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Pala und die seltsame Verflüchtigung der Worte. [Taschenbuch]

Ralf Isau
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

2005
Das kleine Städtchen Silencia ist ein Ort der Dichter und Plaudertaschen. Auch das Mädchen Pala liebt Geschichten über alles, ganz besonders wenn sie von ihrem Freund, dem alten Gaspare, erzählt werden. Doch als sie Gaspare eines Tages besuchen will, bringt dieser zu ihrem Entsetzten kein Wort mehr heraus. Wie eine Krankheit breitet sich die "Verflüchtigung der Worte" in der Stadt aus, und mit den Worten schwindet die Menschlichkeit. Inmitten der plötzlich nur noch mit Arbeit beschäftigten Erwachsenen sucht Pala nach der Ursache für das Übel. In der Burg hoch über der Stadt, wo Zitto, der mysteriöse Wohltäter der Stadt, seine Wohnung hat, hofft Pala Antworten auf ihre Fragen zu finden.Doch um Zittos verwunschenes Reich zu betreten, muss sie erst ein Rätsel lösen, das in einem Gedicht verborgen liegt ...


Produktinformation

  • Taschenbuch: 445 Seiten
  • Verlag: Lübbe; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404154126
  • ISBN-13: 978-3404154128
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 360.877 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Das kleine Städtchen Silencia ist ein Ort der Dichter und Plaudertaschen. Jederzeit hält man hier ein ausgiebiges Schwätzchen über Gott und die Welt, und Gedichte zu verfassen ist ein einträglicher und angesehener Broterwerb. Auch das Mädchen Pala liebt Geschichten über alles, ganz besonders wenn sie von ihrem Freund, dem alten Gaspare erzählt werden. Doch als sie Gaspare eines Tages besuchen will, bringt dieser zu ihrem Entsetzen kein einziges Wort mehr heraus.

Die seltsame Krankheit, die "Verflüchtigung der Worte" greift in Silencia weiter um sich. Mit den Worten schwindet die Menschlichkeit, und langsam aber sicher verändert sich die Stadt auf unheimliche Weise. Inmitten der plötzlich nur noch mit Arbeit beschäftigten Erwachsenen sucht Pala nach der Ursache für das Übel -- sie wird dabei von einer Reihe von Gedichten geleitet, deren Ausgangspunkt ihr eigenes, geheimnisvolles "Geburtsgedicht" bildet. Ihre Suche führt sie schließlich zu Zitta, dem mysteriösen Gönner Silencias, der in einer Burg hoch über der Stadt wohnt.

Mit viel Lust an Worten und Reimen erzählt der bekannte Jugendbuch-Autor Ralf Isau sein fantastisches Märchen, das ein wenig an Michael Endes Momo erinnert. Es handelt vom Kampf gegen ein Übel der modernen Welt: die Verarmung der Sprache und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Sehr reizvoll sind die Gedichte zu Beginn der einzelnen Kapitel, die die Geschichte vorantreiben und ihr gleichzeitig eine tiefere Bedeutung verleihen. Für den erwachsenen Leser mag der moralische Zeigefinger und die Symbolik manchmal etwas überdeutlich sein -- jugendliche und jung gebliebene Leser werden dagegen viel Spaß daran haben, die unerschrockene Pala auf ihren Abenteuern zu begleiten. --Birgit Will -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ralf Isau wurde 1956 in Berlin geboren. Er arbeitet neben dem Schreiben als Computer-Fachmann und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart. Da der Umgang mit seelenlosen Maschinen seinen Gedanken die Farbe nimmt, wie er sagt, sucht und findet er schon lange seine Freiräume in der fantastischen Literatur. Anfangs folgte er noch anderen Autoren in die von ihnen geschaffenen fremden Welten, seit 1988 schreibt er selbst und eroberte sich mit seinen Romanen rasch eine ständig wachsende Fan-Gemeinde -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung an die Wortmalerei 15. März 2007
Format:Taschenbuch
"Pala" ist eindeutig eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Dieses Buch stellt die üblichen Fantasy-Bücher in den Schatten. Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, dachte ich, dass ich in den letzten Jahren nur Müll gelesen hatte. Es -ist- etwas absolut anderes. Es ist etwas ganz Besonderes. Man stelle sich ein kunterbuntes Feuerwerk vor, gespickt von fabelhaften Ideen über Worte. Der Autor hat es geschafft Worten ein lebendiges Äußeres gegeben - Flüstertüten, ein Schloss gänzlich aus Büchern gearbeitet, eine Krankheit, welche die eigene Sprache verunstaltet. Es ist ein fantastisches Buch.

