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Es ist nicht die Geschichte, denn mit dieser konnte sie nichts falsch machen: Die zehnjährige Louise (Elea Geissler), auch Pünktchen genannt, stammt aus reichem Hause, ihr bester Freund Anton (Max Felder), ist arm. Pünktchen möchte Anton, dessen Mutter (Meret Becker) schwer krank ist, nun gerne in irgendeiner Form helfen. Dies ist aber nicht einfach, denn ihre Eltern halten ihr Engagement für kaum mehr als eine kindliche Spielerei. In dieser Situation muss Pünktchen feststellen, dass Anton aus armen Hause stammen mag, dort aber eine viel herzlichere, liebevollere Atmosphäre herrscht als bei ihr daheim.
Der Film scheitert nun auf mehreren inszenatorischen Ebenen. Obwohl in den 90er Jahren angesiedelt, versucht Caroline Link dem Film eine Art Zeitlosigkeit zu verleihen, um die zeitlose Geschichte entsprechend zu adaptieren: Dies aber misslingt, da die lieblose Ausstattung des Filmes, die dem Charme der Dekoration eines Vorstadt-Möbelhauses entspricht, ganz einfach kein Gefühl der Zeitlosigkeit aufkommen lassen will.
Mehrere Gesangsnummern sollen dem Film nun die Leichtigkeit einer Disney'schen Familienkomödie verleihen. Dies aber funktioniert nicht, da die Melodien wenig eingängig sind und die dazugehörigen Tanznummern ganz einfach als verunglückt bezeichnet werden müssen.
Dies alles wäre wenig tragisch, wären die Charaktere stimmig. Sind sie aber nicht. Der Umgang der Figuren untereinander wirkt selten dramatisch. Es entwickelt sich eine unerträgliche "Wir sollten mal drüber reden"-Atmosphäre, die in das Zimmer eines Schulpsychologen gehört, auf der Leinwand jedoch deplaziert wirkt. So bleiben die Figuren Klischees, ohne Ecken und Kanten, die keine wirklichen Veränderungen durchmachen. Wer gut ist, bleibt gut, wer böse ist, bleibt böse. Und sollte sich jemand, wie Pünktchens Mutter (Juliane Köhler), doch noch charakterlich verändern, wirkt diese Veränderung unglaubwürdig und ist dramaturgisch kaum zu erklären. Das Ergebnis ist eine Ansammlung von Kompromissen; es ist ein Film, der niemanden weh tun und erst recht nicht in irgendeiner Form geistig überanstrengen soll. Wer aber keinerlei Risiken eingeht, ist am Ende zum Scheitern verurteilt. --Christian Lukas
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zuckersüß und unterhaltsam,
Rezension bezieht sich auf: Pünktchen und Anton (DVD)
Diese wunderschöne Verfilmung hat den verstaubten Kästner-Roman aus dem Jahr 1931 mit einem dicken Sahnehäubchen versehen und erfolgreich in die Gegenwart befördert. Wir haben den Streifen ohne große Erwartungen besorgt, um einen netten Freitagabend mit unseren drei Kindern (8-11 Jahre alt) im Heimkino zu erleben. Es folgten noch viele Abende, an denen wir uns für diesen Kinderfilm entschieden - spannend, witzig, unterhaltsam und mit viel Herz. Mitreißend ist es, zu sehen, welche Fähigkeiten in Kindern schlummern, was manche Mamis alles leisten müssen und wie groß die Unterschiede zwischen Eltern sein können.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der schönste Film für alle Kinder,
Von
Rezension bezieht sich auf: Pünktchen und Anton (DVD)
Wer diesen Film noch nicht kennt - sofort kaufen! Ich habe mit verschiedensten Menschen über diesen Film gesprochen, mit 10-jährigen Schulkindern wie auch Erwachsenen, und ausnahmslos ALLE fanden diesen Film sehr gut: Weil er liebevoll gemacht wurde, mit Hingabe auch an Details gedacht wurde, weil er ernste Themen gegenüberstellt (Armut und Wohlstand, Liebe zu Kindern und das "Abschieben" von Kindern) - und weil er trotz allem niemals den Humor und die Wärme verliert.Ich selbst liebe diesen Film sehr, habe ihn auch schon oftmals gesehen und kaufe ihn heute auf DVD, weil meine VHS schon ausgeleiert ist... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein meisterwerk.,
Rezension bezieht sich auf: Pünktchen und Anton (DVD)
ich war fast 10 jahre alt als ich den film das erste mal sah. er war auf anhieb mein lieblingsilm und so ging ich gleich noch zweimal in das remake von "pünktchen und anton". der film hat mich viele jahre begleitet, als meien eltern sich kurz darauf trennten und als ich tennager wurde. ich hab ihn mir gerade mal wieder auf video angesehen. ich weiß noch, wie sehr ich immer pünktchen bewundert hatte. irgendwie bringt dieser film mir immer meine kindheit zurück. die kindheit ist so kurz und auf einmal ist man in der pubertät und muss sich um tausende dinge gedanken machen.inzwischen bin ich fast 15 jahre. und ich finde immernoch dass dieser film eigentlich mehr ist als nur ein film! ich liebe ihn einfach und verbinde so viel mit ihm. ich glaube mit keinem film kann man sich SO wieder zurückversetzen und die gedanken von pünktchen und anton nachvollziehen. perfekt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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