15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ich könnt' mir die Haare ausreissen!, 12. November 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: PES 2010 - Pro Evolution Soccer (Computerspiel)
Seit einer Woche Spiele ich jetzt PES 2010 auf dem PC. Tja was soll ich sagen? Ich bin hin- und hergerissen. PES Spiele ich bereits seit Teil 3 , für mich wars eigentlich immer besser als die jeweiligen Fifa teile. Selbst die heftig Kritisierten Teile der letzten 2 Jahre fand ich noch ok, da ich nach einiger eingewöhnungszeit wirklich unterhaltsame Stunden mit diesen Spielen verbracht habe (CL!).
Als ich die PES 2010 Demo ausprobiert habe war ich erstmal begeistert: Tolle Grafik, starke/schnelle Pässe, wunderschöne Schüsse - allerdings waren in der Demo auch nur Topteams spielbar. Was mich an der Demo schon gestört hat war diese ekletante Verzögerung. Beim drücken auf den Schuss-Knopf ist der Spieler locker noch 3 Meter gegangen und hat dann erst geschossen. Selbiges bei Pässen oder flanken. So konnte ich selten einer dieser Aktionen wirklich durchführen was schon öfters zu Frustration geführt hat. Da Konami aber versprochen hatte diese Verzögerung zu entfernen war PES2010 mal wieder ein Pflichkaut für mich.
Nun aber die Ernüchterung:
- Es fehlen mal wieder Teams in der Champions League sowie in der Europa Leage. Für mir ist das absolut unverständlich. Wenn man wenigstens diese Lizenzen hat, wieso nutzt man sie nicht?
- Der Patch um einige Teams hinzuzufügen und diese Verzögerungen im Spiel sollten mit einem Patch nachgereicht werden. Der Patch ist immer noch nicht da. Er soll evtl am Donnerstag kommen (morgen) , allerdings ist das meiner Meinung nach viel zu spät!
- Man kann nur im Hauptmenü die Automatische Cursorwahl aktivieren sowie dass bei Ballbesitzt der Spielername über dem Spieler angezeigt wird. Das ist zwar nur ne Kleinigkeit, hat mich aber sehr genervt.
- Die Kommentare sind langweilig wie eh und je. Das habe ich lange toleriert, jetzt reichts aber schön langsam!
- Der Stadionsound ist einfach nur mies. Schießt man als Heimmannschaft ein Tor, merkt man kaum dass die eigenen Fans jubeln. Was bei PES08 total übertrieben war (Torjubel der Fans) ist jetzt extrem untertrieben. Hört sich an wie 500 Fans auf einem Sportplatz.
- Die KI ist einfach nur saublöd, vor allem die eigenen Verteidiger. Oft nehmen diese den Ball nicht an oder lassen ihn einfach nur abprallen, schon hat der Gegner den Ball. Achja, in einer Meisterligasaison haben meine Gegner insgesamt 3 saublöde eigentore geschossen. Mein Highlight: Tormann läuft wie von guten Geistern verlassen einfach ins eigene Tor. Wahnsinn
- Die bereits erwähnten Verzögerungen gibts noch immer. Im 16er kann man das abziehen vergessen weil man prinzipiell den Ball verliert, spätestens beim Schussversuch.
Nun zum positiven:
- Das Menü ist sehr schlicht aber schön gestaltet.
- Die Meisterliga ist meiner Meinung nach ein Hingucker. Die Verhandlungen mit Spielern aber auch die neuen Möglichkeiten den Verein zu leiten (Trainerlevel, Mannschaftsarzt, Klubanhänger die Geld reinbringen usw.) sind sehr gut gelungen.
- Endlich spielt man in der Meisterliga International nicht mehr in irgendwelchen Noname-Pokalen sondern wirklich in der CL und UL.
- Weitschüsse sind effektiver (wenn man mal dazu kommt)
- Die Grafik ist etwas besser geworden. Allerdings kam mir die auf der xbox360 besser vor (vor allem was Beleuchtung angeht).
