Die Trittfrequenz ist im Radsport eines der wesentlichsten Merkmale überhaupt. Vielerorts wird mit zu niedrigen Trittfrequenzen gefahren, weil man sich über die Auswirkung einfach nicht bewusst ist. Wenn man sich etwas intensiver damit beschäftigt, findet man sehr schnell heraus, dass die Trittfrequenz größer als 80 volle Umdrehungen pro Minute sein sollte, denn bei diesem Wert wird weniger Kraft aufgewendet. Dies ist hilfreich um die Gelenke zu schonen, es ist aber auch besser um die Belastungsdauer auszudehnen. Mit höheren Trittfrequenzen kann man einfach länger fahren.
Ich bin es gewohnt mir meine Trittfrequenz anzusehen, wenn ich am Ergometer fahre. Und so habe ich mir auch für meine Räder Trittfrequenzsensoren zugelegt. Im Zusammenspiel mit der S625X von Polar (aber auch mit den anderen dafür geeigneten HF-Messern) bringt das mehr Gewissheit im optimalen Bereich zu fahren. Zugegeben hat man das irgendwann einmal im Gefühl aber der Kontrollblick hilft hier um sich selbst zu kontrollieren und gegebenenfalls gegenzusteuern. Eine sehr angenehme Ergänzung ist natürlich die Tatsache, dass die dafür geeigneten Geräte auch die Daten aufzeichnen und danach am Computer auswerten lassen.