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Produktinformation
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Beschreibung:
The Pacific ist kompromisslos in seinem Realismus, optisch überwältigend und emotional herzzerreißend. Im Mittelpunkt stehen packende, aufwühlende Schauspielerleistungen, wie sie nur selten auf dem Bildschirm zu sehen sind. Die Produktion hat epische Dimensionen – das Budget betrug über 200 Millionen Dollar. Die atemberaubenden Aufnahmen entstanden an zahlreichen Schauplätzen in und um Queensland.
Angaben laut Hersteller:
Anzahl Disks: 7
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungstermin: 26. November 2010
Spieldauer: 522 Minuten
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
91 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der andere Krieg,
Von Scaevola (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Pacific (limitierte Tin-Box Edition , exklusiv bei Amazon.de) [7 DVDs] (DVD)
Nachdem Band of Brothers unter der Produktion von Spielberg und Tom Hanks den europäischen Konflikt aus der Sicht einer Falschirmjägerkompanie aufgearbeitet haben, widmen sich den beiden nun dem Krieg im Pazifik aus der Sicht des Marine Corps. Zum einen hat man aus den Fehlern, sofern man bei BoB überhaupt von Fehlern sprechen kann, gelernt. Der Feind ist wesentlich stärker eingebunden, und mehr als nur eine Zielscheibe. Das Schwarz-Weiß Denken verkommt schnell in einem Konflikt, indem die Intensität der Kämpfe, das exotische Klima und die extremen Wetterbedingungen zur Verrohung auf beiden Seiten führen. Man sieht hier Marines Dinge tun, bei denen einem schnell einmal der Atem, auch vor Entsetzen, stockt. Reine Glorifizierung der eigenen Kämpfer, weit gefehlt! Dazu hat man den Krieg auch stärker in den Kontext eingebunden. So widmen sich einige Folgen etwa der Reorganisation in Australien, der Behandlung in Spitälern, und die gesamte letzte Folge der Rückkehr in die Heimat. Im Gegensatz zu BoB ist der fokussierte Blick, der sich nur auf einen kleinen Bereich, die Easy-Kompanie, konzentriert einem weiteren, auch die Familien und Umgebung umfassenden Blick gewichen. Wer also eine rein martialische Aneinanderreihung von immer heftiger werdenden Gefechten erwartet, ist bei "The Pacific" fehl am Platz.Dennoch sind einige Folgen, darunter Okinawa oder die Doppelfolge Peileliu nichts für schwache Gemüter. Selbst Hartgesottenere sollten hier nicht gerade ihr Mahlzeit einnehmen. Und sonst macht Pacific, wie sein Vorgänger vieles Richtig. Bildqualität, Technik, Ausstattung, Darsteller, Drehbücher etc. - man merkt schnell, dass Hanks und Spielberg nur die Besten ihres Fachs für die Serie versammelt haben. Besonders zu erwähnen ist auch Hans Zimmer, ein Meister seines Fachs, der auch das geniale Intro komponiert hat. Alleine das Intro, Musik, wie bildtechnische Gestaltung, bildet schon ein Meisterwerk. Die Idee mit dem Kohlestift(und den Zeichnungen) ist einfach virtuos gelungen und umgesetzt. Doch leider hat "The Pacific" auch seine Mängel. So kommen die ersten beiden Folgen träge rüber, und mann muss ständig rätseln, welcher Marine da gerade im Bild ist. Im Gegensatz zu BoB ist bei dieser Serie werden hier nicht nur die Erlebnisse einer Kompanie erzählt, sonder die Geschichte mehrerer Charaktere, die nur lose miteinander verknüpft sind. Bis Zum Ende bleibt die Frage offen, ob die Hauptpersonen überhaupt in derselben Einheit, geschweige den in derselben Division sind! Hier hat der Tunnelblick bei BoB doch geholfen, wo man auch in die Mechanismen einer Einheit (Offiziere, Unteroffiziere, Sanitäter, Soldaten) Einblick erhalten hat. Ein weiteres Manko ist die Kürze der Serie. Nur zehn Folgen nimmt man sich, um die Erlebnisse der Marines in einem dreijährigen Krieg zu erzählen. Bei BoB waren es wesentlich mehr Folgen für zwei Jahre. So springt man in "The Pacific" oft über Monate hinweg. Alleine Guadancanal nimmt zwei Folgen ein, Iwo Jima verkommt zur Randnotiz (aber da kann ja Clint Eastwood Abhilfe schaffen), viele Gefechte werden einfach übersprungen, die man auch hätte einbetten können, nein sogar müssen. Dennoch bleibt ein eindrückliches Werk, das einen Blick darauf lohnt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
