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Painting Marlene
 
 
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Painting Marlene [Taschenbuch]

Sabine Ludwig
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: rororo (1. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499216124
  • ISBN-13: 978-3499216121
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.517 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sabine Ludwig
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Marlene zieht kurz nach dem Abitur in das Atelier ihres verstorbenen Vaters. Dort steht noch ein lebensgroßes Porträt von ihr, das der Vater kurz vor seinem Tod gemalt hat. Und bald stellt Marlene fest, dass sich das Bild verändert. Unmerklich zunächst für andere, doch schließlich immer deutlicher. In Marlene wächst die Angst. Wer ist der hinterhältige Maler, der sie mit Hilfe des Bildes terrorisieren will? Ist es der Hausmeister, der ihr immer wieder nachstellt? Ihre Freundin Rike, die ihr alles neidet? Der coole Jasper, der sie doch nur zu benutzen scheint? Oder ist es etwa ihre eigene Mutter, die es nicht erträgt, dass Marlene endlich selbständig werden will? Als Marlene den Täter schließlich erkennt, ist es fast schon zu spät ...

Über den Autor

Sabine Ludwig arbeitet seit Jahren außerordentlich erfolgreich als Kinderbuchautorin und Übersetzerin von Autoren wie Kate DiCamillo und Eva Ibbotson. Sie wurde mit dem Titel «Lesekünstlerin des Jahres 2010» ausgezeichnet. «Painting Marlene» ist ihr erstes Buch für Junge Erwachsene.

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Format:Taschenbuch
Inhalt:
Das Abi ist bestanden, die Freunde wissen bereits was sie im Anschluss machen möchten, nur Marlene hat noch keinen Plan. Um sich darüber klar zu werden und auch um sich von ihrer Mutter zu lösen, zieht Marlene in die Atelierwohnung ihres kürzlich verstorbenen Vaters, einem Kunstmaler. Ein Sommerjob bringt eigenes Geld, das gut verplant werden muss. Mit ihrer ersten eigenen Wohnung erfährt sie Pflichten und Verantwortung genauso, wie die wunderbaren Freiheiten, die dieses 'aufsichtslose' Leben bietet.
Neben all den zu bestehenden Herausforderungen wie Arbeit, Freundschaften, einer ersten Liebe und Begegnungen mit einem wirklich ekelhaften Hausmeister, gilt es ein recht gruseliges Rätsel zu enttarnen; Die einzige Hinterlassenschaft des Vaters, ein Portrait Marlenes, verändert sich auf mysteriöse Weise. Zunächst nur wenig, dann aber immer stärker, bringt es Marlene dazu, an ihrem Verstand zu zweifeln.
Den Täter lernt der Leser als geheimnisvollen Ich-Erzähler kennen, eine Art Stalker, der Marlene zu lieben glaubt, sie heimlich beobachtet, und dessen Gedanken in kursiver Schrift zwischen die einzelnen Kapitel gesetzt sind.

Meinung:
Ein spannendes Buch, nicht nur für junge Erwachsene, ist Sabine Ludwig da gelungen. Wie in allen ihren Büchern schafft sie es auch in 'Painting Marlene' ihre Leser tief in die Geschichte zu verweben und mit Charme und Esprit zu unterhalten. Als Inspirationsquelle diente das 'Bildnis des Dorian Gray', wobei sich Sabine Ludwigs bemerkenswerte Geschichte leicht und natürlich, in eine eigene Richtung entwickelt.
Von den Charakteren war mir sicherlich Marlene am sympathischsten. Gerade weil sie noch etwas naiv und unselbstständig agiert, wirkte sie auf mich besonders glaubwürdig. Den Zwiespalt junger Menschen, die sich bereits erwachsen und selbstsicher fühlen, es aber noch nicht wirklich sein können, zeigt das Buch lebensnah und in vielen Variationen. Und auch dass das nicht Schlimm ist. Dass es Menschen gibt, die einen mögen und akzeptieren, obwohl man zuweilen unsinnige, unreife und wenig rühmliche Dinge tut oder sagt. Auch Marlenes Freunde sind noch im Wandel. Mal mysteriös und cool in seinem Handeln (Jasper), immer zuverlässig an Marlenes Seite und doch chaotisch (Georgie mit seinem Auto) oder leicht eifersüchtig und trotzdem die beste Freundin (Rike).
Auch die Erwachsenen in der Geschichte sind 'lebendige Wesen', sie verändern und verwandeln sich ebenso. Die Mama, eine Lehrerin, hat Schwierigkeiten, Marlene vertrauensvoll ins eigene Leben zu entlassen, entdeckt aber durch ihre unfreiwillig gewonnene 'Freiheit' ihr zeichnerisches Talent wieder - und nicht nur das. Selbst der unsympathische Hausmeister wird durch seine neuerdings wieder berufstätige Frau zu neuen Taten und Einsichten gedrängt.
Sehr klasse fand ich auch den Sprachstil der einzelnen Personen. Ein wirklich gewöhnungsbedürftiger Hausmeister Wedau berlinert sich gnadenlos durchs Buch und ist in seiner sexistischen Verklemmtheit einer der Prüfsteine von Marlenes Selbstständigkeit. Die Sprache der Kids ist insgesamt ziemlich gut getroffen, lebensnah und nicht gekünstelt, was möglicherweise dem Umstand geschuldet ist, dass Frau Ludwig selbst Kinder hat und gut zuhören kann. Einzig mit dem Schluss war ich nicht ganz glücklich. Am Ende überstürzen sich die Ereignisse fast und ehe man sich versieht, befindet man sich wieder im ruhigen Fahrwasser einer gut ausgegangenen Geschichte. Ist sie gut ausgegangen? Das lohnt sich auf jeden Fall selbst herauszufinden!
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Von Buecherbummel TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
*Inhalt*

