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Pünktchen und Anton
 
 
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Pünktchen und Anton [Illustriert] [Gebundene Ausgabe]

Erich Kästner , Walter Trier
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Pünktchen und Anton sind Freunde. Während Pünktchens Vater Fabrikdirektor ist und die Familie in einem großen Haus lebt, ist Antons Mutter krank und bettelarm. So muß Anton Geld dazuverdienen und ist darum auch oft müde in der Schule. Da kommt Pünktchen auf eine geniale Idee, die jedoch nicht unentdeckt bleibt und ein heimtückisches Verbrechen können die beiden auch noch aufklären.Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der "Neuen Zeitung".

Der Verlag über das Buch

»Erich Kästner weiß einfach, wie man Kinderbücher schreibt! Das Schöne ist, sie gefallen nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen, die sie ihnen vorlesen müssen.« (Amazon.de)

»Kästner ist ein Meister der Spannung. Seither ist es wohl niemandem mehr gelungen, Kindern die Gegenwart, in der sie leben, so kritisch und versöhnlich gleichermaßen vor Augen zu führen.« (ORF, Wien) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

„Kästner schildert häufig die geistige und moralische Überlegenheit der Kinder über ihre Eltern, gemäß den Überzeugungen vieler denkender und scharf beobachtender Kinder. Er schreibt Kriminalromane für Kinder, mit keiner gefälschten, nur gemilderten Realität. Es sind Zeitgeschichten, Zeitungsgeschichten. Kästner kennt die Kinder gründlich und intim, ihre umwegigen Denkmethoden, ihre kurzgeschnittenen Gefühle und Gemischtwarengedanken, ihre krause Realität und illustrierte Phantasie. Er ist ein Moralist auch für Kinder.“ (Hermann Kesten: Kästner. Gesammelte Schriften für Erwachsenen, Droemer Knaur) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

»Streichhölzer, kaufen Sie Streichhölzer, meine Herrschaften!« ruft Pünktchen, alias Luise Pogge, wenn sie allabendlich neben einer merkwürdigen alten Frau auf der Weidendammer Brücke mitten in Berlin steht. Natürlich ohne das Wissen ihrer Eltern, Herrn und Frau Direktor Pogge, die sie ja ganz sicher in der Obhut von Fräulein Andacht glauben. Aber ist Fräulein Andacht wirklich so harmlos, wie sie tut? Als die Situation dann brenzlig wird, ist zum Glück Pünktchens Freund Anton zur Stelle, und sie selbst ist ja schließlich auch nicht auf den Kopf gefallen!

»Lebensbedingungen, die Gegensätze zwischen reich und arm, zwischen mächtig und ohnmächtig, spiegelt Kästner deutlich wider, ohne daß der kindliche Spaß an der Lektüre dabei verlorenginge, ganz im Gegenteil: Kästner ist ein Meister der Spannung. Seither ist es wohl niemandem mehr gelungen, Kindern die Gegenwart, in der sie leben, so kritisch und versöhnlich gleichermaßen vor Augen zu fuhren.« ORF Wien

Autorenportrait

Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der "Neuen Zeitung".

Auszug

Erstes Kapitel PÜNKTCHEN SPIELT THEATER

Als Herr Direktor Pogge mittags heimkam, blieb er wie angewurzelt stehen und starrte entgeistert ins Wohnzimmer. Dort stand nämlich Pünktchen, seine Tochter, mit dem Gesicht zur Wand, knickste andauernd und wimmerte dabei. Hat sie Bauchschmerzen? dachte er. Aber er hielt die Luft an und rührte sich nicht von der Stelle. Pünktchen streckte der silbern tapezierten Wand beide Arme entgegen, knickste und sagte mit zitternder Stimme: »Streichhölzer, kaufen Sie Streichhölzer, meine Herrschaften!«

Neben dem Kind kauerte Piefke, Pünktchens kleiner brauner Dackel, hielt den Kopf ganz schief, wunderte sich und klopfte mit dem Schwanz den Takt dazu. Pünktchen erklärte kläglich: »Haben Sie doch ein Herz mit uns armen Leuten. Die Schachtel nur zehn Pfennige.« Piefke, der Hund, begann sich hinterm Ohr zu kratzen. Wahrscheinlich fand er den Preis zu hoch, oder er bedauerte, daß er kein Geld bei sich hatte.

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