20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Im Kino in DOLBY STEREO, auf DVD und BluRay nur Mono! Warum??, 7. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Pale Rider - Der namenlose Reiter [Blu-ray] (Blu-ray)
Damit keine Irritationen im Vorfeld entstehen: Die Bewertung bezieht sich NICHT auf den Film an sich, den ich mit vier Sternen bewerten würde, sondern ganz allein auf die Veröffentlichungspolitik des Anbieters Warner Home Video.
Im Kino lief der rauhbeinige Western mit Clint Eastwood noch in Dolby Stereo, was mit 4-kanaligen Dolby Surround vergleichbar ist. Auch meine betagte VHS-Cassette hat dieses Tonformat. Aber mit der DVD reduzierte Anbieter Warner den deutschen 4-Kanalton auf schnödes einkanaliges Mono, dafür wurde aber die englischsprachige Version auf 5.1-Ton aufgemotzt. Und nun erlebt die BluRay-Version des Films das gleiche Schicksal! Welche Gründe diese schallende Ohrfeige für den deutschen Filmfreund haben mag, wird wohl das Geheimnis des Anbieters bleiben, den der deutsche Markt ohnehin nicht besonders am Herzen liegt. So ist Warner - nebenbei - wohl der einzige der großen Anbieter, der Audiokommentare NICHT deutsch untertiteln lässt.
Ich ziehe aus diesem kundenunfreundlichen Verhalten die logische Konsequenz und verweigere mich beharrlich einem Kauf, und zwar solange, bis Warner uns zumindestens keine schlechtere Version als die ursprüngliche Kinofassung mehr anbietet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eastwood als apokalyptischer Rache-Engel, 16. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Pale Rider - Der namenlose Reiter [Blu-ray] (Blu-ray)
Rund 10 dialogfreie Minuten, in denen eine Reiterschar ein kleines Goldgräberdorf in Schutt und Asche legt, muss man warten, bis die knapp 15-jährige Megan mit ihrer eigenwilligen Version des Psalm 23 den "Pale Rider" herbeibetet - natürlich eine Schlüsselszene des 1985 fertiggestellten Spätwestern, mit welchem Clint Eastwood sein erstes Dutzend Regiearbeiten vollmachte.
So wird auch gleich deutlich, dass es nicht nur um den unvermeidlichen Showdown der Revolverhelden geht; Eastwood spielt, wie man es auch aus seinen anderen Filmen kennt, eine ganze Reihe von Themen an, ohne sich erkennbar festzulegen.
Da wäre die Religiosität und die damit verbundene Hoffnung der kleinen Goldgräber, dass ihnen eine höhere Macht zur Seite stehen würde. Sogar ein wenig Ökologie versus Raubbau wird thematisiert. Da ist das Verhältnis von Mutter (Carrie Snodgress, 39) und Tochter (Sydney Penny, 14), die sich beide in den stolzen Helden verlieben. Schließlich die Unwirklichkeit des geisterhaften Ritters auf seinem herrlichen, weißen Pferd. Und natürlich die in Western unvermeidliche Frage, ob man auch einen aussichtslosen Kampf führen soll - weil ein Mann eben tun muss, was ein Mann tun muss.
Eastwood legt seinen Priester zurückhaltend, aber sehr konkret an. Das läuft nicht ohne brutale Kämpfe, eine versuchte Vergewaltigung und ausufernde Schießereien ab. Mit dem aus seinem Bond-Auftritt bekannten "Beißer" (Richard Kiel, 46) bringt Eastwood aber auch eine beängstigende Figur, die zunächst der Lächerlichkeit ausgesetzt wird, sich dann aber zum lieben Monster wandelt: Ein Hauch von Schmunzeln ist gestattet.
Manche Bilder der Boulder- und Sawtooth-Mountains sind von beeindruckender Farbenpracht - zum Beispiel, wenn der Priester (Clint Eastwood, 55) auf Megans Gebet hin erstmals ins Geschehen reitet. Aber viele Aufnahmen wirken auch ausgesprochen düster oder fahl, wie der lange Ritt der Reiter zu Beginn des Films, bei dem auch Unschärfe, Rauschen, Konturen, unruhige Kamera und digitale Artefakte in gemeinsamer Anstrengung für ein enttäuschendes Bild sorgen. In solchen Partien wirkt der Film bildtechnisch gesehen äußerst alt - nun, vielleicht hat es der Star-Regisseur ja so beabsichtigt - andere Szenen begeistern geradezu mit ihren Farben wie die Szene des Goldfunds.
Im amerikanischen Originalton kommen die modern-anspruchsvolle Musik von Lennie Niehaus ebenso wie Geräuscheffekte und Dialoge transparent, räumlich und dynamisch. Leider liegt in Deutsch nur eine Monospur vor, was aber der Verständlichkeit der Dialoge keinen Abbruch tut.
Die Warner Home Video Blu-ray vom August 1985 kommt in ungeschnittener Original-Länge von 116 Minuten in Deutsch (Mono), Englisch (True HD 5.1), Französisch, Italienisch und Spanisch und zahlreichen Untertitelungen. Da war auf der 25 GB - Disc wohl kein Platz mehr für Extras - wenn man von Trailern absieht.
Die hohe Farbsättigung der DVD findet man auch hier wieder, ebenso den teilweise überhöhten Kontrast. Auch die z.B. in den Anfangsszenen störenden Effekte wie Rauschen, unruhige Kamera und leichte Fehlbelichtung konnte man nicht wegzaubern, gegenüber der DVD sind immerhin Verbesserungen des Gesamteindrucks erzielt worden.
Auch beim Ton konnte Warner aus dem Original keine Wunder zaubern, was besonders die synchronisierten Versionen betrifft. Insgesamt sind Bild und Ton in der Fachpresse als durchschnittlich bewertet worden.
Für Westernfreunde, die einen vielschichtigen Hintergrund und den Originalton schätzen, ist der Film durchaus zu empfehlen.
jury 3* A0786 2.1.2012r 12A nospon Genre: Action Western
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Top-Bluray., 13. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Pale Rider - Der namenlose Reiter [Blu-ray] (Blu-ray)
Clint Eastwoods Neuinterpretation des klassikers"Mein großer Freund Shane"kann man neben "Silverado" als besten Western der 80er bezeichnen.
Das Bild sclägt die bisherige DVD um Längen.
Schwarzwert,Kontrast,Farbabstufung-alles auf höchsten Niveau.
Da kann manche BR einer neueren Produktion nicht mal gleichziehen.
Der Ton wurde wie bei der DVD in Mono 2.0 aufgespielt ,-die Stimmen klingen aber zu jedem Zeitpunkt klar verständlich,-geringes Hintergrundrauschen in leisen Passagen konnte ich jedoch mehrmals wahrnehmen,-ist aber zu verschmerzen.
Fazit:wer schon die klassiker wie "The Searchers",Rio Bravo und "Die gefürchteten 4" in HD Zuhause hat kann bedenkenlos zuschlagen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein