Hier wurde (wie im Abspann auch erwähnt) Ramsey Campbell's "Pact of the Fathers" filmisch umgesetzt. Schon die ersten Szenen - auch die Musik - lassen darauf schließen, dass dieser Film kein Film von der Stange ist. Ich mag spanische Regisseure: sie haben das gewisse Etwas. Obwohl ich Campbell's Roman nicht gelesen habe, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass man selbigen (viel) besser umsetzen hätte können. Im Vergleich zu "Rec" - hier tritt Paco Plaza als Co-Regisseur in Erscheinung - werden die Augen erfreulicherweise keineswegs mit endlosen Handkamera-Aufnahmen strapaziert. Die Stimmung, die den ganzen Film über vorherrscht, ist zwar nicht so panisch (wie in Rec), dafür aber mysteriöser. Trotz seines triesten Inhalts liegt in diesem Film eine gewisse Schönheit, was nicht zuletzt an seinen kunstvollen Einstellungen liegt. Die Thematik ist meines Wissens einzigartig. Wer Blut in rauhen Mengen sehen will, sollte um "Pakt des Blutes" aber einen großen Bogen machen.