oft mißverstanden,
Rezension bezieht sich auf: The Pacific (limitierte Tin-Box Edition , exklusiv bei Amazon.de) [7 DVDs] (DVD)
Ich halte die Serie für absolut gelungen und denke, dass viele Mißverständnisse vorliegen, was möglicherweise einige der schlechteren Rezensionen zu erklären vermag. Die Serie ist nicht als Fortsetzung von Band of Brothers gedacht. Sie soll auch keine Neuauflage oder bessere Version darstellen. Ich kenne Band of Brothers auch, aber finde man kann die Serie nur als eigenständiges Werk betrachten, Vergleiche mit anderen Serien oder Filmen finde ich unzutreffend.Zielsetzung der Serie ist es, den Krieg im Pazifik aus den Augen der daran beteiligten amerikanischen Marines nachvollziehbarer zu machen. Im Gegensatz zum Krieg in Nordwesteuropa bestand der Krieg im Pazifik aus einer Anzahl von Kampfhandlungen in geografisch nicht zsuammenhängenden Gebieten an denen unterschiedliche Einheiten beteiligt waren. Dies erklärt, weshalb mitunter der Eindruck von einem nur losen Zusammenhalt entsteht. Dennoch finde ich, dass die Hauptcharaktere dabei helfen, den Plot zusammenzuhalten. Ich hatte auch keine Probleme, die Charaktere wiederzuerkennen oder mir ihre Namen zu merken, vielleicht war ich da einfach aufmerksamer als andere Rezensenten. Dass bei Kriegsfilmen und insbesondere Kampfszenen es mitunter schwierig sein kann, einzelne Personen zu erkennen (Uniformen) ist normal und hier nicht dramatisch. Zu den Kampfszenen sei gesagt, dass sie meinen Ansprüchen genügen. Wer hier gelangweilt ist, sollte sich fragen, ob er nicht schon zu viele solcher Szenen gesehen hat. Irgendwann ist meiner Meinung nach das kreative Limit erreicht. Die japanische Seite wird bei der Serie ausgelassen, dass ist auch legitim, denn die Serie erhebt diesen Anspruch nicht. Die Zielsetzung folgt eben den amerikanischen Eindrücken. Die Serie behauptet nicht, ein umfassendes Bild zu liefern, sondern betont die amerikanische Perspektive. Da kann man meiner Meinung nach nicht kritisieren, dass es zu einseitig ist, dass sollte einem vorher klar sein. Es ist eben nicht Clint Eastwood (auch wenn ich nun doch Vergleiche anstelle). Auch Pathos sehe ich bei der Serie nur wenig. Stattdessen werden insbesondere das Grauen des Krieges und seine Auswirkungen auf die Beteiligten gezeigt. Die Serie finde ich hier angenehm schonungslos: Amerikaner, die Japaner "zum Spaß" töten und Trophäen sammeln; Amerikaner, die noch lebenden Verwundeten das Zahngold herausbrechen; Soldaten, die sich in psychologische Behandlung begeben müssen und sich ständig einnässen; Soldaten, die sich das Leben nehmen, weil sie keinen anderen Ausweg sehen. Als dies sind Aspekte, die von der typischen Hollywoodverehrung weit entfernt sind. Einer der Hauptcharaktere bilanziert, dass er nie wieder eine Uniform tragen werde: wer darin noch typischen Hurra-Patriotismus erkennt, hat die Serie nicht verstanden. Die Tatsache, dass Japaner abfällig dargestellt werden, entspricht auch den Wahrnehmungen der damaligen Zeit. Der Kampf unterschied sich von Europa eben durch seine Gnadenlosigkeit (wenn man von der Ostfront absieht): ein fanatischer Gegner kämpft gegen amerikanische Truppen, die ihrerseits verrohen. Auch Rasssismus spielt hier zumindest zum Teil eine Rolle, daher die extreme Abwertung des Gegners auch in der Sprache. In Nordwesteuropa wurden Gefangene gemacht, in den Inselschlachten herrschte Gnadenlosigkeit vor. Dies verdeutlicht die Serie gut und ist in diesem Zusammenhang auch nicht unrealistisch. Insbesondere der Protagonist E.B. Sledge ist meiner Meinung nach hervorragende dargestellt. Er schrieb ein Buch über seine Erfahrungen, welches ich im Anschluss an die Serie las und das mich sehr berührt hat (With the Old Breed). Viele seiner sehr nüchternen Beschreibungen und Reflektionen finden sich in der Serie wieder. Insbesondere die Tatsache, dass Krieg das Leben vieler junger Menschen zerstört und auch die Überlebenden auf lange Zeit zu leiden haben werden, bringt die Serie auf den Punkt, auch wenn man meinen sollte, dass so eine Schlußfolgerung bei den meisten Menschen schon lange angekommen sein sollte. Mein abschließendes Urteil: hervorragend und unbedingt sehenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Das