Alles in allem in solides Spiel, aber nicht das was ich mir erhofft hatte. Wiedermal führt kein Weg vorbei an PES 6 samt aktuellen Fanpatch (ISS 09/10) :-(
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Herr, lass Hirn regnen!, 2. November 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: PES 2010 - Pro Evolution Soccer (Computerspiel)
Pro Evolution Soccer - das ist die Serie, die nach ihrem Erscheinen auf dem PC Fifa schlagartig den Rang ablief und für Begeisterungsstürme sorgte. Nach anfänglicher Apathie hat man sich im Hause Electronic Arts dem ungewohnten Konkurrenzkampf gestellt und befindet sich nun bei den Konsolen wieder auf Augenhöhe mit dem japanischen Konkurrenten. Auf dem PC, so viel darf verraten werden, ist Pro Evolution Soccer nach wie vor die erste Wahl - trotz vieler Mängel, die in ihrer Summe ganz schön den Spielspaß drücken.
Doch zuerst das Positive: PES 2010 spielt sich realistischer als der Vorgänger, das Mittelfeld ist nicht mehr so einfach und schnell zu überbrücken. Die Taktik spielt eine noch größere Rolle und der Schwierigkeitsgrad hat sich angenehmerweise angehoben. Die KI bestraft eigene Fehler und Unkonzentriertheiten deutlich gnadenloser. Bei Pässen und vor allem beim Versuch des Flügelspielers nach innen zu ziehen - beim Vorgänger noch ein Kinderspiel - kommt es jetzt auf das optimale Timing an. Allgemein ist das Spiel unberechenbarer geworden; bei PES 2009 hatte man einfach ein gewisses Repertoire an Aktionen, das zuverlässig zum Erfolg führte. PES 2010 ist in dieser Hinsicht deutlich weniger vorhersehbar. Doch diese neue Unberechenbarkeit ist nicht nur Segen, sondern auch Fluch: Man kann dadurch als Spieler auch weniger beeinflussen, und wenn die Spiellänge nur 10 Minuten beträgt, kann es frustrierend werden, wenn der Zufallsgenerator allzu oft zuschlägt.
Womit wir beim Negativen angekommen wären - das hauptsächlich aus eher vernachlässigbaren Kleinigkeiten besteht. Die sind allerdings in Hülle und Fülle vorhanden und damit eben doch nicht zu übersehen. Zusammenfassend kann man sagen: Allen KI-Beteiligten auf dem Rasen fehlt ein wenig die analytische Fähigkeit, die dafür sorgt, eine Situation richtig einzuschätzen. Das fängt beim Schiedsrichter an, dem in PES 2010 jegliche Möglichkeit abhanden gekommen ist, auf "Vorteil" zu erkennen, und eine vielversprechende Situation im Sinne des Gefoulten weiterlaufen zu lassen. Es setzt sich mit "Spielgestaltern", nehmen wir mal Diego von Juventus Turin, fort, die in unverhältnismäßiger Häufigkeit simple, aber entscheidende Pässe verpatzen. Und endet bei vom Computer gesteuerten Abwehrspielern, die instinktiv auf den Ballführenden stürmen und dem Gegner damit eine offensichtliche Gasse zum tödlichen Zuspiel scheunentorbreit öffnen. Die Torwart-Patzer sind geringer geworden, doch auch einem Champions-Leauge-Goalie passieren sie in PES noch - und zwar in unerklärlicher Art und Weise. Dazu kommen bei den Torhütern erstaunlich verschlechterte, teilweise geradezu peinliche Animationen, die der Ballphysik - welche allgemein ungewöhnliche Aussetzer hat - Hohn sprechen. Alle diese genannten Kleinigkeiten sind für sich genommen nicht schlimm, gab es bisher in jedem Fußballgame und wird es auch immer geben. Ihre Frequenz hat im neuen PES allerdings eher zu- als abgenommen, und das sollte nicht im Sinne der Spieldesigner sein.
