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am 12. November 2009
Seit einer Woche Spiele ich jetzt PES 2010 auf dem PC. Tja was soll ich sagen? Ich bin hin- und hergerissen. PES Spiele ich bereits seit Teil 3 , für mich wars eigentlich immer besser als die jeweiligen Fifa teile. Selbst die heftig Kritisierten Teile der letzten 2 Jahre fand ich noch ok, da ich nach einiger eingewöhnungszeit wirklich unterhaltsame Stunden mit diesen Spielen verbracht habe (CL!).
Als ich die PES 2010 Demo ausprobiert habe war ich erstmal begeistert: Tolle Grafik, starke/schnelle Pässe, wunderschöne Schüsse - allerdings waren in der Demo auch nur Topteams spielbar. Was mich an der Demo schon gestört hat war diese ekletante Verzögerung. Beim drücken auf den Schuss-Knopf ist der Spieler locker noch 3 Meter gegangen und hat dann erst geschossen. Selbiges bei Pässen oder flanken. So konnte ich selten einer dieser Aktionen wirklich durchführen was schon öfters zu Frustration geführt hat. Da Konami aber versprochen hatte diese Verzögerung zu entfernen war PES2010 mal wieder ein Pflichkaut für mich.

Nun aber die Ernüchterung:

- Es fehlen mal wieder Teams in der Champions League sowie in der Europa Leage. Für mir ist das absolut unverständlich. Wenn man wenigstens diese Lizenzen hat, wieso nutzt man sie nicht?

- Der Patch um einige Teams hinzuzufügen und diese Verzögerungen im Spiel sollten mit einem Patch nachgereicht werden. Der Patch ist immer noch nicht da. Er soll evtl am Donnerstag kommen (morgen) , allerdings ist das meiner Meinung nach viel zu spät!

- Man kann nur im Hauptmenü die Automatische Cursorwahl aktivieren sowie dass bei Ballbesitzt der Spielername über dem Spieler angezeigt wird. Das ist zwar nur ne Kleinigkeit, hat mich aber sehr genervt.

- Die Kommentare sind langweilig wie eh und je. Das habe ich lange toleriert, jetzt reichts aber schön langsam!

- Der Stadionsound ist einfach nur mies. Schießt man als Heimmannschaft ein Tor, merkt man kaum dass die eigenen Fans jubeln. Was bei PES08 total übertrieben war (Torjubel der Fans) ist jetzt extrem untertrieben. Hört sich an wie 500 Fans auf einem Sportplatz.

- Die KI ist einfach nur saublöd, vor allem die eigenen Verteidiger. Oft nehmen diese den Ball nicht an oder lassen ihn einfach nur abprallen, schon hat der Gegner den Ball. Achja, in einer Meisterligasaison haben meine Gegner insgesamt 3 saublöde eigentore geschossen. Mein Highlight: Tormann läuft wie von guten Geistern verlassen einfach ins eigene Tor. Wahnsinn

- Die bereits erwähnten Verzögerungen gibts noch immer. Im 16er kann man das abziehen vergessen weil man prinzipiell den Ball verliert, spätestens beim Schussversuch.

Nun zum positiven:

- Das Menü ist sehr schlicht aber schön gestaltet.

- Die Meisterliga ist meiner Meinung nach ein Hingucker. Die Verhandlungen mit Spielern aber auch die neuen Möglichkeiten den Verein zu leiten (Trainerlevel, Mannschaftsarzt, Klubanhänger die Geld reinbringen usw.) sind sehr gut gelungen.

- Endlich spielt man in der Meisterliga International nicht mehr in irgendwelchen Noname-Pokalen sondern wirklich in der CL und UL.

- Weitschüsse sind effektiver (wenn man mal dazu kommt)

- Die Grafik ist etwas besser geworden. Allerdings kam mir die auf der xbox360 besser vor (vor allem was Beleuchtung angeht).

Alles in allem in solides Spiel, aber nicht das was ich mir erhofft hatte. Wiedermal führt kein Weg vorbei an PES 6 samt aktuellen Fanpatch (ISS 09/10) :-(
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am 2. November 2009
Pro Evolution Soccer - das ist die Serie, die nach ihrem Erscheinen auf dem PC Fifa schlagartig den Rang ablief und für Begeisterungsstürme sorgte. Nach anfänglicher Apathie hat man sich im Hause Electronic Arts dem ungewohnten Konkurrenzkampf gestellt und befindet sich nun bei den Konsolen wieder auf Augenhöhe mit dem japanischen Konkurrenten. Auf dem PC, so viel darf verraten werden, ist Pro Evolution Soccer nach wie vor die erste Wahl - trotz vieler Mängel, die in ihrer Summe ganz schön den Spielspaß drücken.

Doch zuerst das Positive: PES 2010 spielt sich realistischer als der Vorgänger, das Mittelfeld ist nicht mehr so einfach und schnell zu überbrücken. Die Taktik spielt eine noch größere Rolle und der Schwierigkeitsgrad hat sich angenehmerweise angehoben. Die KI bestraft eigene Fehler und Unkonzentriertheiten deutlich gnadenloser. Bei Pässen und vor allem beim Versuch des Flügelspielers nach innen zu ziehen - beim Vorgänger noch ein Kinderspiel - kommt es jetzt auf das optimale Timing an. Allgemein ist das Spiel unberechenbarer geworden; bei PES 2009 hatte man einfach ein gewisses Repertoire an Aktionen, das zuverlässig zum Erfolg führte. PES 2010 ist in dieser Hinsicht deutlich weniger vorhersehbar. Doch diese neue Unberechenbarkeit ist nicht nur Segen, sondern auch Fluch: Man kann dadurch als Spieler auch weniger beeinflussen, und wenn die Spiellänge nur 10 Minuten beträgt, kann es frustrierend werden, wenn der Zufallsgenerator allzu oft zuschlägt.

