Mit diesem Album ist J. nach längerer „Zeit der Dürre" endlich mal wieder ein Anknüpfen an alte Klasse gelungen. Da wabert, zischt und blubbert es wie zu J.s besten Zeiten. Insbesondere Oxyg. 7 (v.a. Teil 2+3 davon), 8 und 13 überzeugen, während J. im Mittelteil (Oxyg. 10, 11, 12) versucht, durch drum-Sequenzen der gegenwärtigen Musikrichtung nachzueifern. Hiervon sollte er jedoch die Finger lassen und bei seinen gewohnt sphärischen (aber keineswegs altmodischen!) Klangbildern bleiben, denn darin ist er nach wie vor unschlagbar!
Allein schon Oxyg. 8 und 13 rechtfertigen den Kauf!
Während in Oxyg. 8 in gelungener Weise die Harmonie von Rhythmus und Klang zelebriert wird, versteht es J. in Oxyg. 13 durch Rumbaklänge beim Hörer derart tiefe Gefühle zu erzeugen, dass einem Tränen in die Augen steigen (zumindest bei mir funktioniert's gelegentlich). Also - Kopfhörer auf, Augen zu und ab geht die Reise in die Tiefen des Raums.
Fazit: Ein Album, das zwar nicht an J.s legendäres "Oxygene" herankommt, aber für Fans des sphärischen Klangs ein Muss.