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Oxford Murders [UK Import]


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Produktinformation

  • Darsteller: John Hurt, Elijah Wood, Leonor Watling
  • Regisseur(e): Alex de la Iglesia
  • Format: PAL
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Nicht geprüft
  • Studio: H.E.I.
  • Erscheinungstermin: 1. September 2008
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001265O66
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 187.604 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

In Oxford wird Mathematikstudent Martin Zeuge einer mysteriösen Mordserie, als seine Vermieterin hinterhältig erschlagen aufgefunden wird. Martins Professor Seldom und er versuchen, die Identität des brutalen Serienkillers aufzudecken. Dieser hinterlässt bei seinen Mordopfern eine Reihe von rätselhaften Symbolen, hinter denen die beiden eine logische Gleichung vermuten, die sie auf die richtige Spur bringen soll. Doch bei der Lösung des ausgeklügelten, makabren Puzzles entfaltet sich den beiden eine Wahrheit, die jenseits ihrer Vorstellungskraft liegt...

Movieman.de

"Oxford Murders" ist ein filigran gearbeitetes Mordmysterium, das bis zur letzten Minute spannend bleibt. Mit seiner Nutzung vieler kleiner Anhaltspunkte und Symbole erinnert er an "The DaVinci Code", ist aber in sich stimmiger, da das Mysterium in der Realität verwurzelt ist und am Ende ganz und gar Sinn macht. Die Inszenierung ist frei von jedem Makel. Was Alex de la Iglesia hier abgeliefert hat, ist ein in gewisser Weise zugleich altmodischer und unheimlich moderner Film, ein Krimirätsel, auf das auch eine Agatha Christie stolz gewesen wäre. Und ein Werk, bei dem man als Zuschauer bis zur letzten Minute nicht weiß, wo des Rätsels Lösung liegt. Fazit: Spannender und cleverer Krimi mit grandioser Besetzung

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein wundervolles Bild geht einher mit glänzendem Ton. Nur das Bonusmaterial ist sehr mau ausgefallen.

Bild: Das Bild macht eine exzellente Figur. Die Farben sind stimmig und warmherzig, wobei betont erdige Töne eingefangen werden - passend zum Oxford-Ambiente des Films. Rauschen ist nur in marginaler, nicht merkbarer Form vorhanden. Die Kompression arbeitet im Großen und Ganzen sehr gut. Nur selten fällt die Bildung von Kompressionsartefakten auf (00:35:54). Der Kontrast ist auch ausgewogen. Der Schwarzwert ist hoch. Selten mag man Anflüge von Überstrahlen erkennen, doch ist das kaum der Rede wert. Die Schärfe befindet sich auf hohem Niveau (Textur des Sakkos bei 00:08:46 oder die Falten im Gesicht bei 01:13:15). Die Vorlage ist sehr gut erhalten.

Ton: Im direkten Vergleich weiß der deutsche Ton mehr zu überzeugen. Das Englische ist in den Dialogen etwas arg leise geraten. Im Deutschen ist die Sprachverständlichkeit durch die Bank sehr hoch. Effekte sind gezielt gesetzt, etwa beim Squashspiel oder aber der Orchesteraufführung anläßlich des 5. Novembers. Der DTS-Ton klingt noch etwas differenzierter nach.

Extras: Neben dem Trailer gibt es einen Audiokommentar von Alex de la Iglesia. Der wird auf Spanisch gesprochen, deutsche Untertitel gibt es jedoch nicht. Die Collector's Edition wird weitere Extras beinhalten. --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar am 15. Februar 2014
Format: DVD
Spannende Unterhaltung für Oxford-Fans und philosophische ‘Knobelbecher‘, mit Freude an mathematischen Fragestellungen. Der Ausgangspunkt ist Wittgenstein. Die absolute Wahrheit gibt es nur in der Mathematik.
Student Martin (Elija Wood) gerät beim Versuch, sein Idol Professor Seldom (John Hurt) zu treffen in die Ermittlungen der Mordkommission (Jim Carter). Anna Massey als Mrs. Eagleton, deren Liste von beeindruckenden Filmrollen fast so lang ist wie jeder gängige Zelluloidstreifen, ist das erste Opfer. Beim munteren Rätselraten gerät Martin zwischen die reizvollen Schenkel der dunkelhaarigen Lorna (Leonor Watling), die ihm üppigen Sex mit Spaghetti anbietet und sich nebenbei so als wohlgerundete Wahrheit entpuppt. Ganz im Gegensatz zur blonden Cellistin Beth (Julie Cox), die als leidtragende Tochter auch als Muttermörderin in Frage käme, neben dem kaum in Erscheinung tretenden Frank (Dominique-Delikatessen-Pinon).
Vom malerischen Ambiente der Universitätsstadt sehen wir u.a. Merton College, das Sheldonian und die Bodleian.
Wer letztlich die Morde begangen hat, ist fast nebensächlich. Dafür erfahren wir was von der Chaos-Theorie mit dem Schmetterling und dem Orkan oder von mathematischen Reihen wie1-1-2-4-8-16 (?)… Wie heißt die nächste Zahl? (31!). Danke! Optisch werden die polizeilichen Ermittlungen im Kontrast zu einem Konzert gesetzt und mit einem Feuerwerk ausgeschmückt.
Bei aller scharfen Verstandesarbeit kommt das Herz nicht zu kurz und zur Kurzweil gibt es ja noch erheiternden Sex. Ein echter Oxford-Krimi eben.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von arbiter am 9. Oktober 2010
Format: DVD
wohltuend anders als die meisten heutigen Krimis, die auf knalligen Actionszenen, grausigen Special Effects oder knackigen Hauptdarstellern Wert legen, kommt hier ein Krimi, bei dem der Gegensatz zwischen Wissenschaft und Philosophie, Wahrheit und Wirklichkeit diskutiert wird.