Womit wir beim Negativen angekommen wären - das hauptsächlich aus eher vernachlässigbaren Kleinigkeiten besteht. Die sind allerdings in Hülle und Fülle vorhanden und damit eben doch nicht zu übersehen. Zusammenfassend kann man sagen: Allen KI-Beteiligten auf dem Rasen fehlt ein wenig die analytische Fähigkeit, die dafür sorgt, eine Situation richtig einzuschätzen. Das fängt beim Schiedsrichter an, dem in PES 2010 jegliche Möglichkeit abhanden gekommen ist, auf "Vorteil" zu erkennen, und eine vielversprechende Situation im Sinne des Gefoulten weiterlaufen zu lassen. Es setzt sich mit "Spielgestaltern", nehmen wir mal Diego von Juventus Turin, fort, die in unverhältnismäßiger Häufigkeit simple, aber entscheidende Pässe verpatzen. Und endet bei vom Computer gesteuerten Abwehrspielern, die instinktiv auf den Ballführenden stürmen und dem Gegner damit eine offensichtliche Gasse zum tödlichen Zuspiel scheunentorbreit öffnen. Die Torwart-Patzer sind geringer geworden, doch auch einem Champions-Leauge-Goalie passieren sie in PES noch - und zwar in unerklärlicher Art und Weise. Dazu kommen bei den Torhütern erstaunlich verschlechterte, teilweise geradezu peinliche Animationen, die der Ballphysik - welche allgemein ungewöhnliche Aussetzer hat - Hohn sprechen. Alle diese genannten Kleinigkeiten sind für sich genommen nicht schlimm, gab es bisher in jedem Fußballgame und wird es auch immer geben. Ihre Frequenz hat im neuen PES allerdings eher zu- als abgenommen, und das sollte nicht im Sinne der Spieldesigner sein.

Bisher haben wir nur das Gameplay betrachtet; dabei soll es aus Platzgründen auch bleiben, denn die Essenz eines Fußballspiels ist nunmal das, was auf dem Rasen geschieht. Abseits des Platz lässt sich aber festhalten, dass Konami die Möglichkeiten an Spielmodi stetig ergänzt und auf einem sehr guten Weg ist. Eine große Bitte gibt es aber noch: Ersetzt endlich die in Endlosschleife heruntergenudelten "Fangesänge" durch abwechslungsreiche Schlachtrufe, die sich auch nach einigen tausend Fan-Kehlen anhören. Wäre die Geräuschkulisse im echten Stadion so monoton und stimmungstötend wie bei Fußball-Simulationen, keiner würde mehr ein Spiel besuchen. Doch genug des Flehens: PES bleibt das beste Fußballgame für den PC und macht weiterhin verdammt viel Spaß. Trotzdem häufen sich die Mängel, insbesondere in der Spielintelligenz der KI, der Ballphysik und bei den Animationen. Hier sollte Konami in Hinblick auf zukünftige Versionen wieder mehr Perfektionismus an den Tag legen.
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am 19. April 2010
Ich habe nie wirklich wirklich Fußball an PC oder Konsole gespielt, weil die bisherigen Spiele durch die Bank meine Anforderungen nicht genügen konnte. Einzige einige Vertreter der PES-Serie habe ich dann und wann gespielt, und dann auch nur kooperativ mit einem Freund. Nun habe ich viel Gutes über PES 2010 gehört, und da es das einzige brauchbare aktuelle Fußballspiel für PC ist, habe ich der PES-Serie wieder mal eine Chance ergeben - und ich muss festhalten, dass sich nicht viel geändert hat, vor allem nicht zum Besseren. Der Reihe nach:

- Die Steuerung ist nach wie vor viel zu komplex. Mag sein, dass ich einfach auch kein Händchen für Spiele habe, in denen man ausschweifende Tastenkombinationen in Bruchteilen von Sekunden eingeben muss. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Steuerung einfach zu komplex ist. Ich will mich auf das Spielgeschehen konzentrieren und mich nicht in entscheidenden Momenten an Tastenkombination wie etwa "L1 + A + Y + Handstand machen" erinnern müssen um eine höchst simple Aktion auszuführen. Natürlich sollte die Steuerung auch nicht zu simpel sein, aber das Spiel darf ruhig mal davon ausgehen, dass ich in einer Situation, in der wirklich nur noch eine sinnvolle Option zur Verfügung steht, auch diese Option ergreifen möchte (ob die resultierende Aktion gelingt, sollte von den Basiswerten der involvierten Akteuren abhängen).

