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am 20. Juni 2011
Joe Sacco hat mit diesem Reisebericht aus den 1990er Jahren die Stimmung im Gaza-Streifen und im Westjordanland mit vielen kleinen Puzzlestücken eingefangen. Diese "graphic novel" kann mit ihren stimmungsvollen und ausdrucksstarken Bildern wohl in besonders fesselnder Weise den Nahostkonflikt auf einer personalisierten Ebene darstellen. In oft selbstironischem und schonungslosem Realismus vermittelt Joe Sacco ein bedrückendes Bild in einem Konflikt, über den man schon meinte, alles bis zur Abgestumpftheit gehört und gelesen zu haben. Dieses Werk ist in seiner Art erfrischend persönlich und gleichzeit erschreckend aktuell: in vielen Belangen ist der Konflikt heute einer Lösung keinen Schritt näher als 1992.
Ein absoluter Kauftipp für alle, die der Nahostkonflikt interessiert, (noch) nicht interessiert, oder nicht mehr zu interessieren scheint!
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am 27. April 2013
Joe Sacco hat ein grossartiges Werk abgeliefert.
Die Blicke gerichtet auf die palästinisches Bevölkerung, die Erinnerungen der Vertriebenen, der Schrecken des hier und jetzt, die Hoffnungslosigkeit der Überlebenden.
Sacco bringt sich als Beobachter immer wieder selbst ein, beschreibt sein Gefühle, seine Vorgehen, die Treffen und die Beziehungen zu den Menschen, die ihn bei seinen Recherchen helfen.
Interessanterweise findet im laufe des Buches ein Wechsel seines Zeichnungsstiles statt. Sind im ersten Drittel/Hälfte die Figuren teilweise durch schräge Blickwinkel überdimensioniert und dadurch karikatureller, ändern sich die Personen und Blickwinkel im zweiten Teil. Fast nüchtern, die Bewohner in Ramallah und anderswo meist mit einem depressiven und müden Blick versehen. Keine schrägen Blickwinkel mehr. Der alltägliche Horror wird nüchterner dargestellt.
Seltsam abrupt das Ende.
Normalerweise habe ich ein Comic/GraphicNovel relativ schnell durch, bei "Palästina" mußte ich das Buch oft weglegen und konnte es tagelang nicht weiterlesen.
Zu groß das Elend, welches hier geZeichnet wird.

Großartig!
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am 8. Dezember 2009
... herr sacco ; ) sie schaffen es, einen konflikt begreiflich zu machen, der für mich im rahmen der tagesthemen oder anderer nachrichtensendungen niemals begreifbar geworden wäre ... das titelbild sagt eigentlich alles ... wir schauen mit entsetzen hinter uns und kapieren nicht, was da passiert ... kaufen, lesen, weiterempfehlen ; )
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TOP 500 REZENSENTam 12. April 2011
Inhalt:
Der Leser begleitet Joe Sacco auf seiner Reise durch die besetzten Gebiete und erfährt so vom Alltag der Palästinenser, die unter der Besatzung leben, entrechtet, macht- und hilflos im eigenen Land sind, deren Leben von Gewalt und Ungerechtigkeit geprägt ist. Sacco erzählt von zerstörten Häusern und abgesägten Olivenbäumen, von Vertreibung und Rechtlosigkeit, von Inhaftierung und Folter sowie vom täglichen Kampf ums Überleben.

Mein Eindruck:
'Palästina' ist ein düsterer und unheilvoller Comic, was perfekt zur Lage der Palästinenser passt, die keine Zukunft haben und deren Alltag von Elend und Verzweiflung geprägt ist. Saccos Comic bietet dabei diejenige Perspektive, die selten eingenommen wird: er beschreibt die Lage der palästinensischen Bevölkerung mit all den unschönen Details, die man sonst selten zu lesen bekommt.

'Palästina' stellt für diejenigen, die sich noch nicht näher mit dem Nahostkonflikt beschäftigt haben, eine gute Einführung ins Thema dar. Für diejenigen, die sich bereits intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt haben, stellt der Comic eine gute Wiederholung dar, wobei man auch noch auf Neues stößt.

Mein Resümee:
Alles in allem eine hervorragende und wichtige Darstellung erschütternder und bewegender Erfahrungen und Schicksale.
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am 11. September 2015
Radikal einseitig schildert Sacco das Leben der Menschen im von den Israelis besetzten Palästina um Ende der ersten Intifada 1991. Dramatisch illustrieren die Bilder die hoffnungslose Situation und die Wurzeln der späteren Radikalisierung. Die sehr strengen Zeichnungen illustrieren mehr die langen Texte als dass sie selbst die Geschichte tragen. Es handelt sich mehr um eine illustrierte Reportage als um einen Comic. Der graphische Einbau der Texte in die Bilder ist allerdings sehr originell und gekonnt. Fast wie eine Karikatur wirken die wenigen Seiten, in denen Sacco Israelis selbst zu Worte kommen lässt, ansonsten treten sie nur als bewaffnete Schläger und schreiende Münder auf. Hier überzieht Sacco.
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TOP 500 REZENSENTam 27. April 2016
Im Winter 1991/92 verbrachte der in Malta geborene US-Amerikaner zwei Monate in den besetzten Gebieten Palästinas. Seine Eindrücke hat er in einem kräftigen an Underground-Meister Robert Crumb erinnernden Zeichenstil zu Papier gebracht. Erzähltechnisch betrat Sacco mit "Palästina" und dem Vorgänger "Bosnien" jedoch absolutes Comic-Neuland und er selbst bezeichnet sich als Cartoon-Journalist. Die zahlreichen Gespräche, die Sacco mit sehr vielen Palästinensern und einigen Israelis führte, setzte er ohne den erhobenen Zeigefinger und so direkt in Szene, dass der Leser den Eindruck hat dabei zu sein.

