Der Typ des Kollokationswörterbuches wurde schon vor über 20 Jahren von Morton Benson, Evelyn Benson und Robert Ilson "erfunden". Einen 2007 überarbeiteten Nachfolger des ursprünglich 1986 erschienenen Buches gibt es bei Cornelsen (Student's Dictionary of Collocations). Dieses ältere Buch ist nicht zu empfehlen. Hingegen ist für das Oxford Collocations Dictionary kein Wort des Lobes zu hoch gegriffen. Schon die 1st edition 2002 eröffnete dem non-native speaker ganz neue Möglichkeiten der Verbesserung des Ausdrucks. Die riesigen Computer-Korpora der Oxford University Press wurden herangezogen, um dem Benutzer zu sagen, welche Wörter mit einem Stichwort gängigerweise kombiniert werden, mit einem Substantiv also vor allem Adjektive, Verben und Präpositionen. Da ist wirklich nichts ausgelassen, und die überwältigende Materialfülle ist vor allem in der 2nd edition 2009 in Zweifarbendruck so übersichtlich gegliedert, dass man die gesuchten Kombinationen auf Anhieb findet. Das Wortmaterial wird durch typische Anwendungsbeispiele ergänzt, britisches und amerikanisches Englisch wird sorgfältig unterschieden. Idealerweise hat der deutsche advanced learner also vier Arten von Wörterbuch in Reichweite: ein zweisprachiges (Empfehlung: Collins), ein einsprachiges (Oxford, Longman, Macmillan, Cambridge sind alle gut, seit 2008 gibt es auch ein hervorragendes amerikanisches von Merriam-Webster), ein Thesaurus (die alphabetischen von Oxford sind die besten) und das hier besprochene Oxford Collocations Dictionary (dieses letztere gerade auch für Lehrer beim Korrigieren von Schülerarbeiten extrem nützlich.