- Allerdings braucht man diese ganze Spezialaktionen nicht, auch nicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Wenn ich Schweini am Sechszehner anspiele, führt der folgende Schuss ins lange Eck in drei von vier Fällen auch zum Tor. Wenn ich den Ball von der Grundlinie des gegnerischen Sechszehners vor das Tor spiele, steht fast immer ein Mitspieler bereit, um den Ball ins Tor zu drücken. Warum also Dribbeln? Warum also Kombinationsfussball spielen? Pass raus aus auf den Flügel, zur Grundlinie und je nach Situation den Ball direkt vor das Tor spielen oder in den Rücken der Abwehr zu Schweini - so schlägt man Spanien im WM-Finale mit 8:0, und das auf dem höchsten Schwreigkeitsgrad. Von wegen kein Tor gleicht dem anderen.

- Manchmal bringen die Spieler den Ball aber auch nicht im Tor unter. Häufig kommt der Ball dann als Abpraller zurück. Eigentlich ein gefundenes Fressen für einen torgefährlichen Mittelfeldspieler - wenn er denn mal mit gelaufen ist und nicht wie Kreise um den Mittelkreis dreht. Sollte er mit gelaufen sein, muss es aber dennoch nicht zwangsläufig zu einer gefährlichen Szene kommen. Die Spieler sind nämlich meistens nicht in der Lage, einen glücklichen Ball zu nutzen, ohne den Ball erst einmal gemütlich anzunehmen. Anstatt den Ball einen Meter vor dem Tor mit irgendeinem Körperteil (außer den Händen natürlich) ins Tor zu schubsen, nehmen die Spieler den Ball erst einmal an, halten ihn am Fuß, holen zu Schuss aus - und wundern sich dann, wie der gegnerische Torwart den Ball in der Zwischenzeit aufnehmen und weit über das Spielfeld transportieren konnte. Zur Ehrenrettung der Graupen sei gesagt, dass sie manchmal anatomische Unmöglichkeiten vollbringen, um einen Abpraller von der Strafraumgrenze ins Tor zu bringen.

- Apropos Anatomie: Die Animationen haben sich kaum weiter entwickelt und sind noch immer - und heute mehr den je - eine Beleidigung fürs Auge. Die Spieler wirken wie hölzerne Marionetten, die über das Spielfeld geschubst werden.

- Und leider lassen sie sich genauso gut steuern. Es ist bisweilen ein wahres Kunststück, einfach nur geradeaus zu laufen und dabei leichte Richtungsänderung durchzuführen. Eine leichte Drehung hin zum Tor endet aufgrund der nervösen Steuerung häufig mit einer 90°-Drehung rein in den Gegner, was dann meist zum Ballverlust führt.

- Wenn es um die Steuerung geht, bin ich mir nach wie vor noch nicht sicher, ob ich IMMER Einfluss auf die Richtung eines Passes neben kann oder ob das Spiel nicht doch manchmal die Eigeninitiative an den Tag legt, die ich mir in anderen Spielsituationen wünsche. Ein Beispiel: Ich trage den Ball durch das Mittelfeld. Vor mir laufen zwei Mitspieler, ein Stürmer links und von Gegnern gedeckt, ein Rechtsaußen auf dem Flügel mit freier Bahn. Ich befinde mich genau in der Mitte, stehe perfekt für einen Pass und will einen Pass nach rechts außen spielen, damit der entsprechende Mitspieler zur Grundlinie durchziehen kann (für ein nahezu sicheres Tor :) ). Ich drücke also den Analogstick nach rechts in den Raum, in den ich den Pass spielen möchte, drücke die entsprechende Taste für einen Pass - und der Spieler spielt den Ball nach links zu dem Stürmer, der von drei Gegner umringt ist und sofort den Ball verliert.

- Die künstliche Intelligenz lässt sich sehr schnell aus dem Konzept bringen, leider vor allem in den eigenen Reihen. Sobald man eine Spieler nur ein wenig außerhalb der taktischen Formationen agieren lässt, scheinen die eigenen Mitspieler häufig nicht mehr zu wissen, was sie mit sich und der Welt anfangen sollen (lässt sich mit den zahlreichen taktischen Möglichkeiten auch nicht gänzlich austreiben). Mit einem Abwehrspieler nach einer Balleroberung für einen schnellen Konter und Überzahl in des Gegners Hälfte sorgen? No way! Die Flügelspieler schauen nur interessiert zu, wie der Abwehrspieler an ihnen vorbei ziehen. Gut, vergessen wir den Mittelfeldspieler und schauen uns an, was die Stürmer machen. Nichts! Die traben gemütlich durch das Mittelfeld anstatt in die Nahtstellen der Abwehr vorzudringen. Bleibt also mal wieder nur, mit dem Abwehrspieler in die Mitte zu ziehen und vom Sechszehner ins lange Eck zu schießen. Tor! Nur Spaß macht das nicht. Wenn ich mit einem einzelnen Spieler die ganze gegnerische Abwehr aufmischen will, kann ich auch FIFA spielen ...

- ... und könnte mich dann zumindest über akkurat umgesetzte Ligen freuen. Klar, PES hat zugelegt und mittlerweile einige Lizenzen erworben, aber die Bundesliga fehlt nach wie vor. Zum Glück kann man am PC mit Community-Patches für Abhilfe sorgen, nur fehlen dann unter anderen noch immer die Stadien.

