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Was Paare wissen müssen. 10 Grundregeln für das Leben zu zweit
 
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Was Paare wissen müssen. 10 Grundregeln für das Leben zu zweit [Taschenbuch]

Ursula Nuber
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sind Partnerschaft, Beziehung, Ehe auf Dauer überhaupt noch möglich? Oder können Männer und Frauen einfach nicht zusammen leben? Wenn man die wachsende Zahl der gescheiterten Ehen und Beziehungen betrachtet, sollte man das fast glauben. Die Gründe für das Scheitern sind komplex: Paare haben oft keine Vorstellung davon, welche Probleme und Prüfungen auf zwei Liebende zukommen und welche davon unausweichlich sind. Wenn sie sich von der Liebe betrogen fühlen, reagieren sie enttäuscht oder wütend, resignieren oder trennen sich, um woanders von neuem ihr Glück zu suchen. Viele Trennungen ließen sich jedoch vermeiden, wären Paaren die Mysterien und Fallstricke der Zweisamkeit klar.

Ursula Nuber hat in ihrem neuen Buch auf den Punkt gebracht, was Paare wissen müssen, um ihre Beziehung zu erhalten und zu festigen. Sie beschreibt, was Liebe wirklich ist (und womit sie oft verwechselt wird), und welche Grundsteine einer Liebe die Basis geben.

Über den Autor

Ursula Nuber, geboren 1954 in München, ist Diplompsychologin. Seit 1983 Redakteurin bei dem Wissenschaftsmagazin "Psychologie Heute", seit 1996 stellvertretende Chefredakteurin. Autorin zahlreicher psychologischer Sachbücher, u.a. der bei Scherz erschienenen Bestseller "10 Gebote für starke Frauen", "10 Gebote für gelassene Frauen", "10 Gebote für anspruchsvolle Frauen", "10 Gebote für erfolgreiche Frauen" und zuletzt "Die neue Leichtigkeit des Seins" (2003). Ursula Nuber ist verheiratet und arbeitet in freier Praxis als Coach und Paarberaterin in der Nähe von Heidelberg.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Dies ist ein Buch über die Liebe.
- Oh, über mich?
- Ja, über dich, meine Liebe. Freust Du dich?
- Ach, über mich haben schon so viele Leute geschrieben. Mich interessiert das alles nicht mehr.
- Warum bist du so negativ?
- Ich bin resigniert und traurig.
- Aber weshalb denn? Du bist doch das Wichtigste für die Menschen. Ohne Liebe kann und will niemand leben, über dich werden dicke Romane geschrieben, du bist Hauptdarstellerin in unzähligen Filmen, Schlagertexte handeln fast nur von dir, von den vielen Gedichten, die sich um dich drehen, ganz zu schweigen. Du bist doch der größte Star! Was hast du denn für einen Grund, traurig zu sein?
- Das ist es ja gerade: Ich bin berühmt und jeder Mensch bemüht sich um mich. Aber fast alle haben eine völlig falsche Vorstellung von mir. Ja, es stimmt, ich werde besungen, und es werden Gedichte über mich verfasst. Sie nennen es Liebe, aber sie meinen nicht wirklich mich. Die wenigsten Menschen kennen mich. Ich bin ein Phantom, dem sie nachjagen.
- Für ein Phantom weiß man aber ziemlich viel über dich. Ganze Wissenschaftlergenerationen haben sich mit der Frage beschäftigt, wer du bist, woran man dich erkennt und was die Menschen von dir halten.
- Und, was haben sie herausgefunden?
- Eine ganze Menge. Man weiß zum Beispiel, dass der Satz »Gleich und gleich gesellt sich gern« durchaus zutrifft. Wir verlieben uns in einen Menschen, der uns ähnlich ist. Denn Ähnlichkeit ist ein Garant für die Stabilität der Beziehung. Wer einen Menschen heiratet, der aus ähnlichen Familienverhältnissen kommt und aus einer vergleichbaren Schicht, der eine ähnlich ausgeprägte Intelligenz besitzt und sich auch körperlich nicht allzu sehr von einem unterscheidet, der führt eine stabilere und glückliche Beziehung als jemand, der einen völlig gegensätzlichen Partner gewählt hat.
- Ist das alles, mehr weiß man nicht?
- Nun sei doch nicht so ungeduldig! Natürlich weiß man noch mehr über dich. Es hat sich nur so viel Wissen angesammelt, dass ich nicht weiß, was ich dir zuerst erzählen soll. Vielleicht das: Man weiß zum Beispiel, dass du viele Gesichter haben kannst. Genauer gesagt: sechs.
- Sechs?
- Ja, sechs. Soll ich sie dir beschreiben?
- Klar. Das interessiert mich!

