzdem tolle Rezepte kennengelernt.
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TOP 50 REZENSENTam 20. Februar 2015
Nachdem ich zunächst das zweite Buch von Nico Richter gesehen habe, wurde auch mein Interesse an seinem ersten Buch geweckt, zumal mir auch das Buch „Der Paleo-Code“ von Romy Dolle schon ganz gut gefallen hat. Zwar teile ich nicht alle Ansichten der Paleo-Ernährung, aber die Grundidee, alle Lebensmittel so natürlich und unverarbeitet iwie möglich zu essen gefällt mir sehr gut. Dass die Ernährung speziell in den westlichen Industriestaaten völlig von den eigentlichen Bedürfnissen der Menschen abgekommen ist, zeigt die explosionsartige Ausbreitung vielfältiger Zivilisationskrankheiten.

Zu Beginn des Buches werden die Grundlagen und das Konzept der Paleo-Ernährung kurz und bündig, aber dennoch logisch und nachvollziehbar dargestellt. Paleo orientiert sich an den Nahrungsmitteln, die den Menschen in der Steinzeit zur Verfügung standen und die deshalb für ihn evolutionsbedingt am besten geeignet sind. Das sind: Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Meeresfrüchte, Eier, Samen, Nüsse. „Verboten“ sind hingegen Getreideprodukte, Hülsenfrüchte (außer grünen Bohnen), (industriell verarbeitete) Milchprodukte und Zucker. Ebenso sollten Tabak, Alkohol und Kaffee gemieden werden. Rund um diese Grundregeln werden kurze Begründungen und Tipps und Anregungen gegeben.

Im anschließenden Kapitel empfiehlt Herr Richter, das Paleo-Konzept nach Möglichkeit 30 Tage so konsequent wie möglich durchzuziehen, weil man natürlich einige Zeit braucht, um neue Essgewohnheiten in seinem Leben zu etablieren und man nach 30 Tagen auch die positiven Veränderungen bereits bemerken kann. Enthalten ist auch ein Ernährungsplan wie diese 30 Tage mit sinnvollen Gerichten gefüllt werden können und was man bei der Umsetzung beachten bzw. vermeiden sollte und welche „Nebenwirkungen“ auftreten können. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine Ernährungsumstellung anfangs auch den nötigen Durchhaltewillen benötigt, aber immer ausgehend von einer positiven Grundeinstellung zu den neuen Essgewohnheiten. Man verliert nicht Wertvolles, sondern gewinnt im Gegenteil viel Positives dazu! So hat es zumindest bei mir geklappt... :-)

Danach folgt ein Kapitel, das Praxistipps für den „Küchenalltag“ gibt. Welche Grundzutaten sollten in der Küche immer vorrätig sein, welche Lebensmittel sollte man auf Lager haben. Welche Produkte in welcher Qualität soll man kaufen? Etc. etc.
Hierbei wird betont, möglichst auf saisonale und auch regionale Gesichtspunkte zu achten, was sehr sinnvoll ist.

Im Anschluss daran, beginnt der umfangreich Teil des Buches mit den Rezepten, Diese sind gut erklärt und gegliedert und enthalten alle nötigen Informationen über Portionsgrößen sowie Zeit- und Mengenangaben.
Die Rezepte sind in unterschiedliche Kategorien gegliedert:

- Basics (z.B. schnelle Paleo-Pfanne)
- Frühstück (z.B. süße Pfannkuchen)
- Eier (z.B. Eier-Muffins mit Steakstreifen)
- Gemüse (z.B. Spinat mit Tomaten und Basilikum)
- Dips (z.B. Pflaumen-Koriander-Dip)
- Salate (z.B. Blumenkohlreis-Salat)
- Fleisch (z.B. fruchtiges Rindfleischcurry)
- Geflügel (z.B. Spinatcurry mit Huhn)
- Fisch (z.B. Lachs-Zucchini-Röllchen)
- Snacks (z.B. Kokos-Riegel)
- Desserts und Süßes (z.B. süßer Beerenauflauf)
- Getränke (z.B. Kokos-Pfirsich-Limonade)