- Überhaupt habe ich meine Zweifel, ob die Jungs bei Konami jemals Fussball gespielt haben. Offenbar glauben die Entwickler, dass die Spieler nur dann laufen, wenn sie den Ball haben. Tatsächlich müssen aber die Spieler aber laufen, um überhaupt in die Situation zu kommen, mal den Ball zu kriegen. Anstatt sich mal frei zu laufen und einen klugen Laufweg anzubieten, kuscheln sie mit den Gegenspielern und warten darauf, dass ich irgendeinen Wunderpass spiele, dem sie dann doch nicht hinterher laufen.

- Aber in den Stadien ist ohnehin nichts los. Die ewig gleichen Gesänge vor mausgrauen Kulissen. Wessen Fans da nun gröhlen, lässt sich auch nicht unterscheiden und Gespür für Spielsituationen. Wenn deren Mannschaft mit 8:0 auseinander genommen werden, feiern die Fans noch immer ein Volksfest. Eigentlich könnten sich die realen Fans in den Stadien der Bundesliga manchesmal eine Scheibe davon abschneiden.

- Die Kommentatoren sind auch aller Kanone, reden ständig am Spielgeschehen vorbei und kennen ohnehin nur eine handvoll Sätze.

- Bevor ich es vergesse: Hin und wieder scheinen die Spieler zu vergessen, was es mit dem Spielgerät auf sich hat. Wenn etwa eine Ecke des Gegners in das Halbdfeld geköpft wird, dann rasen die Gegenspieler wie von der Tarantel gestochen zum Ball, während die eigenen Abwehrspieler gerne schon mal gemütlich aus dem Sechszehner traben und mit dem Ball nichts zu tun haben wollen. Auf der Gegenseite dreht sich der Spieß um. Die gegnerischen Abwehrspieler flitzen zum Ball und die eigenen Spieler lassen sich durch nichts dazu bewegen, mal den Fuß raus zu strecken, um den Ball mitzunehmen. Ähnliches passiert immer wieder bei Kurzpässen nach Einwürfen. Wenn die Spieler aber mal im Abseits stehen, haben sie nichts Besseres zu tun, als zum Ball zu spurten.

- Passives Abseits spielt aber ohnehin kein Rolle, denn das Spiel kennt die Feinheiten der Abseitsregel nicht. Dumm, wenn die Mitspieler nicht immer von alleine darauf kommen, mal fünf Meter zurück zu gehen, um das Abseits zu verlassen.

- Die Schiedsrichter haben die roten Karten zu locker sitzen (zum Glück muss man aber eigentlich niemals grätschen, denn es reicht aus, in der Abwehr ein oder zwei Tasten gedrückt zu halten - den Rest machen die Mitspieler mehr oder weniger gut alleine).

So, ich glaube, das wäre alles, was ich zu kritisieren. Unterm Strich bleibt mir nur zu sagen, dass dieses Spiel für mich meistens wenig mit einer Fußballsimulation geschweige denn mit Fußball zu tun hat. Fußball am PC oder an der Konsole sollte sich mehr am echten Fußball orientieren: Zugänglich, leicht zu erlernen und schwierig zu meistern, wenn die künstliche Intelligenz richtig mitspielt. Leider hat man in PES 2010 eigentlich nur dann Probleme, wenn die Steuerung mal wieder böse Zicken macht oder die Mitspieler das Fußball spielen vergessen, selten jedoch weil die künstliche Intelligenz clever agiert,

Es ist aber nicht alles schlecht. Das Spiel hat auch einige tolle Highlights:

- Der "Become a Legend"-Modus zum Beispiel. Man schlüpft in die Haut eines virtuellen Alter Egos und muss sich zum Superstar hoch arbeiten. Dabei steuert man nur seinen Spieler, während der Rest der Mannschaft eigenständig. Seltsamerweise funktioniert dies sogar sehr gut, obwohl die KI des Spieles nicht gerade die Hellste ist. So intensiv hat mal Fußball noch nie am PC/an der Konsole erlebt. In diesem Modus macht sogar die zu komplexe und sperrige Steuerung Sinn, denn da man nur diesen einen Spieler steuert, sollte man auch alles das beherrschen, was man zeigen möchte. Einziges Manko ist vielleicht, dass man schnell zu Passivität gezwungen wird, denn wir im realen Fußball wird man schnell zum Bankdrücker, wenn man keine Leistung bringt.

- Die Spielerkamera (die ich so noch nie gesehen habe) ist auch toll wenn auch verwirrend, da sich die Kamera ein wenig zu hektisch bewegt und auch etwas zu nah am gerade aktiven Spieler klebt. Mit der Spielerkamera ist man allerdings mittendrin im Geschehen und in Verbindung mit dem "Become a Legend"-Modus kann man sich wirklich wie ein Spieler auf der Weltbühne des Fußballs fühlen.

- Die Musikuntermalung ist richtig gut.

- Die Menüs sind nett anzusehen und gut strukturiert. Vor allem sind mal was anderes als das ewige Hochglanzeinerlei. Leider muss man zu häufig jeden zweiten Schritt im Menü noch einmal separat bestätigen. Das nervt auf Dauer.

- Der Online-Modus funktioniert endlich auch sehr gut.

Dank des "Become a Legend"-Modus ist das Spiel dann doch eine Empfehlung wert. Für mich ist dieser Modus das eigentlich Herzstück des Spiels, allein schon aufgrund der intensiven und spannenden Erfahrung und weil die Mängel bei der künstlichen Intelligenz und der Steuerung in diesem Modus nicht ganz so schwer wiegen (u.a. weil man nicht auch nach die störrischen Mitspieler mitsteuern muss). Wer sich also vor allem für den "Become a Legend"-Modus interessiert und/oder lieber mit und gegen Freunde als gegen den Computer spielt, kann all der Kritik zum Trotz dennoch bedenkenlos zugreifen.