Auszug aus Was Paare wissen müssen von Ursula Nuber. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

DIE LIEBE - EIN FESTIVAL?
Ich geh wie auf Wolken und bin riesengroß.
Denn du bist bei mir, ich lass dich nie wieder los.
Wir grüßen die Menschen, und sie winken zurück.
Kein Wunder, wir sind ja auf der Straße ins Glück.

Ein Festival der Liebe soll unser Leben sein
Und alle, die so sind wie wir, die laden wir gerne ein.
Ein Festival der Liebe, das braucht die ganze Welt,
weil ohne Liebe alles fehlt.

Ich schau in die Zukunft und da seh ich uns geh'n.
Ich seh, wie wir zwei auch manche Probe besteh'n.
Mal haben wir Sorgen und mal haben wir Streit.
Doch wir sind gleich wieder zur Versöhnung bereit.

Die Liebe - ein Festival. Ein einziger Rausch, der allenfalls ab und zu durch die Realitäten des Alltags - "mal haben wir Sorgen, mal haben wir Streit" - kurz unterbrochen wird. Nicht der Rede wert sind diese Störungen, die meiste Zeit wandeln zwei Liebende wie auf Wolken. Dieser Songtext des Schlagerstars Jürgen Marcus unterscheidet sich in seiner Grundaussage nicht von den meisten deutschen Schlagern. In ihnen wird die Liebe mit schönen Worten und schmalzigen Klängen als Himmelsmacht besungen, ohne die ein Mensch nicht leben kann. "Ich brauch keinen Urlaub. Ich brauch keine Partys. Denn es ist ganz egal, was ich tu. Ich brauch keinen Whisky, auch keinen Psychiater. Alles, was ich brauche, bist du", trällern Hoffmann & Hoffmann. Und Peter Maffay schwärmt: "Seit wir uns kennen, ist mein Leben rundum schön, und es ist schön nur durch dich. Was auch gescheh'n mag, ich bleib bei dir, ich lass dich niemals im Stich."
Schnulzen sind das, na klar. Sie haben nichts mit der Realität zu tun. Natürlich nicht. Die ewige Liebe und das totale Glück, das gibt es doch gar nicht. Da muss man sich doch nur die Scheidungszahlen anschauen. Richtig. Und doch, ob man nun deutsche Schlager mag oder nicht, sie sprechen etwas in einem an. Die Schlagertexter wissen um die Hoffnung der Menschen auf wahre Liebe, sie wissen um die große Sehnsucht nach Geborgenheit in den Armen eines Geliebten oder einer Geliebten, die wohl jeder in seinem Leben immer wieder verspürt. Man mag es sich eingestehen oder nicht: Wenn es um die Liebe geht, dann will man gerne glauben, dass sie genauso ist, wie sie in Schlagertexten besungen und in Hollywoodfilmen gelebt wird: leidenschaftlich, überwältigend, zärtlich, verständnisvoll, einfühlsam, ewig. Mit diesen Vorstellungen im Kopf macht man sich auf die Suche nach dem Menschen, der für einen bestimmt ist. Denn es gibt sie, die einzig wahre Liebe.
Das behaupten nicht nur Schlagersänger, daran glauben auch die meisten Menschen. Auch die Liebespaare aus dem Film Harry und Sally sind überzeugt davon: "Es gibt den Richtigen, die Richtige, man muss nur Geduld haben."

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