Für mich haben sich auf einige Kritikpunkte ergeben.
Es darf bezweifelt werden, ob Fleisch etc. in den früheren Zeiten so oft und regelmäßig auf dem Speiseplan stand, wie es in diesem Buch zum Einsatz kommt. Für meinen Geschmack wäre eine etwas „pflanzenlastigere“ Ernährung durchaus sinnvoller – darüber kann man aber auch sicherlich trefflich debattieren.
Zudem sind viele Zutaten nicht annähernd so regional, wie es vom Paleo-Konzept und vom Autor selber propagiert wird (Kokosmilch, Mandelmilch, Maniok, Mango etc.) Die Verwendung dieser Zutaten erhöht zwar die Abwechslung in den Gerichte enorm, steht aber im Gegensatz zum Einsatz regionaler Produkte. Ob es letztlich sinnvoll ist, sich der Produktpalette einer globalisierten Welt völlig zu verschließen, muss jeder für sich selber entscheiden, denke ich.

Insgesamt ist Nico Richter aber in jedem Fall ein sehr interessantes und vielseitiges Kochbuch zu einem Ernährungskonzept gelungen, das mit vielen sinnvollen und schlüssigen Grundüberlegungen arbeitet - auch wenn sich für mich der ein oder andere Punkt ergeben hat, der für mich persönlich nicht ganz so stimmig ist. Macht in der Endabrechnung 4 Sterne von mir.
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am 26. Januar 2015
Zunächst wird erst einmal erklärt, was Paleo eigentlich ist und warum und wieso man sich auf diese Art und Weise ernähren sollte. Wie sieht eine typische Paleo-Mahlzeit aus, wie setzt sie sich zusammen, welche Vorteile hat es, wie bereitet man
sich am Besten auf diese Ernährungsumstellung vor, welche Nahrungsmittel sollten man immer vorrätig haben usw. Viele Fragen, die ausführlich und gut erklärt und beantwortet werden.

Danach geht es zu den Rezepten - aufgeteilt in verschiedene Kategorien Basics, die ich z.B. gut am Wochenende für die Woche vorbereiten kann, Frühstück, Eier, Gemüse, Salate, Fleisch, Fisch, Snacks usw.

Die meisten Rezepte sind für 2 bis 4 Portionen und alle mit einer Angabe der Zubereitungszeit und der Nährwertangaben, also Kilokalorien, Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate.

Fazit
Anfang diesen Jahres wollte ich zum einen gerne mein Gewicht (mal wieder :0) reduzieren und zum anderen einfach diese Paleo-Geschichte ausprobieren. Das Buch hat mich neugierig gemacht und dazu kamen natürlich auch die immer wieder auftauchenden 'Neuigkeiten' aus der Lebensmittelbranche...(So was wie Bisphenol A, Lebensmittel, die erst als chemischer Kampfstoff ausprobiert werden, Gammelfleisch und...und...und...)

Und ich muss sagen, für mich ist es einfach ein tolles Buch um meinen Plan umzusetzen. Viele interessante Informationen, Hilfestellung und richtig leckere Rezepte !!!

Ich bin nun seit dreieinhalb Wochen dabei und probiere immer wieder andere Mahlzeiten aus und bisher war einfach alles so etwas von 'yummy'.

Dazu kommt die einfache Zubereitung. Ja - ich bin nicht wirklich gut am Herd, aber selbst ich bekomme die Sachen wirklich genussvoll und ohne viel Aufwand hin und hab mir jetzt sogar mal ein Küchengerät gegönnt - lach - einen Spiralschneider.

Gestern gab es dann Zucchini-Spaghetti mit Bolognese - und ihr könnt mir glauben, das ich mich heute auf die zweite Portion freue, wie Bolle :0) Ach ja: und 4,5 kg sind auch schon weg.

Viele Grüsse von der Numi
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