Wer ein Liebhaber von Wortschöpfungen und ungewöhnlichen Ideen ist, dem sei dieses Buch angeraten.

Wer nach den üblichen Büchern richtet, es gewöhnt ist, dass sich Magier Feuerbälle um die Ohren werfen, für jede Lösung Gewalt und Tod nötig ist, der wird sich bei disem Buch zu Tode langweilen, denn nicht jedes Rätsels Lösung benötigt Gewalt - manchmal ist ein einziges Wort schärfer als jedes Schwert.

Dieses Buch ist, wie jedes andere auch, Geschmackssache.

Wortmalerei-Liebhaber, lasst euch dieses Buch nicht entgehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön 27. August 2007
Von Jana
Format:Taschenbuch
Ich habe das Buch gesehen und gekauft. Zugegeben, erstmal weniger wegen der Geschichte, sondern wegen Ralf Isau. Bin einer seiner größten Fans und habe auf sein Können vertraut. Gute wahl. Anfangs habe ich noch gedacht, dass dieses Buch vielleicht nicht ganz so toll ist, wie die anderen aus den Universen von Ralf Isau. Aber schnell habe ich gemerkt, wie toll und aufrüttelnd dieses Buch wirklich ist. Und eins muss man sich mal geben: Ralf Isau hat den Sonettenkranz dieses Buches (14 gedichte und ein abschließendes 15tes) in einer woche selbst geschrieben!!! Vollkommen empfehlenswert.
Und wenn man die Rezension unten liest, die es kritisiert, dass sie sich mit Brüderchen und Schwesterchen ansprechen, der jenige hat nicht verstanden, dass das alles einen Sinn hatte. Man erfährt nämlich am Schluss alles über die Familiengeschichte Palas, und diese Anreden waren einer der vielen versteckten Hinweise Ralf Isaus!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Schluß ist, wer Geduld hat, schlauer 11. April 2006
Format:Taschenbuch
Dieser in erster Linie für jugendliche Leser geeigenete Roman
spielt in Silencia (=Ruhe, Stille), einer fiktiven Stadt in
Italien. Hauptperson ist die jugendliche Pala (palare = ital.:
sprechen), die eine Leseratte ist und überhaupt eine Vorliebe
für das gesprochene und geschrieben Wort hat. Pala lebt bei
ihren Pflegeeltern, sie weiß nicht, daß sie adoptiert wurde.

Eines Tages scheint eine seltsame Krankheit in Silencia
umzugehen, die Bewohner verlieren einzelne Worte, bzw. Silben.
Am schlimmsten trifft es einen ihrer Freunde, den Geschichten-
erzähler Gaspare, der über Nacht seine komplette Sprache
verloren hat. Pala entdeckt, daß fliegende Geschöpfe,
sogenannte Wortklauber dahinterstecken, die nachts den Leuten
die Worte rauben, doch niemand glaubt ihr.

Gleichzeitig mit dem Ausbruch dieser Krankheit ist Zitto nach
Silencia zurückgekehrt, der die alte Ruine hoch über der Stadt
bewohnt, die sich allmählich auf geheimnisvolle Weise wieder
von selbst zu einer Burg aufzubauen scheint. Pala ahnt, daß die
Ursache der Krankheit auf der Burg zu finden ist und macht sich
auf den Weg, doch Zitto hat den Eindringlingen zahlreiche Rätsel
in den Weg gelegt, die nur jemand lösen kann, der kreativ und
wortgewandt mit der Sprache umgehen kann. Pala nimmt die
Herausforderung an.

