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Moviemans Kommentar zur DVD: Ein wundervolles Bild geht einher mit glänzendem Ton. Nur das Bonusmaterial ist sehr mau ausgefallen.
Bild: Das Bild macht eine exzellente Figur. Die Farben sind stimmig und warmherzig, wobei betont erdige Töne eingefangen werden - passend zum Oxford-Ambiente des Films. Rauschen ist nur in marginaler, nicht merkbarer Form vorhanden. Die Kompression arbeitet im Großen und Ganzen sehr gut. Nur selten fällt die Bildung von Kompressionsartefakten auf (00:35:54). Der Kontrast ist auch ausgewogen. Der Schwarzwert ist hoch. Selten mag man Anflüge von Überstrahlen erkennen, doch ist das kaum der Rede wert. Die Schärfe befindet sich auf hohem Niveau (Textur des Sakkos bei 00:08:46 oder die Falten im Gesicht bei 01:13:15). Die Vorlage ist sehr gut erhalten.
Ton: Im direkten Vergleich weiß der deutsche Ton mehr zu überzeugen. Das Englische ist in den Dialogen etwas arg leise geraten. Im Deutschen ist die Sprachverständlichkeit durch die Bank sehr hoch. Effekte sind gezielt gesetzt, etwa beim Squashspiel oder aber der Orchesteraufführung anläßlich des 5. Novembers. Der DTS-Ton klingt noch etwas differenzierter nach.
Extras: Neben dem Trailer gibt es einen Audiokommentar von Alex de la Iglesia. Der wird auf Spanisch gesprochen, deutsche Untertitel gibt es jedoch nicht. Die Collector's Edition wird weitere Extras beinhalten. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
mehr als ein Krimi,
Von arbiter (Hamburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Oxford Murders (DVD)
wohltuend anders als die meisten heutigen Krimis, die auf knalligen Actionszenen, grausigen Special Effects oder knackigen Hauptdarstellern Wert legen, kommt hier ein Krimi, bei dem der Gegensatz zwischen Wissenschaft und Philosophie, Wahrheit und Wirklichkeit diskutiert wird.Die Handlung ist verschachtelt wie kaum eine, trotzdem hat man zumindest beim zweiten Sehen eine Chance, den roten Faden zu verfolgen. Wer sagte jemals, dass viele Köche den Brei verderben? Hier entsteht eine komplexe Serie von Morden daraus. Wem das zu hoch ist, sitzt hier sowieso im falschen Film. Sicher sind einige Schockszenen überflüssig, wie schon ein anderer Rezensent richtig bemerkt hat. Trotzdem helfen sie, die Atmosphäre zu begründen. Was den Film mehrfach sehenswert macht, ist das Spiel der Akteure. John Hurt gibt sich gewohnt ("Contact") sarkastisch bis melancholisch. Elijah Wood überzeugt als Mathe-Student - zunächst ungewohnt mit angedeutetem Bart. Julie Cox erinnert in ihrer bestimmten Art an die Prinzessin vom "Wüstenplaneten". Schade nur, dass die schöne Stadt Oxford nicht mehr eingebunden wurde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unerwartet aber gut,
Von
Rezension bezieht sich auf: Oxford Murders (DVD)
Ich gebe zu, ich hatte etwas anderes erwartet. Titel, Aufmachung, Beschreibung, Darsteller, alles verwies auf einen reißerischen Thriller. Insgesamt lebt der Film aber reinweg von Dialogen, es gibt eigentlich keine Schockelemente und keine Adrenalinstöße. Der Stil erinnert an Agatha Christie Geschichten. Obwohl der Handlungsstrang komplett nach bekanntem Muster gestrickt ist - übliche Verdächtige, ein bißchen Show Down, Wendung am Ende, man hat das Konzept irgendwie schonmal gesehen - verleihen gerade die ausschweifenden Dialoge um die Philosophie von den dingen, die wir wissen oder nicht wissen können, dem Film seinen Reiz. Wer düstere Szenen, dunkle Verschwörungen a la Name der Rose oder die Purpurnen Flüsse erwartet, sollte die Finger von diesem Film lassen. Wer ein intellektuelles Puzzlespiel rund um Wahrheitsphilosophie reizvoll findet, wird seinen Spaß haben. Der Film an sich war mir jedenfalls ein akademisches Vergnügen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
....und mathe kann doch spaß machen.....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Oxford Murders [UK Import] (DVD)
....dies beweist uns alex de la iglesia mit seinem , auf dem roman "die pythagoras morde" von guillermo martinez basierendem film "oxford murders".war mir der regisseur bisher nur durch eher tarantino ähnliche streifen wie "perdita durango" , "action mutante" oder "800 bullets" bekannt - überrascht er hier mit einem werk in dem philosophische und mathematische theorien eine gewichtige rolle spielen , eingebettet in einer klassische kriminalstory. die traktate wittgensteins - logische zahlenfolgen und die theorie das bei jeder überzeugung - und sei sie noch so gerechtfertigt - ein möglicher irrtum nicht ausgeschlossen werden kann , es also keine absolute wahrheit gibt , stehen im mittelpunkt des streifens in dem ein elite professor nebst austauschstudent im altehrwürdigen oxford sich aufmachen eine mordserie mithilfe mathematischer überlegungen aufzuklären.....aber keine angst - man muß nicht zwangsläufig ein zahlengenie sein um der handlung folgen zu können. das ganze ist von einer ruhigen erzählweise in bester agatha christie tradition geprägt - besticht durch sehr schöne bilder der originalschauplätze und entwickelt dadurch eine ganz eigene atmosphäre. dem regisseur hat`s wohl sichtlich spass gemacht massenweise falsche fährten auszulegen um so den zuschauer in die irre zu führen , so das man geradezu aufgefordert wird sich den kopf zu zerbrechen und schwerlich der versuchung wiederstehen kann mitzuraten. "oxford murders" ist also definitiv kein film zum mal - so - nebenher - schauen , man sollte schon bei der sache sein und sich auf den relativ langsamen erzählfluß einlassen - dann kann der streifen sein ganzes potienzial entfalten um dann schließlich in ein - wie ich meine - gelungenes finale zu münden , welches einen auch nach dem abspann noch zu beschäftigen weiß. fazit : kein meisterwerk aber ein gelungener "who dunnit" streifen in beeindruckender kulisse. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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