Bisher haben wir nur das Gameplay betrachtet; dabei soll es aus Platzgründen auch bleiben, denn die Essenz eines Fußballspiels ist nunmal das, was auf dem Rasen geschieht. Abseits des Platz lässt sich aber festhalten, dass Konami die Möglichkeiten an Spielmodi stetig ergänzt und auf einem sehr guten Weg ist. Eine große Bitte gibt es aber noch: Ersetzt endlich die in Endlosschleife heruntergenudelten "Fangesänge" durch abwechslungsreiche Schlachtrufe, die sich auch nach einigen tausend Fan-Kehlen anhören. Wäre die Geräuschkulisse im echten Stadion so monoton und stimmungstötend wie bei Fußball-Simulationen, keiner würde mehr ein Spiel besuchen. Doch genug des Flehens: PES bleibt das beste Fußballgame für den PC und macht weiterhin verdammt viel Spaß. Trotzdem häufen sich die Mängel, insbesondere in der Spielintelligenz der KI, der Ballphysik und bei den Animationen. Hier sollte Konami in Hinblick auf zukünftige Versionen wieder mehr Perfektionismus an den Tag legen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das soll Fußball sein?, 19. April 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: PES 2010 - Pro Evolution Soccer (Computerspiel)
Ich habe nie wirklich wirklich Fußball an PC oder Konsole gespielt, weil die bisherigen Spiele durch die Bank meine Anforderungen nicht genügen konnte. Einzige einige Vertreter der PES-Serie habe ich dann und wann gespielt, und dann auch nur kooperativ mit einem Freund. Nun habe ich viel Gutes über PES 2010 gehört, und da es das einzige brauchbare aktuelle Fußballspiel für PC ist, habe ich der PES-Serie wieder mal eine Chance ergeben - und ich muss festhalten, dass sich nicht viel geändert hat, vor allem nicht zum Besseren. Der Reihe nach:
- Die Steuerung ist nach wie vor viel zu komplex. Mag sein, dass ich einfach auch kein Händchen für Spiele habe, in denen man ausschweifende Tastenkombinationen in Bruchteilen von Sekunden eingeben muss. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Steuerung einfach zu komplex ist. Ich will mich auf das Spielgeschehen konzentrieren und mich nicht in entscheidenden Momenten an Tastenkombination wie etwa "L1 + A + Y + Handstand machen" erinnern müssen um eine höchst simple Aktion auszuführen. Natürlich sollte die Steuerung auch nicht zu simpel sein, aber das Spiel darf ruhig mal davon ausgehen, dass ich in einer Situation, in der wirklich nur noch eine sinnvolle Option zur Verfügung steht, auch diese Option ergreifen möchte (ob die resultierende Aktion gelingt, sollte von den Basiswerten der involvierten Akteuren abhängen).
- Allerdings braucht man diese ganze Spezialaktionen nicht, auch nicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Wenn ich Schweini am Sechszehner anspiele, führt der folgende Schuss ins lange Eck in drei von vier Fällen auch zum Tor. Wenn ich den Ball von der Grundlinie des gegnerischen Sechszehners vor das Tor spiele, steht fast immer ein Mitspieler bereit, um den Ball ins Tor zu drücken. Warum also Dribbeln? Warum also Kombinationsfussball spielen? Pass raus aus auf den Flügel, zur Grundlinie und je nach Situation den Ball direkt vor das Tor spielen oder in den Rücken der Abwehr zu Schweini - so schlägt man Spanien im WM-Finale mit 8:0, und das auf dem höchsten Schwreigkeitsgrad. Von wegen kein Tor gleicht dem anderen.