P.S.: Man muss aber auch sehen, dass die PES-Serie seit Jahren stagniert, sobald der Ball rollt. Klar gibt es immer wieder kleinere Änderungen, aber im Kern ist es noch immer das gleiche Spiel, dass ich mit einem Freund vor über zehn Jahren auf der PlayStation gespielt habe. Die gleichen hakeligen Animationen. Die gleiche störrische Steuerung. Die gleiche dumme KI. Der gleiche Frust über Mitspieler, die nicht die einfachsten Aktionen sauber oder gar alleine durchführen können (etwa einen Ball einfach mal eine umständliche Annahme mitnehmen). Ich wünsche mir, dass sich Konami endlich mal zwei, drei Jahre Zeit nimmt und das Spiel von Grund auf neu entwickelt. Realistische Animationen, die nahtlos ineinander übergehen. Automatismen, die die Steuerung vereinfachen und das Spielgeschehen flüssiger gestalten (damit sich die Spieler darauf konzentrieren können, Spielmacher zu sein). Eine clevere KI, die das Spiel zu einer Herausforderung machen (und nicht die sperrige Steuerung). Und natürlich alle nur erdenkliche Lizenzen samt den Stadien der Vereine.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. Februar 2012
Rezensionsgrundlage:
Meine letzte Erfahrung mit Fußball-Simulationen beschränkt sich auf Fifa2004 - ist also sehr veraltet und ich habe keinen aktuelleren Vergleich. Ich habe mir das Spiel zum kurzfristigen Zeitvertreib zu einem sehr niedrigen Preis gekauft.

Zuerst die Zusammenfassung meines Eindrucks:

Pro:
+++ Sehr unterhaltsame und abwechslungsreiche Modi "Meisterschaft" und "Werde zur Legende"
+++ Viele Editor-Möglichkeiten zur Umgestaltung einzelner Spieler, ganzer Mannschaften und Wettbewerbe
+++ Realistische, vielseitige Grafik mit vielen echten Gesichtern
+++ Realistisches Spielgeschehen, Bewegungen der Spieler
+++ Hohe Detailtreue in vielen Bereichen, v.a. aber im einfachen Spielbetrieb
+++ Verhältnismäßig gute Kommentatoren, einige individualisierte Sprüche
+++ gute, variable Steuerung (einfache Elemente genügen, komplexe Dinge sind aber möglich)
+++ integrierter Trainingsmodus zum Üben isolierter Spielsituationen (z.B. Freistöße)
+++ KI meiner Meinung nach okay

Contra:
--- Keine deutsche Liga enthalten (Nationalmannschaft ja, wichtigste Spieler tauchen auch auf)
--- Viele Lizenzen fehlen leider (Mannschaftsnamen, Stadien, ...)
--- Trainingsmodus inkomplett (Elfmeterschießen, Dribblings/Tricks z.B. fehlen)
--- Das eigene Spiel wird irgendwann etwas stereotyp - manche Züge ziehen eben einfach am besten
--- Abseitsregelung mäßig umgesetzt
--- Insgesamt zu wenig einsehbare Statistiken

Nun noch kurz zu den beiden, meiner Meinung nach wichtigsten Modi:

Vereins-Manager/Trainer:
+++ Managerfunktion und Selber-Spielen in Einem
+++ Grundlegende Organisationsaufgaben (Transfers, Betriebskosten, Jugendarbeit)
+++ Möglichkeit, Spiele simulieren zu lassen (um im Saisonbetrieb schneller voranzukommen)
--- Keine Möglichkeit, als Manger/Trainer irgendwann zu einem anderen Team zu wechseln
--- Sehr vereinfachte Manageraufgaben (Transfers okay, sonstiges stiefmütterlich behandelt)

Legende-Modus:
+++ Geniale Idee, nur sich selbst zu spielen und eine eigene Karriere zu erleben
+++ Tolle, wen nauch aufwendige Aussehenseinstellungen möglich - Foto oder manuell, sehr realistisch möglich
+++ Halbsaisonale Vereinswechsel möglich
+++ Realistisch, aber sehr vereinfacht (Trainingsspiele --> Ersatzbank --> Einwechslungen --> Startelf)
+++ Nationalmannschaftseinsätze möglich
--- Geringer Einfluss auf eigenes Training (nur über Fokuspunkte)
--- Keine Möglichkeit, Spiele zu simulieren (Aussetzen möglich - Spiel läuft ohne mich - keine Verbesserung)
--- man muss also prinzipiell jedes Sainsonspiel selbst spielen - sehr zeitaufwendig, irgendwann müßig
--- Zeitraffer beim Warten auf Einwechslung nur "2-fach" - nerviges Warten
--- Spielschwierigkeit nicht manuell regulierbar (geschieht vielleicht automatisch?)
--- kaum "Management-Funktionen" verfügbar (z.B. Stärken anderer Spieler anschauen)
--- kaum Rückmeldung über Veränderungen in der Mannschaft, für die man spielt (z.B. Transfers)
--- zu wenig Spieler-, Entwicklungs- und "Legende"statistiken (z.B. vgl. mit anderen "Legenden")

FAZIT:
Mir hat das Spiel über mehrere Monate jetzt großen Spaß gemacht - ich muss sogar zugeben, das meine alte PC-Spielsucht wieder aufgelebt ist - also Vorsicht: Suchtgefahr!

