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4.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Nachschlagewerk fuer Hardwareprogrammierer, 5. Juli 1999
Von Ein Kunde
Hans-Peter Messmer's PC-Hardwarebuch hat seinen Namen ehrlich vedient.
Beginnend mit Prozessorhardwareinterna der Intel- und verwandten Prozessoren bishin zum Pentium Pro, steigt er in Programmierdetails der Prozessorern ein. Protected Mode und Exceptions sowie Paging werden nicht ausgelassen.
Zudem wird die Peripherie eines PC's, wie z.B. Diskettencontroller, Festplattencontroller, Maus (auch PS/2!) sowie Tastaturprogrammierung, saemtliche Standardschnittstellen und direkte Grafikprogrammierung (nicht nur VGA) abgehandelt.
Hierbei beschreibt der Autor immer die Direktprogrammierung der betreffenden Hardware, aber auch Zugriff ueber das BIOS und ggf. ueber das DOS.
Vorsicht: Die aktuelle Auflage enthaelt schlichtweg auch sachliche Fehler!
Das Werk wendet sich an Leser mit Programmiererfahrung in Assembler und einer Hochsprache. Konkrete Programmbeispiele vereinfachen das Verstaendnis. Fuer ein Sachbuch ist das PC-Hardwarebuch stellenweise recht locker und erfrischend im Stil geschrieben, aber immer verstaendlich.
Die Anhaenge bieten kompaktes Nachschlagewissen, sehr gut zur konkreten Programmierarbeit geeignet.
Fuer weiterhegehende Grafikdirektprogrammierung seien von mir andere Werke empfohlen, ebenso fuer den Protected Mode, da gerade zu diesem Thema doch konkrete Beispiele fehlen.
Inspiriert durch eine Informatikvorlesung ueber Betriebssysteme, habe ich ein multitasking-faehiges Mini-Betriebssystem fuer den 80x86 entwickelt, welches nach dem Booten absolut unabhaengig (!) vom BIOS ist. Bei der Entwicklung hat mir das PC-Hardwarebuch sehr gute Dienste geleistet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"PC Hardwarebuch" - ein unbedingtes Muss, 27. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: PC Hardwarebuch . Aufbau, Funktionsweise, Programmierung (Gebundene Ausgabe)
Mit insgesamt 1252 Seiten ist dieses Hardcover-Buch ein echter Brocken und es scheint auf den ersten Blick kaum möglich zu sein, all diese Seiten nur mit dem Thema Hardware zu füllen. Auf den zweiten Blick jedoch, nämlich dem ins Inhaltsverzeichnis, sieht man folgende Themen:
PC-Komponenten vom Gehäuse über das BIOS bis zur Peripherie, Grundlagen der Mikroprozessortechnik, die Entwicklung vom 8086 über den 80286, 80386, den i486 bis hin zum Pentium und kompatiblen Prozessoren wie Cyrix oder AMD, Pentium II, III, Celeron, Athlon, Duron, Pentium IV allein in den ersten beiden Teilen.
Teil drei befasst sich mit Speicher, Chipsets und Support-Chips, wobei unter anderem RAM-Arten, ROM, (E)EPROM und Flash-Speicher erläutert werden, Hardware-Interrupts und DMA sowie Mainboard-Peripherieeinheiten.
Teil vier widmet sich den Bus-Systemen (E)ISA, PCI sowie AGP und Riser Slots, während sich Teil fünf mit Laufwerken und deren Interfaces, im einzelnen mit Festplatten, SCSI und optischen Laufwerken befasst.
Als letztes Kapitel thematisiert das sechste Kapitel Schnittstellen, PCMCIA, USB, Firewire, lokale Netzwerke und Hardware-Programmierung unter Windows.
Zugegeben, viele Informationen braucht man nicht wirklich, und vor allem, wenn es dann in die elektronischen Feinheiten geht, klinkt man sich am ehesten aus, wenn man diese Inhalte nicht gerade beruflich braucht. Das Schöne ist, dass die Struktur des Buches es ohne weiteres erlaubt, eben solche für einen persönlich eher uninteressanten Informationen weiter zu blättern, ohne befürchten zu müssen, an späterer Stelle den Anschluss zu verpassen.
Wichtig ist zudem, dass sämtliche Inhalte nicht durch Fachchinesisch verschrecken. Sämtliche Texte sind so einfach formuliert, dass sie fachlich zwar ansprechend sind, aber auch für Laien verständlich. Vielleicht muss der Leser einige Abschnitte mehrfach lesen, dann jedoch sitzen die Inhalte ziemlich sicher.
Ein weiterer Punkt ist, dass dieses Buch es tatsächlich schafft, nicht in trockene Theorie auszuarten, sondern wirklich an vielen Stellen Spannung erzeugt, sodass man die weitere Entwicklung bis heute gern weiter liest, als stecke man inmitten eines spannenden Romans. Trotzdem verlieren die Autoren an keiner Stelle ihre Ernsthaftigkeit oder erzwingen die Aufmerksamkeit des Lesers durch den Einsatz von Umgangssprache oder ähnlichem. Bilder findet man nicht sehr viele. Die, die in Schwarzweiß abgebildet sind, sind für den Text sehr wichtig und heben ihn hervor.
Das "PC Hardwarebuch" ist ein unbedingtes Muss für alle, die sich für Hardware interessieren. Dem Laien wird zwar mehr geboten, als er vermutlich wissen will, jedoch ist er mit diesem Buch in der Lage, sich das Wissen in genau der richtigen Form anzueignen.
Auf der anderen Seite lohnt dieses Buch auch für alle Leute, die beruflich mit Hardware zu tun haben, und bietet sich auch hervorragend als Lehrwerk im Rahmen einer IT-Ausbildung an.
Oftmals sind Bücher aus dem IT-Bereich entweder für absolute Anfänger oder gleich für Fortgeschrittene, entweder zu oberflächlich oder viel zu intensiv.
Eine seltene Sache sind IT-Bücher, die genau die Mitte treffen - dieses kann und macht es!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auf lange Sicht ein Standard, 9. Juni 2006
Meine Meinung bezieht sich auf die 6. Auflage 2000.
Für hardwarenahe Programmierung und technische Grundlagen ist dieses Buch sehr wertvoll. Der einfach gewählte Titel täuscht dabei über die Komplexität und Vollständigkeit des Buches hinweg. In Wirklichkeit beschreibt das Buch Rechnerarchitekturen seit der 8086/88 - Generation mit allen ihren Komponenten, und das sehr vollständig.
Wer sich also vertiefend mit der Hardware und seiner Programmierung auseinandersetzen möchte, kann sehr viel mit den umfangreichen Informationen und den Assembler-Beispielen anfangen. Durch jedes Kapitel zieht sich ein roter Faden und überflüssige Erklärungen gibt es auch nicht.
Die wenigen sachlichen Fehler dieses Buches trüben nicht die Qualität des Gesamtwerkes.
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