Die Geschichte beginnt als mysteriöses Abenteuer und driftet
schließlich ins Märchenhafte und Phantastische ab. Allerdings
hat der Autor es sich damit nicht leicht gemacht, sondern im
Gegenteil viele originelle Ideen rund um das Thema Sprache
eingebaut (so z.B. blühen in Zittos Garten Stilblüten), so daß
der Roman auch dem älteren Leser ein echtes Lesevergnügen
bereitet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geniales Werk 20. August 2003
Von Igraine
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kann mich meinen Vorgängern nicht anschließen. Ralf Isau versteht es den Inhalt seiner Geschichte perfekt mit der Erzählweise der Geschichte zu verknüpfen. Es geht, wie der Titel schon sagt, um die Verflüchtigung der Worte und nur wenige merken, dass eigentlich zu einem kreativ großen Wortschatz viel mehr gehört. Eigentlich beschreibt er unser heutige Zeit, denn ob nun ständig plappernde Papageien einen volldudeln bis zum Erbrechen oder Fernsehgeräte ... es macht einfach keinen Unterschied. Ralf Isau übt massiv Kritik an den heutigen Entwicklungen und verpackt dies in eine fantastische Geschichte. Er schreibt mit einer wahren Fülle an Wortschatz und so wird der Unterschied um so krasser. Viele der verwendeten Worte tauchen wohl kaum in anderer Fantasy-Literatur auf. Der Autor ist einfach ein genialer Schreiber und drückt dies meiner Meinung nach in diesem Buch am besten aus.
Allerdings ist die Handlung tatsächlich etwas platt, wird aber durch oben genannte Gründe wieder aufgehoben. Die Rätsel sind schnell zu lösen, aber ich finde, dass das dem Ganzen keinen Abbruch verleiht. Allerdings sind die beschriebenen Denken nicht wirklich für eine 12-jährige etc. nachvollziebar, wie auch der Wortschatz derselbigen. Was aber nur auch wieder beweisst, dass eben die Verflüchtigung der Worte auch bei uns schon lange Einzug gehalten hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Pala, ein wunderschönes Buch
Kaufen und lesen. Es geht um das Wort. Ein traumhaftes Buch, eins der besten was ich je gelesen habe. Man kann dieses Buch auf verschiedene Ebene lesen, je nachdem. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Bréhant Mariepierre veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Jugendbuch zur Sprache
Eines muss ich vorab klarstellen, das vorliegende Buch richtet sich in erster Linie an Jugendliche (vgl. Hardcoverausgabe mit Taschenbuch). Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Ulrike Ergenzinger veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Mogelpackung
Pala lebt in Silencio, ist elf Jahre alt und liebt die Sprache und die Worte. Deswegen ist sie in der Freizeit am liebsten mit Nonno Gaspare zusammen, einem alten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2008 von ccheesy
3.0 von 5 Sternen Eine doch sehr kuriose Geschichte
Tja, das Buch entsprach nicht ganz so meinem Geschmack. Eine sehr phantasievolle Geschichte, die ich von Ralf Isau so nicht erwartet habe, nachdem ich der Herr der Unruhe gelesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2008 von Jette
4.0 von 5 Sternen Isau auf Abwegen...
..aber deswegen nicht schlechter als sonst. Mir bleibt es bis jetzt schleierhaft, wie er es möglich macht, in einem kurzen Buch soviel Zeit vergehen zu lassen, ohne den Zauber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2007 von Rasmus Klette
2.0 von 5 Sternen *gähn*
Wie einige der anderen Bewerter war auch ich vom Klappentext begeistert. Ich stellte mir etwas total magisches und noch nie dagewesenes vor als des Rätsels Lösung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juni 2006 von MademoiselleCourrier
4.0 von 5 Sternen Anfangs zögerlich, aber dann ein echter "Isau" :-)
anfangs hat es mich ja eher gelangweilt, aber jetzt zum ende zu, hat es wieder die übliche wirkung, wie bei den anderen isau-büchern auch. Lesen Sie weiter...
Am 10. April 2006 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessantes Buch über die Macht der Worte.
„Pala und die seltsame Verflüchtigung der Worte" von Ralf Isau beschäftigt sich mit einer ungeheuren Macht, der Macht der Worte, denn wie Ralf Isau selbst zu Anfang... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2006 von Media-Mania
4.0 von 5 Sternen Nach und nach packender!
Vielleicht hilft es zu bemerken, daß dieses Werk das Erste war, was ich von Ralf Isau gelesen habe. Ich wußte lediglich, daß er zuvor Kinder- bzw. Lesen Sie weiter...
Am 25. Januar 2006 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Naja
Ich hab mir das Buch mit den hohen Erwartungen gekauft, da ich schon mehrere Bücher von Ralf Isau gelesen habe, die alle sehr gut waren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2005 von Winternachtstraum
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