Vorab: Steuerung und Grafik finde ich klasse. Da lässt das Spiel eigentlich wenig zu wünschen übrig. Irgendwann, wenn die Lust am Selber-Spielen nachlässt, lockt bei mir jedoch stets die Managerfunktion. Da möchte ich sehen, wie sich meine Mannschaft oder meine eigene Karriere langfristig weiterentwickelt - da möchte ich dann mehr "Fäden ziehen" als "selbst spielen". Ab und zu natürlich auch das noch, aber nicht mehr JEDES Spiel. In beiden Hauptmodi lockt die Zukunft - dadurch spielt man auch lange weiter. Und an dem Punkt lässt das Spiel dann, in meinen Augen, etwas nach. Da mangelt es dann an Komplexität und Möglichkeiten.

Meine Contra-Punkte spiegeln diejenigen Aspekte wieder, in denen ich mir noch Nachbesserungen wünschen würde. Insbesondere zählen dazu: mehr Lizenzen, etwas komplexere Managerfunktionen (vielleicht selektiv, i.S.v. automatisch oder manuell auswählbar). Insgesamt halte ich vor allem den Legende-Modus für eine tolle Idee. Dieser müsste für längeren Spielspaß nur noch ein wenig mehr ausgefeilt werden: Ganz besonders muss es möglich sein, Spiele simulieren zu lassen - ich möchte nicht pro Saison mehr als 60 Spiele a 5 min (+ Warte- und Ladezeiten sowie Filmsequenzen) um zu sehen, wie mein Spieler nach 5 Saisons mit 22 aussieht und ob er dann schon "Legende" ist.

Trotzdem von mir eine klare Kaufempfehlung mit der Hoffnung auf weitere Verbesserung dieses tollen Spiels.
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am 10. Mai 2010
Ich habe mir seit 1998 immer die FIFA-Spiele geholt und nur zwischen 2002 und 2006 ausgesetzt. Aber ich war immer unzufriedener. Seit FIFA 2008 kam mir fast das heulen. Wie kann ein Spiel nur so schlecht sein??? (auf PC)

Also musste 2010 PES 2010 her. Das tolle ist, Konami nutzt auf PC die gleiche Grafik, wie auf der PS3. Deshalb schlägt alleine hier schon PES 2010 FIFA 2010(was ich auf PC bei nem Kumpel getestet habe) um Längen, jedenfalls auf dem PC. Vergleicht man es mit FIFA 10 kann man garnicht glauben, dass die Spiele aus dem gleichen Jahr kommen, ein Unterschied um Welten...

Also die Grafik ist schonmal Hammer und auch das Gameplay überzeugt mich sehr. Es macht einfach Spaß, mit Laufpässen zu arbeiten, ganz toll. Mir ist hier jedenfalls nichts Negatives aufgefallen, aber jeder stellt da andere Ansprüche, deshalb schwer zu beurteilen..

Ich finde es schön, wie sehr sich beim Manager-Modus Mühe gegeben wurde. Die Champions-League wird duch Videos eingeleitet. Alles wird sehr liebevoll in Szene gesetzt. Konami setzt also die wenigen Lizensen, die sie haben, perfekt in Szene... Man hat echt das Gefühl, man ist dabei. Nicht wie bei FIFA, wo das Champions-League-Finale das gleiche Feeling hat, wie Oberhausen-Ahlen.xD Der Manager-Modus ist auch an sich sehr durchdacht und macht wirklich Spaß.

Der Online-Modus ist auch eine sehr schöne Sache, funktioniert einwandfrei. Wer beim Verlieren das Spiel verlässt, wird abgestraft. Hier finde ich es nur doof, dass mal Verbindungsprobleme, auch wegen anderen Usern auftreten. Wenn man 2:0 führt und das Spiel unterbrochen/abgebrochen wird, hat man halt pech gehabt, sehr ärgerlich.

Alles im Allem ein Super-Fußballspiel. Kann es jedem nur empfeheln, es spielt auf jedem Fall eine Liga über FIFA, zumindest auf PC.
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am 9. November 2009
Als Neuling in der PES-Serie kann ich wenig über die Verbesserungen und Makel gegenüber den Vorgängern der Serie berichten. Für Fußballfans (wie mich), die die PES-Serie noch nicht gespielt haben, ist dieser Teil allerdings eine echte Augenweide.

Angefangen mit dem was als erstes auffällt, die Grafik. Nach knapp 100 Stunden Spielzeit kann man sich immernoch nicht satt sehen an der herausragenden Grafik. Was überrascht ist vor allem die Detailtiefe und die absolute Fehlerfreiheit. Bisher habe ich noch keine Grafikfehler, Aussetzer oder Ruckler feststellen können und jedesmal wenn man sieht, wie die Trikots sich bei jeder Bewegung der Spieler mitbewegen, fängt das "optische Fußballauge" an zu blitzen. Leider kann man den vollen Detailreichtum nur bewundern, wenn man im Spielgeschehen etwas heranzoomt. Dafür sorgen allerdings die zahlreichen Zeitlupen und "Cutscenes".

