Im Jahre 1993 veröffentlichte die englische Band "Radiohead" ihr erstes Album, "Pablo Honey". Dieses fiel seinerzeit vor allem durch das als Single ausgekoppelte Stück "Creep" auf, das sich für Viele als Hymne erweisen sollte. Aber wirklich wichtig wurde die Band, und damit natürlich auch ihr Debütalbum, erst durch das was danach passierte: In den Jahren 1995 und 1997 veröffentlichten Radiohead zwei weitere Alben, nämlich "The Bends" und "OK Computer", die beide zu dem Besten gehören, was in den Neunzigern produziert wurde. Unter dem Eindruck diese beiden Knaller fiel auch noch einmal etwas Licht auf den Vorgänger "Pablo Honey", und dies nicht völlig zu UNrecht. Natürlich kann "Pablo Honey" nicht das Niveau der beiden Nachfolger erreichen, das wäre bei einem Debütalbum wahrscheinlich auch gar nicht vermittelbar gewesen. Aber einige Ansätze desse, was Radiohead gut und berühmt gemacht hat, sind in diesem Album bereits zu besichtigen. Schöne Melodien, intelligente Texte, gitarren- und rocklastige Arangements und witzige Einfälle machen "Pablo Honey" zu einem interessanten Album, das recht kurzweilig ist. Im Gegensatz zu den späteren Werken Radioheads handelt es sich allerdings eher um ein Anneinnanderreihen von kurzen, netten Rocksongs als um ein Gesamtkunstwerk, aber wer so etwas hören möchte, ist mit "Pablo Honey" gut bedient; und für Fans von Radiohead ist dieses Album natürlich ein Muß. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)