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Paare, Passanten. SZ-Bibliothek Band 38 [Gebundene Ausgabe]

Botho Strauß
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 158 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek (4. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937793399
  • ISBN-13: 978-3937793399
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.185 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

[Botho Strauß: Paare, Passanten Hardcover (Gut) Süddeutsche Zeitung 2004 ]

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bundesdeutsche Wirklichkeit 14. Januar 2006
Diese Aphorismensammlung ist ein vorzügliches Porträt der Bundesrepublik der Achtziger Jahre.
In seiner kritisch-analytischen Präzision kann man das Buch durchaus mit Adornos "Minima Moralia" vergleichen.
Strauß erweist sich hier als genau sezierender Alltagsbeobachter und vermag es, in seinen Miniaturen die Neurosen und Traumata der Menschen, denen er in den Straßen, Supermärkten oder wo auch immer begegnet, auf den Punkt zu bringen und somit ein Gesamtbild deutscher Befindlichkeiten zu erzeugen.
Aus der Fülle der Einzelschicksale, die hier nachgezeichnet werden, ergibt sich somit ein umfassendes und zugleich detailliertes Porträt der bundesdeutschen Gesellschaft.
Natürlich ist nicht jede seiner Aufzeichnungen von gleich hohem Niveau. Brilliantes steht neben Banalem oder allzu Kopflastigem.
Doch ist dies eher eine generelle Schwäche der Literaturgattung Aphorismensammlung und tut dem vorzüglichen Gesamteindruck dieses Buches keinen Abbruch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jenseits des Meinungsgeredes 4. November 2007
Von Diethelm Thom TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Im Hintergrund die eher düstere Kulisse der 80er Jahre: Wettrüsten, Endzeitstimmung, Überdruss an der Aufklärung -bei dem Buch handelt es sich um eine Sammlung von Aphorismen, kurzen Beschreibungen und Szenen, die Strauß mit seinen Reflexionen verbindet, also eher Glossen, Essays. Die Texte (im Höchstfall mal bis 3 Seiten lang) sind thematisch in mehrere Teile eingeteilt. Dabei geht es mehr um "Passanten" (Prostituierte, Alkoholiker, Alte, sog. Normalbürger) als um "Paare". Die Texte wirken mitunter wie Vorstudien für ihre dramatische Verwendung. Immer wieder geht es um Kommunikation und Entfremdung. Strauß beobachtet genau und analysiert scharfsichtig, ätzend scharfsichtig. Er zeigt die Menschen im Griff der Sucht, der Medien und ihrer Gehirnwäsche unterzogen, er zeigt das Schreckliche im sog. Normalen, die geistige Verwahrlosung im Konsum, das automatisierte Funktionieren, die historische Distanzlosigkeit der jungen Generation.
Besonders der Teil "Schrieb" enthält so etwas wie seine Poetologie. Deutlich wird, wie Literatur und Sprache ihm zur eigentlichen Existenzform werden, wie sie ihm Heimat bieten. Er empfindet die Flüchtigkeit des literarischen Ausdrucks im Zeitalter der Beschleunigung, ferner, dass die großen Gefühle einer "Fassungslosigkeit" und dem "unansehnlichen Leid" (83) gewichen sind. Ihm geht es um die Freiheit der Kunst in ihrem symbolischen Ausdruck, gegen die zeitgenössische Befürwortung von relevanten Stoffen und Inhalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Serenus Zeitblom TOP 100 REZENSENT
Kein Roman, keine Erzählung, keine übergreifende Handlung. Es sind Fundstücke aus dem Alltag, scharfe Bemerkungen, Pailletten und Gedanken. Botho Strauß hat sich in Paare, Passanten stark an Nietzsche (und etwas an Adorno) orientiert: Der Stil ist verdichtet, erscheint präzise und dabei suggestiv geschrieben. Zivilisationskritik und Verweise auf diverse aktuellere Geistesgrößen dürfen auch nicht fehlen.

Ich hatte es vor Urzeiten mal gekauft und jetzt endlich angepackt. Doch, die knapp 180 Seiten lassen sich rasch lesen, wenn man wenig Zeit hat. Es ließe sich aber natürlich auf der Zunge zergehen, viele Betrachtungen lösen richtiggehende Denkprozesse aus (auch wenn man dem rhetorisch geschickten, manchmal lyrischen Stil nicht alles glauben sollte).

Knapp an den fünf Sternen vorbei.
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