Was nicht minder beeindruckend ist, ist das Geschehen auf dem Platz. Gerade als Neuling in der PES-Serie ist man zunächst geplättet von den taktischen Möglichkeiten, die man vor jedem Spiel vornehmen kann. Auch fallen einen die zahlreichen Attribute und Eigenschaften der Spieler auf. Wobei man sich fragt wie gerade Spezialfähigkeiten wie z. B. "offensiver Verteidiger" sich im Spiel überhaupt auswirken können. Dann allerdings für mich die Überraschung: Diese Spezialfähigkeiten und die Attribute haben tatsächlich entscheidenen Einfluss auf das Verhalten der Spieler und eröffnen eine ungeahnte spielerische Vielfalt. Da tummeln sich plötzlich "offensive Verteidiger" auch mal in der Offensive und verharren nicht starr auf den vorgegebenen Positionen. Kleine Dribbelkünstler sind tatsächlich schwer vom Ball zu trennen. Kopfballungeheuer sind im 16er ständig eine Gefahrenquelle. Schussgewaltige Stürmer können auch aus großen Entfernungen Traumtore erzielen. Und und und ...

Dennoch nützen einen die vielfältigen Spielereigenschaften nichts ohne gescheite Mitspieler sprich KI. Und hier hat glaube ich PES 2010 ein Herausstellungsmerkmal. Die Mitspieler scheinen fast menschliche Entscheidungen zu treffen mit allen positiven wie negativen Folgen. Gerade hier kommt ein Großteil der Spielfreude her, die ich bisher empfunden habe. Neben genialen Momenten, in denen man die KI-Spieler für die präzisen Laufwege oder das Schliessen einer Lücke in der Abwehrreihe loben möchte hat man allerdings auch diese "Tischkanten-Beiß"-Momente. Gerade im "Werde zur Legende"-Modus, in dem man einen einzigen Spieler steuert, fängt man teilweise an seine Mitspieler zu hassen. Da wird ständig die "Pass fordern"-Taste gehämmert und dennoch wird der Ball unmotiviert zum Spieler gefeuert, der 4 Verteidiger um sich herum stehen hat. Gerade dieser Spielmodi zeichnet eine gewisse Hilflosigkeit aus, was die Freude über gelungene Aktionen allerdings nur verstärkt. Hier wird man mit der Zeit wirklich Teil des Teams und freut sich sowohl über Tore der Mitspieler und ärgert sich über die stümperhaften Abwehrversuche des in die Jahre gekommenen Innenverteidigers.

Gerade die KI bietet allerdings nicht nur Grund zu Jubelschreien. In Spielen in denen es eng zugeht könnte die Taktik des computergesteuerten Spielers etwas "fussballerischer" sein. Ein Beispiel? Man führt 1:0 in der 80. Minute und der Computerspieler hat nichts besseres zu tun, als sich die Murmel minutenlang unmotiviert in den Abwehrreihen hin und her zu schieben. Gerade der Drang ein Tor zu schiessen scheint bei manchen KI-Gegner abhanden gekommen zu sein. Insgesamt verhalten sich zu viele KI-Gegner schlichtweg einfach zu kühl und abgebrüht fast schon italienisch ;).

Was eng mit der KI verbunden ist, ist der Schwierigkeitsgrad. Keine Frage das Spiel ist fordernd. In den höheren Schwierigkeitsgraden muss man sich zu Beginn wirklich jedes Tor hart erarbeiten. Wobei die größte Schwierigkeit zunächst darin besteht den Ball zu erobern. Die o. g. passive Ausrichtung der Gegner lässt dabei den Spieler wütend von einer Ecke in die andere rennen und mit einer unmotivierten Grätsche enden, was meist gnadenlos mit einer Roten Karte bestraft wird.

Wenn man allerdings einmal den Ball hat muss man wirklich Spielintelligenz und Übersicht beweisen, um zum Torerfolg zu kommen. Gerade die Vielzahl an Möglichkeiten die PES 2010 im spielerischen Bereich liefert führt immer wieder zu neuen Situationen und anderen Tormöglichkeiten. Wobei der KI-Gegner alles daran setzt es möglichst schwer zu machen. Einige Beispiele:
- Torhüter die nicht nur auf der Linie stark sind sondern auch beim Herauslaufen
- Verteidiger die sich in wirklich jeden Schuss hineinwerfen
- Auch der KI-Gegner behilft sich mit Fouls und auch Schwalben
- kompakte Aufteilung, manchmal kommt es einen vor als ob der CPU 3-4 Spieler mehr auf dem Feld hat
usw.

Und wenn das alles überwunden scheint hilft dem KI-Gegner der Zufall und der Verteidiger der auf der Linie gerade den Freischwimmer macht kriegt die Kugel an den Rücken und verhindert das totsichere Tor. Wobei hier der Spruch Glück und Pech liegen oft beieinander zutrifft. Denn auf der Gegenseite kann der Zufall auch mal helfen.

Abgerundet wird das sehr fußballnahe Spielgefühl durch zahlreiche Gimmicks neben den Platz:
- detaillierte Spielauswertung (die Spieler müssen sich fast vorkommen wie bei Big Brother)
- zahlreiche Spielmodi, die die Langzeitmotivation hochhalten
- zahlreiche Statistiken
- jeder Wettbewerb hat seine eigene Atmosphäre (andere Interfaces, etc.)
usw.