- Manchmal bringen die Spieler den Ball aber auch nicht im Tor unter. Häufig kommt der Ball dann als Abpraller zurück. Eigentlich ein gefundenes Fressen für einen torgefährlichen Mittelfeldspieler - wenn er denn mal mit gelaufen ist und nicht wie Kreise um den Mittelkreis dreht. Sollte er mit gelaufen sein, muss es aber dennoch nicht zwangsläufig zu einer gefährlichen Szene kommen. Die Spieler sind nämlich meistens nicht in der Lage, einen glücklichen Ball zu nutzen, ohne den Ball erst einmal gemütlich anzunehmen. Anstatt den Ball einen Meter vor dem Tor mit irgendeinem Körperteil (außer den Händen natürlich) ins Tor zu schubsen, nehmen die Spieler den Ball erst einmal an, halten ihn am Fuß, holen zu Schuss aus - und wundern sich dann, wie der gegnerische Torwart den Ball in der Zwischenzeit aufnehmen und weit über das Spielfeld transportieren konnte. Zur Ehrenrettung der Graupen sei gesagt, dass sie manchmal anatomische Unmöglichkeiten vollbringen, um einen Abpraller von der Strafraumgrenze ins Tor zu bringen.
- Apropos Anatomie: Die Animationen haben sich kaum weiter entwickelt und sind noch immer - und heute mehr den je - eine Beleidigung fürs Auge. Die Spieler wirken wie hölzerne Marionetten, die über das Spielfeld geschubst werden.
- Und leider lassen sie sich genauso gut steuern. Es ist bisweilen ein wahres Kunststück, einfach nur geradeaus zu laufen und dabei leichte Richtungsänderung durchzuführen. Eine leichte Drehung hin zum Tor endet aufgrund der nervösen Steuerung häufig mit einer 90°-Drehung rein in den Gegner, was dann meist zum Ballverlust führt.
- Wenn es um die Steuerung geht, bin ich mir nach wie vor noch nicht sicher, ob ich IMMER Einfluss auf die Richtung eines Passes neben kann oder ob das Spiel nicht doch manchmal die Eigeninitiative an den Tag legt, die ich mir in anderen Spielsituationen wünsche. Ein Beispiel: Ich trage den Ball durch das Mittelfeld. Vor mir laufen zwei Mitspieler, ein Stürmer links und von Gegnern gedeckt, ein Rechtsaußen auf dem Flügel mit freier Bahn. Ich befinde mich genau in der Mitte, stehe perfekt für einen Pass und will einen Pass nach rechts außen spielen, damit der entsprechende Mitspieler zur Grundlinie durchziehen kann (für ein nahezu sicheres Tor :) ). Ich drücke also den Analogstick nach rechts in den Raum, in den ich den Pass spielen möchte, drücke die entsprechende Taste für einen Pass - und der Spieler spielt den Ball nach links zu dem Stürmer, der von drei Gegner umringt ist und sofort den Ball verliert.
- Die künstliche Intelligenz lässt sich sehr schnell aus dem Konzept bringen, leider vor allem in den eigenen Reihen. Sobald man eine Spieler nur ein wenig außerhalb der taktischen Formationen agieren lässt, scheinen die eigenen Mitspieler häufig nicht mehr zu wissen, was sie mit sich und der Welt anfangen sollen (lässt sich mit den zahlreichen taktischen Möglichkeiten auch nicht gänzlich austreiben). Mit einem Abwehrspieler nach einer Balleroberung für einen schnellen Konter und Überzahl in des Gegners Hälfte sorgen? No way! Die Flügelspieler schauen nur interessiert zu, wie der Abwehrspieler an ihnen vorbei ziehen. Gut, vergessen wir den Mittelfeldspieler und schauen uns an, was die Stürmer machen. Nichts! Die traben gemütlich durch das Mittelfeld anstatt in die Nahtstellen der Abwehr vorzudringen. Bleibt also mal wieder nur, mit dem Abwehrspieler in die Mitte zu ziehen und vom Sechszehner ins lange Eck zu schießen. Tor! Nur Spaß macht das nicht. Wenn ich mit einem einzelnen Spieler die ganze gegnerische Abwehr aufmischen will, kann ich auch FIFA spielen ...