Marlene hat gerade das Abitur geschafft und weiß noch nicht so recht, was sie nun mit ihrem Leben anstellen möchte. Um einen klaren Kopf zu bekommen und Abstand zu ihrer Mutter zu gewinnen, zieht Marlene in das alte Atelier ihres verstorbenen Vaters. Die Bilder ihres Vaters sind alle bis auf eines, ein Portrait von Marlene, verschwunden. Schon bald bemerkt Marlene, dass sich ihr Bild auf mysteriöse Weise verändert. Zuerst fällt es kaum auf, doch mit der Zeit werden die Veränderungen größer und schüren Marlenes angst.

*Meinung*

Wer Das Bildnis des Dorian Gray kennt, der wird bei der Kurzbeschreibung sicher denken 'Hey, dass kenn ich doch, das gibt es schon'. Eine Tatsache, von der man sich nur nicht abschrecken lassen soll. Sicher, die Autorin hat sich von der Geschichte inspirieren lassen, hat aber alles andere als einen schnöden Abklatsch geschaffen.

Wie gesagt, die Idee ist nicht neu, die Ausführung aber anders. Der Großteil der Geschichte beleuchtet natürlich Marlene, ihren Alltag und die mysteriösen Vorkommnisse, einige Kapitel / Abschnitte werden allerdings aus der Sicht des Unbekannten erzählt. Ich hatte keine großen Probleme Mister X einen Namen zuzuordnen. Wer aufmerksam liest und eins und eins zusammen zählen kann, dem wird es ebenso leicht fallen. Letztendlich hat das meinem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan, da die Handlung mir gefallen und großen spaß gemacht hat.

Kommen wir zu dem Schwachpunkt, der mir aufgefallen ist, die Charaktere. Allen fehlt es an der nötigen Tiefe und Reife, ich empfand kaum Sympathie. Vorne weg die Protagonistin Marlene, sie ist naiv, unselbständig, blauäugig und einfach nur aufgeschmissen, wenn sie alleine zu recht kommen muss. Ihr Verhalten hat mich schon fast wahnsinnig gemacht, weil ich ständig das Bedürfnis hatte sie zu schütteln und zu rütteln, damit sie mal aus ihrer Wattebausch Welt aufwacht und die Realität sieht. Das ist sehr schwach von einer 18 bzw. 19-jährigen, die gerade ihr Abitur bestanden hat. Ihre Mutter trägt sicherlich auch Mitschuld, sie ist eine Glucke, wie es im Buche steht, versucht wirklich alles böse von ihrer Tochter fern zu halten und will Marlene nur für sich allein. Anstatt Marlene vernünftig zu helfen, legt sie ihr Steine in den Weg um Marlene zum Zurückkehren zu bewegen. Ich weiß noch immer nicht, was ich von Marlenes bester Freundin halten soll, ständig hat sie Eifersuchtsanfälle, obwohl es meiner Meinung nach nichts gibt, auf das sie neidisch hätte sein können.

*Fazit*

Schwache Charaktere über deren Verhalten ich nur den Kopf schütteln konnte, dennoch hat mir die Handlung gefallen und auch der Schreibstil der Autorin konnte mich überzeugen. Das ich Mister X relativ schnell entlarven konnte, kann ich verschmerzen. Im Großen und Ganzen ein Jugendthriller, den man lesen kann.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In diesem doch recht spannenden Roman geht es um Marlene, die zum ersten Mal eine eigene Wohnung hat. Ich als Leser war hin- und hergerissen. Manchmal wollte man Marlene schütteln, weil sie so naiv ist oder sie anmeckern, manchmal aber auch einfach nur trösten. Völlig unerfahren und leichtgläubig kommt die Hauptdarstellerin rüber, ganz anders dagegen die kleine Gruppe Menschen, die sie mehr oder weniger freiwillig um sich hat'

Bis zum Schluss bleibt das Buch spannend, trotz der manchmal etwas leicht unglaubwürdig wirkenden Handlung. Zwischendurch ist immer eine Art 'Tagebucheintrag' des Täters zu lesen. Darin schreibt die Autorin so geschickt, dass man als Leser bis zum Schluss irgendwie jeden in Verdacht hat. Da es um junge Leute geht und das Buch einfach und leicht zu lesen ist, könnte man den Roman als Jugendbuch verkaufen, aber auch für Erwachsene ist es eine gute Entscheidung.
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