Dennoch gibt es auch einige Punkte denen nicht nur positives abgewonnen werden kann. Die Atmosphäre im Stadion hätte man ein wenig liebevoller gestalten können. Zwar findet man die Vereinsfarben auf den Rängen wieder, nach einem bunt gemischten Publikum oder gar einem Hexenkessel sieht es auf den Rängen allerdings nicht aus. Akustisch findet man bei PES 2010 die einzig grobe Verfehlung. Die Fans scheinen zwischen 4-5 Endlosgesängen wählen zu können, die meistens nicht zum Spielgeschehen passen und eher weniger die Atmosphäre in einem Fußballstadion wiederspiegeln. Auch die Torjubel sind zwar auf den Rängen nett animiert, (Zuschauer springen erst wenn auch der Ball im Tor ist) aber akustisch denkt man die Auswärtsmannschaft hat gerade ein Tor erzielt.

Insgesamt ist PES 2010 wohl dennoch die ausgereifteste Fußballsimulation schlechthin und die knapp 35 € sind auf jedenfall keine Fehlinvesition, wenn man von der kleinen Verfehlung bei der akustischen Atmosphäre absieht.
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am 13. April 2011
Ich habe einen sportbegeisterten Sohn der D2 Torwart ist. So kam es, das ich heute eine D2 als Co-Trainer trainiere. Natürlich mußte deshalb ein Computerspiel her, was die Stimmungen,Bewegungen oder einfach das Fußballfeeling am besten rüberbringt. Da ich schon seit meiner Kindheit Computer spiele habe ich auch viele Kontakte zu Hardcoredaddlern, die die PES Serie immer für die bessere hielten. Ich bestellte also PES 2010 bei Amazon und war von Anfang an gleich in den Bann gezogen.
Gleichzeitig ersteigerte ich mir FIFA 2010, welches in keinster Weise mithalten kann. Außer die Lizenzen in Sachen Bundesliga hat FIFA 2010 nicht die geringste Chance zu PES 2010 aufzuschließen. Die Bewegungen sind extrem dynamisch. Die Steuerung wesentlich präziser, die Grafik von PES 2010 überollt FIFA 2010 nahezu!!!
Der Sound ist nahezu perfekt. Gut, wiederholen tun sich die Dialoge auch aber sicherlich bei weitem nicht so wie bei FIFA 2010, welches jedes Spiel mit folgendem Dialog beginnt: "Dem Trainer seine Tage sind wohl gezählt......Blablabla! :(
Es ist sehr schade das PES 2010 leider keine Bundesligarechte hat. Dafür aber die der sämtlichen anderen Ligen. Länderspiele kann man auch mit Deutschland absolvieren. Ansonsten siehts Zappenduster mit Deutschland aus.
Fazit: Wenn PES 2010 alle Rechte hätte, würde es FIFA gnadenlos in die Schranken verweisen. PES 2010 ist ohne Frage das bessere Spiel und jeden Kauf wert!!!
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am 20. November 2009
Leider gibt es für den PC sehr wenig gute Fussballspiele. Wenigstens hat Konami etwas richtig getan. Sie haben ein Spiel entwickelt, dass auf dem Desktop genauso viel Spaß macht wie auf der Konsole.

Zwar ist PES 2010 ohne richtige Vereine, lässt sich aber schnell beheben, wenn man sich einen Patch runterlädt.

Ansonsten ist das Spiel sehr schön wer schon einmal eine alte Version gespielt, wird wissen was ich meine.

Im gegensatz zu Fifa 2010 ist PES Weltklasse. Die Grafik und der Spielverlauf ist sehr gut gemacht.

Ich finde es nur schade, dass die Desktop User benachteiligt werden. Dabei könnte die Grafik wie auf der Konsole aussehen und es würde beiden Seiten Spaß machen.

Dennoch ein sehr gut gelungenes Spiel
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am 7. Juli 2010
Alles in einem ist das Spiel einfach klasse. Von Grafik bis Taktik und Animation, stimmt einfach alles.... Ich liebe die ganze Serie von PES Fussball. Fifa ist da wirklich nichs dagegen...
Vor allem gefällt mir die Taktik die man einstellen und variieren kann. Was bisschen blöd ist, das man im Menü nie gleich in der Übersicht die Statistik der Spieler sehen kann, wie gut die sind und in welcher Stärke die spielen, um das herauszufinden muss man sich durch Menüs durchklicken, was sehr nervig ist. Abstürze mitten im Spiel plagen leider auch den Spielgenuss.

Hoffentlich verbessern die den Online Modus und die Menühuds....

Freue mich auf 2011 :)
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am 31. Juli 2010
Hallo zusammen.

Also viel kann ich dazu nicht schreiebn außer das diese Spiel eine menge Spass macht
und das nicht nur für ein paar Stunden oder Tage. Ich sitze da immernoch vor :).

Was ich sehr interresannt fand war der Modus "Werde zur Legende" dort spielt die ganze Mannschafft für sich (NPC-gesteuert)
und je nachdem wie gut man ist wird man eingewechselt und spielt nur sich selber.

Also wer solche Spiele gerne zockt dem kann ich es nur wärmstens empfehlen freue mich schon auf den nächsten teil.

MfG
Thomas
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