- ... und könnte mich dann zumindest über akkurat umgesetzte Ligen freuen. Klar, PES hat zugelegt und mittlerweile einige Lizenzen erworben, aber die Bundesliga fehlt nach wie vor. Zum Glück kann man am PC mit Community-Patches für Abhilfe sorgen, nur fehlen dann unter anderen noch immer die Stadien.
- Überhaupt habe ich meine Zweifel, ob die Jungs bei Konami jemals Fussball gespielt haben. Offenbar glauben die Entwickler, dass die Spieler nur dann laufen, wenn sie den Ball haben. Tatsächlich müssen aber die Spieler aber laufen, um überhaupt in die Situation zu kommen, mal den Ball zu kriegen. Anstatt sich mal frei zu laufen und einen klugen Laufweg anzubieten, kuscheln sie mit den Gegenspielern und warten darauf, dass ich irgendeinen Wunderpass spiele, dem sie dann doch nicht hinterher laufen.
- Aber in den Stadien ist ohnehin nichts los. Die ewig gleichen Gesänge vor mausgrauen Kulissen. Wessen Fans da nun gröhlen, lässt sich auch nicht unterscheiden und Gespür für Spielsituationen. Wenn deren Mannschaft mit 8:0 auseinander genommen werden, feiern die Fans noch immer ein Volksfest. Eigentlich könnten sich die realen Fans in den Stadien der Bundesliga manchesmal eine Scheibe davon abschneiden.
- Die Kommentatoren sind auch aller Kanone, reden ständig am Spielgeschehen vorbei und kennen ohnehin nur eine handvoll Sätze.
- Bevor ich es vergesse: Hin und wieder scheinen die Spieler zu vergessen, was es mit dem Spielgerät auf sich hat. Wenn etwa eine Ecke des Gegners in das Halbdfeld geköpft wird, dann rasen die Gegenspieler wie von der Tarantel gestochen zum Ball, während die eigenen Abwehrspieler gerne schon mal gemütlich aus dem Sechszehner traben und mit dem Ball nichts zu tun haben wollen. Auf der Gegenseite dreht sich der Spieß um. Die gegnerischen Abwehrspieler flitzen zum Ball und die eigenen Spieler lassen sich durch nichts dazu bewegen, mal den Fuß raus zu strecken, um den Ball mitzunehmen. Ähnliches passiert immer wieder bei Kurzpässen nach Einwürfen. Wenn die Spieler aber mal im Abseits stehen, haben sie nichts Besseres zu tun, als zum Ball zu spurten.
- Passives Abseits spielt aber ohnehin kein Rolle, denn das Spiel kennt die Feinheiten der Abseitsregel nicht. Dumm, wenn die Mitspieler nicht immer von alleine darauf kommen, mal fünf Meter zurück zu gehen, um das Abseits zu verlassen.
- Die Schiedsrichter haben die roten Karten zu locker sitzen (zum Glück muss man aber eigentlich niemals grätschen, denn es reicht aus, in der Abwehr ein oder zwei Tasten gedrückt zu halten - den Rest machen die Mitspieler mehr oder weniger gut alleine).
So, ich glaube, das wäre alles, was ich zu kritisieren. Unterm Strich bleibt mir nur zu sagen, dass dieses Spiel für mich meistens wenig mit einer Fußballsimulation geschweige denn mit Fußball zu tun hat. Fußball am PC oder an der Konsole sollte sich mehr am echten Fußball orientieren: Zugänglich, leicht zu erlernen und schwierig zu meistern, wenn die künstliche Intelligenz richtig mitspielt. Leider hat man in PES 2010 eigentlich nur dann Probleme, wenn die Steuerung mal wieder böse Zicken macht oder die Mitspieler das Fußball spielen vergessen, selten jedoch weil die künstliche Intelligenz clever agiert,
Es ist aber nicht alles schlecht. Das Spiel hat auch einige tolle Highlights:
- Der "Become a Legend"-Modus zum Beispiel. Man schlüpft in die Haut eines virtuellen Alter Egos und muss sich zum Superstar hoch arbeiten. Dabei steuert man nur seinen Spieler, während der...
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