Im hochinteressanten Vorwort des Buches schreibt der aus einem "arabisch-protestantischen" Umfeld stammende Schriftsteller und Literaturdozent Edward W. Said, dass die "Flut von Saccos Comicbildern und -texten in ihrer kompromisslosen Schärfe und - wo es die extreme Situation, die darin zum Ausdruck kommen soll, erfordert - ihrer manchmal grotesken Überzeichnung" einen Gegenpol bildet zu "salbungsvollen Berichten über israelische Siege und demokratische Errungenschaften."

Saccos zunächst in Form von neun Comicheften erschienenen Berichte streifen scheinbar ziellos umher, vermitteln aber gerade dadurch den Eindruck, dass der Autor hier nicht belehren sondern seine selbst vor Ort gewonnenen Erkenntnisse über die Leiden der Palästinenser unter der brutalen Willkür der israelischen Siedler und Soldaten möglichst ungefiltert mitteilen möchte. Im Schlusskapitel erzählt Sacco von drei israelischen Soldaten, die einen palästinensischen Jungen verhören und dabei dem starken Regenguss aussetzen, während sie selbst trocken unter einem Vordach stehen. Mit dieser selbst vor Ort erlebten leider alltäglichen Geschichte gelingt Sacco ein eindringliches Gleichnis zur verfahrenen Situation in Palästina. Sacco schlussfolgert, dass der Junge bestimmt nicht denken wird: "Eines Tages werden wir eine bessere Welt haben, und diese Soldaten und ich, wir werden uns als Nachbarn grüßen."
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am 24. März 2014
Es ist ein Buch, das die Problematik des pälestinensich/israelischen Konflikt im politischen Tohuwabohu gut und verständlich erklärt.
Sehr empfehlenswert für alle, die sich einen Blick verschaffen wollen
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am 14. Februar 2011
Der Israel-Palästina Konflikt gehört sicherlich zu den hitzigsten und emotional aufgeladensten medialen, politischen Konflikten unserer Zeit. Doch wer kennt schon die alltäglichen Dimensionen dieses Konflikts in den "besetzten" Gebieten und in den Flüchtlingslagern fernab unserer vorurteilsbehafteten Sichtweise in Europa? Das ganze in Form eine Comics einzufangen scheint ein waghalsiges Unterfangen bei dem man sich zeichnend eigentlich nur die Finger verbrennen kann, denn allzu leicht bewegt man sich hier auf dünnem Eis: Allzu schnell verkommen Comic-Panels solch politisch brisanter Themen doch oft zu Klischees, Sprechblasen zu einfältigen Parodien oder Erzählweisen zu didaktisch rührseligen Fehlgriffen.
Aber all diese Stolperfallen umgeht Sacco geschmeidig und geschickt. Seine Menschen sind treffsicher gezeichnet, seine Szenerien einprägsam erzählt und seine Blick wandert suchend zwischen Sensationslust, Ahnungslosigkeit und Wissbegier durch die surreal anmutende Existenz der Palästinenser. Wer kann diesen Konflikt schon in seiner Gesamtheit fassen und in seiner Absurdität aushalten? Ohne belehrend zu wirken gelingt es "Palästina" einen zwar subjektiv geprägten aber vehementen und glaubhaften Eindruck zu protokollieren.
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am 5. Januar 2010
Der erste Blick in das Comic-Buch "Palästina" schreckt einen zunächst ab, da die Bilder sehr düster und sehr grob gezeichnet sind. Des Weiteren gibt es immer wieder viel Text zu lesen. Aber es lohnt sich. Man gewöhnt sich schnell an die Zeichnungen und begleitet den Reporter und Comiczeichner auf seinem Weg durch verschiedene Orte in Palästina und gewinnt einen sehr guten und intensiven Eindruck des Alltagslebens dort. Der Autor bringt dem Leser die Menschen und ihre Schicksale sehr nahe und zeigt den Konflikt Israel-Palästina von der anderen Seite.
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am 27. Januar 2014
Die palästinensische Seite des Nahost-Konflikts wird von Joe Sacco einfach, aber auch schonungslos dargestellt. Ein grafischer Roman, der die traurige Realität sehr gut darstellt.
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