Der Wissenschaftler David Wyatt arbeitet als ziviler Meteorologe für die US-amerikanische Marine auf der Karibikinsel San Fernandez.
Während eines Routinefluges erkundet er den Wirbelsturm „Mabel“, der noch relativ ruhig und ungefährlich über den karibischen Gewässern weht. Die Werte jedoch, die er erhält, alarmieren all seine Instinkte: dieser „schwache“ Wind, der noch in sicherer Entfernung scheint, wird sich zu einem der schlimmsten Stürme entwickeln, den diese Region je gesehen hat, und aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung ist er sich sicher: „Mabel“ wird noch seinen Kurs ändern und genau auf San Fernandez zusteuern ...
Jedoch will niemand auf seine Warnungen hören: der Kommandant des amerikanischen Marinestützpunktes will klarere Beweise, zumal Wyatt in der Vergangenheit schon einmal eine kostspielige Evakuierung durch einen Fehlalarm ausgelöst hat.
Außerdem brodeln Gerüchte auf, dass eine Rebellenarmee die Regierung von San Fernandez stürzen will; ein Eingreifen der Amerikaner in politische Angelegenheiten zu diesem Zeitpunkt könnte zu einem Bruch der recht guten Beziehungen führen.
Es ist natürlich klar, dass auch die Inselführung unter diesen Bedingungen nicht gut auf schlechte Neuigkeiten zu sprechen ist – der letzte Sturm liegt zudem schon lange zurück, und so scheint die andere Bedrohung näher.
Wyatt entschließt sich zu bleiben, und den berühmt berüchtigten Rebellenführer zu überzeugen, den Schutz vor der Bevölkerung erst einmal in den Vordergrund zu stellen.
Doch die Gefahr ist groß, das der Sturm der Rebellen und Sturm „Mabel“ zugleich losbrechen werden ...
Das Buch ist kurzweilig geschrieben und bietet somit gute Unterhaltung.
Als Nebenhandlung gibt es zudem die obligatorische Liebesgeschichte sowie speziell die Erlebnisse eines englischen Auslandskorrespondenten, den die Putschgerüchte angelockt haben.
Summa summarum: „Wyatt’s Hurricane“ ist gute Abenteuerkost für zwischendurch und sicherlich ein würdiger Vertreter seines Genres.