ganze bleibt seltsam blass...,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Pacific (limitierte Tin-Box Edition , exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin etwas enttäuscht über diese Miniserie, nach dem Ausgangspunkt "Schütze Ryan" über die "BoB", die ich schon etwas flacher und in zehn Teilen ein wenig langatmig fand, vermag "The Pacific" noch weniger zu überzeugen.Das mag auch daran liegen, dass im Gegensatz zu BoB keine bestimmte Einheit auf ihrem Weg begleitet wird, sondern einfach verschiedene Marines herausgegriffen werden, die jeder einen eigenen Handlungsstrang haben und sich nicht kennen lernen. Diese Zerfahrenheit erschwert es ganz wesentlich, in die Serie zu finden, da man leicht irritiert sich immer erst einmal orientieren muss, wer, wann und wie dran ist. Obwohl die Handlung im Zeitablauf große Lücken hat, kommt trotzdem kaum Spannung oder gar Mitgefühl für die einzelnen Personen auf. Einen gewissen Wiedererkennungswert erhalten nur drei Rollen : Gunnie John Basilone(John Seda), PFC Robert Leckie (James Badge), dessen Buch eine der Grundlagen der Serie ist, und Spec. Eugene B. Sledge (Joseph Mazzello). Dazu kommen jede Menge Gesichter, die man irgendwann, irgendwo schon mal gesehen hat, aber alle blass oder gar unsympathisch bleiben. Der Einzige, der mich wirklich berührt hat, war der Gunnie Basilone, der auf Guadalkanal zum Helden avanciert und mit der "Medal Of Honor" ausgezeichnet wird, dafür als "Belohnung" durch die USA tingeln darf, um Kriegsanleihen zu verkaufen und somit zum "Popstar" wird. Als er dann innerlich gelangweilt wieder zum Chor zurückkehrt, fällt er auf Iwo Jima; ich hab mich am Ende dieser Folge wirklich darüber geärgert, dass dieser Mann verheizt wurde. Die Stärken der Serie liegen wirklich darin, dass erkennbar wird, dass die Marines nur als Kanonenfutter verheizt werden. Auf Guadalkanal noch mit WK I(!) Ausrüstung gegen eine siegesgewohnte japanische Armee verlustreich erfolgreich, folgt das sogenannte Inselhopping. Dabei wird ersichtlich, dass nur die Waffen besser werden, die sonstige Ausrüstung der Soldaten und die Logistik sind unter aller Kanone, geschweige denn die taktische Führung. So gibt es z.B. tagelang kein frisches Wasser für die Marines. In den drei Folgen über Peleliu wird einem jeder Nerv gezogen; da wird einem militärische Unfähigkeit vorgeführt, wenn statt in einer Zangenbewegung das Flughafengebäude zu nehmen, die Marines als Zielscheiben über das Flugfeld stürmen müssen, viel Arbeit für die Special Effects Abteilung. Dazu wird immer deutlicher der moralische Verfall in der Truppe gezeigt; werden erst nur die Militaria der Japaner für ein späteres Versilbern gestohlen, gibts später ungehemmte Leichenschändung, wenn den Toten die Goldzähne herausgebrochen werden. Und genau da liegen die Schwächen; während Clint Eastwood in Flags Of Our Fathers und Letters From Iwo Jima die Versöhnung sucht und die Japaner als Menschen und würdige Gegner zeigt, sind diese in der Serie echte Schweine, wie die Nazis in den 60ger Jahre Filmen; völlig gesichtslose skrupellose Killer. Einfach nur "Japsen" zum Abschlachten. Kurzfristige Zweifel von Sledge auf Okinawa werden einfach hinweggefegt. Letztlich wird sogar eine grosse Chance vertan; aus der Notwendigkeit, dass man weder finanziell noch menschlich vor der amerikanischen Bevölkerung eine Fortsetzung des Krieges und die enormen Verlustraten der Marines rechtfertigen konnte, die eine konventionelle Eroberung der japanischen Hauptinseln gefordert hätten, wurden die Atombomben geworfen. In der Serie tauchen diese nur kurz als die "Superbomben" auf. Letztendlich wird den Marines sogar die Anerkennung verwehrt; durch die langen Aufräumungsarbeiten wird ihre Heimkehr fast schon lästig, keine Helden, wie die Army als Nazibezwinger. Die psychischen Traumata, die die Soldaten mitbrachten, wurden unter den Tisch gekehrt, anders ist die Missachtung in den folgenden Kriegen in Korea und Vietnam wohl kaum zu erklären. Da man aber, wie oben erklärt, emotionell kaum eingebunden wird, hinterlässt all das keinen bleibenden Eindruck beim Zuschauer. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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