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Packeis: Das Drama der kanadischen Polarexpedition von 1913
 
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Packeis: Das Drama der kanadischen Polarexpedition von 1913 [Gebundene Ausgabe]

Jennifer Niven , Sabine Schulte
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Sog der spektakulären Entdeckungen der Arktis und Antarktis bricht 1913 der Leiter der kanadischen Expedition, Vilhjalmur Stefansson, mit seiner hastig zusammengestellten Crew auf, um noch unentdecktes Land in der Arktis zu erforschen. Das Schiff, die "Karluk", ein hektisch umgerüsteter Walfänger, ist den Anforderungen des Polarwetters nicht gewachsen und wird bald vom Packeis eingeschlossen. Der Expeditionsleiter geht von Bord und überlässt seine Männer ihrem Schicksal. Jennifer Niven hat sämtliche Aufzeichnungen und Tagebucheintragungen der Expeditionsmitglieder gesichtet und dabei eine packende Geschichte rekonstruiert. Im Mittelpunkt stehen neben heldenhaften Durchhalten und einer wundersam anmutenden Rettung vor allem die Ruhmessucht und Eitelkeit einzelner Personen.

Niven gelang ein fantastisches und spannendes Buch, das jeden Leser sicherlich unweigerlich in seinen Bann ziehen wird. Darüber hinaus wächst mit jeder Seite die Hochachtung vor den Menschen, die diese schier unerträglichen Strapazen ertragen und überlebt haben. Dank der umfangreichen, hochinteressanten Fotostrecke, die es Lesern erlaubt, einen gewissen Bezug zu den einzelnen Personen aufzubauen, gewinnt man einen Eindruck in die teilweise unmenschlichen Lebensbedingungen. Ein wunderbares Buch, das neben menschlicher Größe und Tapferkeit auch den unstillbaren Drang des Menschen zeigt, die eigenen Grenzen zu ignorieren. Hervorragend! --Katja Klenk

Kurzbeschreibung

Jennifer Niven erzählt die packende Geschichte einer Polarexpedition, die zur Himmelfahrt gerät: Die 'Karluk', ein umgerüsteter Walfänger, wird auf dem Weg in die Arktis vom Packeis eingeschlossen - der Expeditionsleiter geht von Bord und überläßt die Mannschaft ihrem Schicksal. Als das Schiff vom Eis erdrückt wird, erreichen die Überlebende nur mit letzter Kraft eine unbewohnte Insel . . .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Mit unglaublicher Akribie und Liebe zum Detail hat J. Niven in diesem Buch den zähen Überlebenskampf der Expeditionsteilnehmer der Karluk zusammengetragen. Es ist ein schwieriges Thema, das sie literarisch aufarbeitet. Die Expedition war geprägt von einem extremen Mangel an Kameradschaft, die Handlungsweise des Leiters Vilhjalmur Stefansson blieb bis zu dessen Tod 1962 umstritten.

Das Buch leidet darunter, dass sich die Autorin bei ihren Charakterstudien auf die subjektive Wahrnehmung der Teilnehmer stützen muss, deren Aufzeichnungen überliefert sind. Eine Gratwanderung, die dem Leser nicht entgeht und bei der er sicherlich nicht immer zum gleichen Ergebnis gekommen wäre. Frau Niven drängt dem Leser ihre oft subjektive Einschätzung der Ereignisse, die sie aus dem Studium der verfügbaren Quellen gewonnen zu haben meint, an vielen Stellen regelrecht auf, bleibt in ihrer Schilderung dabei nicht durchgehend konsistent. Mit Unverständnis begegnet man bereits der äußerst negativen Schilderung der Karluk vor dem eigentlichen Reiseantritt in arktische Gewässer. Sollten sich die Reiseteilnehmer bereits zu diesem frühen Zeitpunkt über den katastrophalen Zustand ihres Schiffes bewusst gewesen sein und an der Vertrauenswürdigkeit ihres Expeditionsleiters gezweifelt haben, wieso haben sie dann nicht auf die Teilnahme verzichtet?

Nervend ist die Form der wörtlichen Rede, wenn J. Niven Inuit sprechen lässt. Dies geschieht ausschließlich in grammatikalisch falschen Sätzen. Dabei kannten auch etliche wissenschaftliche Expeditionsteilnehmer Englisch nicht als Muttersprache. Gesprochene Sätze a là Indianer in den Büchern Karl Mays, das liest sich nicht gut.

Dem Erstlingswerk einer ehemaligen Journalistin mag man dennoch diese kleiner Fehler verzeihen. Das Buch büßt in keiner Weise an Dramatik ein und bleibt ein hochgradig bewegendes, schockierendes und eindringliches Zeitdokument.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Niven beschreibt den faszinierenden Überlebenskampf der Karluk Expedition in der Arktis 1913-14. Während der Leiter Stefansson offenbar das Gegenteil von Shackleton ist - er lässt seine Leute einfach im Stich - gibt es andererseits interessante Parallelen zu Shackletons Antarktis-Expedition:
- beide finden praktisch zur gleichen Zeit statt
- beide Schiffe werden vom Eis zerdrückt
- beide Gruppen retten sich auf eine extrem unwirtliche Insel
- Shackleton in der Antarktis und Kapitän Bartlett in der Arktis gelingt es unter unglaublichen Bedingungen, Hilfe zu holen.
Fazit: wer Shackleton gelesen hat, sollte auch dies Buch lesen.
PS: Mit Sicherheit wäre dies auch Stoff für einen packenden Film...
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Boss Stefansson ein Feigling, das Team aus lauter Einzelgängern. Nur einer (Bartlett) reisst sich zusammen und rettet wenigstens ein paar Teilnehmer.
Man vergleiche das mal mit Shackletons Endurance Expedition.

Und ziehe Vergleiche mit den heutigen Politikern und Managern.

Sehr spannendes Buch. Zwischendurch unübersichtlich. Wer wohnt jetzt mit wem wo ? Ein paar Skizzen wären besser als tausend Worte.

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