Die Handlung ist verschachtelt wie kaum eine, trotzdem hat man zumindest beim zweiten Sehen eine Chance, den roten Faden zu verfolgen. Wer sagte jemals, dass viele Köche den Brei verderben? Hier entsteht eine komplexe Serie von Morden daraus. Wem das zu hoch ist, sitzt hier sowieso im falschen Film.

Sicher sind einige Schockszenen überflüssig, wie schon ein anderer Rezensent richtig bemerkt hat. Trotzdem helfen sie, die Atmosphäre zu begründen.

Was den Film mehrfach sehenswert macht, ist das Spiel der Akteure. John Hurt gibt sich gewohnt ("Contact") sarkastisch bis melancholisch. Elijah Wood überzeugt als Mathe-Student - zunächst ungewohnt mit angedeutetem Bart. Julie Cox erinnert in ihrer bestimmten Art an die Prinzessin vom "Wüstenplaneten".

Schade nur, dass die schöne Stadt Oxford nicht mehr eingebunden wurde.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Schmidl am 17. Januar 2009
Format: DVD
....dies beweist uns alex de la iglesia mit seinem , auf dem roman "die pythagoras morde" von guillermo martinez basierendem film "oxford murders".
war mir der regisseur bisher nur durch eher tarantino ähnliche streifen wie "perdita durango" , "action mutante" oder "800 bullets" bekannt - überrascht er hier mit einem werk in dem philosophische und mathematische theorien eine gewichtige rolle spielen , eingebettet in einer klassische kriminalstory.
die traktate wittgensteins - logische zahlenfolgen und die theorie das bei jeder überzeugung - und sei sie noch so gerechtfertigt - ein möglicher irrtum nicht ausgeschlossen werden kann , es also keine absolute wahrheit gibt , stehen im mittelpunkt des streifens in dem ein elite professor nebst austauschstudent im altehrwürdigen oxford sich aufmachen eine mordserie mithilfe mathematischer überlegungen aufzuklären.....aber keine angst - man muß nicht zwangsläufig ein zahlengenie sein um der handlung folgen zu können.
das ganze ist von einer ruhigen erzählweise in bester agatha christie tradition geprägt - besticht durch sehr schöne bilder der originalschauplätze und entwickelt dadurch eine ganz eigene atmosphäre.
dem regisseur hat`s wohl sichtlich spass gemacht massenweise falsche fährten auszulegen um so den zuschauer in die irre zu führen , so das man geradezu aufgefordert wird sich den kopf zu zerbrechen und schwerlich der versuchung wiederstehen kann mitzuraten.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MissVega am 3. Oktober 2008
Format: DVD
Wahnsinn, es gibt sie noch... gut gemachte, solide Whodunit-Filme. Filme also, die als Handlungsmittelpunkt die Frage nach dem "Wer ist's gewesen?" aufweisen. Das halte ich heutzutage für gar nicht mehr so einfach. Denn wo findet man denn noch einen durchaus interessanten Plot, der mithilfe von erfahrenen Mimen auf Zelluloid gebannt und von einem aparten Setting umgeben wird und bei dem man nicht nach 20 Minuten sagt: "Ach so, klar, XY war der Täter"? Eben! Allerdings könnte man skeptisch werden, wenn der Regisseur eines klassischen Kriminalfilms Álex de la Iglesia heißt, denn dieser Mann bringt normalerweise Filme wie "Perdita Durango" und "El Dia de la Bestia" in den Kasten. Um hier mal ein semi-lustiges Wortspiel mit seinem Nachnamen anzubringen, ist Alex sozusagen von der Kirche zur Universität in Oxford gewandert und hat genau dort einen fast perfekten Krimi hingezaubert.

Mathe-Austauschstudent Martin (Elijah Wood, "Herr der Ringe", "Alles ist erleuchtet") ist soeben in Oxford, Great Britain, eingetroffen, um sein Auslandssemester zu absolvieren. Er ist Fan und Bewunderer von Arthur Seldom (John Hurt, "1984", "Hellboy"), einer wahren Mathematik-Koryphäe, die nebenberuflich äußerst sarkastisch und unnahbar daherkommt. Glücklicherweise kennt seine Vermieterin Mrs. Eagleton (Anna Massey, "The Machinist") Seldom seit Jahrzehnten, vielleicht lässt sich da also doch noch was machen, um von Seldoms Wissen zu profitieren... Oder auch nicht, denn kurz nach Martins Ankunft sitzt Mrs. Eagleton zwar immer noch in ihrem Lieblingssessel, nur ist sie leider mittlerweile tot, ermordet, um genauer zu sein.
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