Unser ältester Sohn bekam den Vulkan zu seinem 3. Geburtstag. Er hat von nichts anderem mehr erzählt. Die Dinosaurier und das Skelett (das übrigens hervorragend für die Halloween-Deko geeignet ist) interessieren ihn weniger, dafür mehr, dass der Vulkan eine Höhle hat und außerdem ein Geheimversteck besitzt. Die 4 Felsbrocken, die man durch Drücken der Taste am Rand der Höhle mit einem kleinem Knall wegfliegen lassen kann, konnte er schon sehr schnell alleine aufbauen. Selbst unser Jüngster(eineinhalb Jahre) hat dadurch viel Ehrgeiz entwickelt, die Teile alleine daraufzubauen und schafft hin und wieder eines hinzubauen, das er dann mit Begeisterung wegfliegen lässt. Dadurch, dass die Teile etwas komplizierter geformt sind, schult es das dreidimensionale Verständnis. Außerdem haben beide Kinder eine große Begeisterung für Vulkane entwickelt. Der kleine deutet mit Kennermiene auf die Teile und benennt sie begeistert. Der Große hinterfragt viel: Was kommt da raus? Warum fliegen da die Felsbrocken weg? Warum ist da Feuer? Ist das Lava? Gibts hier auch einen Vulkan? Können wir mal da hin fahren? Und so weiter. Für uns ist dies wertvoller, als erklären zu müssen, warum sich Ritter, Piraten, Wikinger oder Römer gegenseitig mit diversen Waffen Verletzungen zugefügt haben oder sich gegenseitig ermorden. Noch heute (1 Jahr später) explodiert der Vulkan regelmäßig und er darf nicht weggeräumt werden. Trotzdem gehen höchstens mal die Pflanzen ab, alles andere ist stabil und unverwüstlich, obwohl der kleine Sohn schon einige Male drüber kletterte. Die beiden Playmobil-Forscher spielen bei unserem Großen eine wichtige Rolle. Sie untersuchen genau, wann der Vulkan ausbricht und sorgen dafür, dass alle auf die Seite gehen, damit den Leuten nichts passiert. Alles in allem sehr überzeugte 5 Sterne.