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Owning Mahowny [UK Import]

Philip Seymour Hoffman , Minnie Driver , Richard Kwietniowski    Nicht geprüft   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 1,95
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Produktinformation


Rezensionen

Kurzbeschreibung

Er ist ein stiller, unscheinbarer Mann: Dan Mahowny, Angestellter einer Bank in Toronto. Seine Geschichte, die der Film nach wahren Vorkommnissen erzählt, ist zugleich die Geschichte des größten Bankbetrugs, der jemals von einem Einzeltäter in Kanada verübt worden ist. Denn Dan Mahowny leidet an Spielsucht. Als man ihn 1982 verhaftet, erklärt er im Verhör, dass seit seinem zwölften Geburtstag nie mehr als 72 Stunden vergingen, bis er seine nächste Wette platzierte. Und Mahowny wettet auf alles: Er setzt auf Sportler, Pferde und am Spieltisch. Dabei ist er nicht auf Reichtum aus. Nie legt er etwas von dem Gewonnenen zurück. Es kommt ihm allein auf den Thrill an. Von seinen kriminellen Energien ahnen seine Freundin Belinda und seine Kollegen nicht das Geringste. Bei ihnen gilt Mahowny als Workaholic: ein fleißiger Angestellter, den auch die Geschäftsleitung als „Wunderkind“ schätzt. Mahownys Spielsucht und seine neu erworbene Fähigkeit, durch simple Unterschriften Geldbeträge ausgehändig...

VideoMarkt

Toronto, 1982. Als man den cleveren, aber farblosen Bankangestellten Dan Mahowny zum stellvertretenden Bankmanager befördert, beruft man unwissentlich den Bock zum Gärtner. Seit Jahren von Spielsucht befallen, nutzt Mahowny nämlich fortan seine neugewonnenen Privilegien, um fiktiven Personen - also sich selbst - Kredite zu gewähren und immer größere Summen an die Casinos zu überweisen, in denen er regelmäßig große Geldbeträge verliert. Als sein Gebaren auffliegt, schuldet der Taugenichts seiner Bank 10,2 Millionen Dollar.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Thrill des Unscheinbaren 12. März 2006
Format:DVD
Es sind die kleinen Dinge, die in ihrer Verdichtung in in ihren Verhältnissen mit diesen Film ausmachen.
Hier hängt einmal fast alles an einer neuen Wildlederjacke, ein Wintermantel spielt eine gewisse Rolle.
Ein andermal versteht man die ganze Verachtung für einen Vorgesetzten, die für den Untergebenen in der leisen, „zähneknirschenden“ korrigierenden Beschreibung eines Backartikels liegt.

Und es sind die kleinen Gesten, die der alltäglichen Selbstbehauptungen, die erzählen – wie alle Stories ist auch diese hier fast banal, egal ob wahre Begebenheit oder Fiktion. Fast ist es nur der Warhol’sche 15 Minuten-Ruhm für einen Banker, der mit fremden Geld seine Spielsucht finanziert. Aber diesen Ruhm erlebt er wenigstens – wenn auch im Absturz - als eigen-bestimmten, persönlichen Stil. Und die Spielsucht diesen Anti-Helden ist die Sucht des menschlichen Mehr-Verlangens überhaupt: Nach dem bisschen Steigerung an Lebensintensität, die fast in uns alle mehr oder minder eingebaut ist.

Die Norm-Entsprechenden, die gleichmacherisch womöglich noch daran arbeiten, sämtliche Defekte aus den Menschen herauszüchten zu wollen, die sind die Kranken.

Sehr angenehm, wie der Film aus diesen kleinen Dingen lebt (und sich und alles selbst belegt) und auf die abgenudelten Hollywood-„Zocker macht die Million und verspielt sie“-Effekte nahezu verzichtet. Natürlich muss das als Genre-Höhepunkt passieren, aber das passiert so beiläufig, so nahe bei und an der Unspektakulären des Helden, dass man es anders auf einmal anders begreift.

Frage ist, wie der Film ohne Philip Seymour Hoffman geworden wäre?...

Die Art, wie dieser intelligente Banker in seiner Rolle seine Balance als kleiner Herr Niemand hält – das ist selber volles Risiko, so zu sagen permanentes „va banque“.
Wie er sich auf dem Weg zum Parkdeck kurz umdreht, als flüsterte ihm die innere Stimme “Wann kriegen die mich?“.
Und unvorbereitet die Bank zu betreten und die Revision schon an der Arbeit zu sehen, sich Umzudrehen und im freundlichen Gruß der Kollegin die zweite Kehrtwerdung hinzukriegen und auf den sicheren Schrecken (oder die Erlösung) der Aufdeckung zuzugehen... das ist nahe an jedermanns eigenem Albtraum.
Allerdings dann auch nicht mehr weit von dem wirklichen Albtraum, sich im Wachsein, im abflauenden Rush der Endorphine über Millionenverlusten dann selber aus einer Menge heraus auf sich blicken zu sehen.

Der Film zeigt, wie im Persönlichen, auch im Defekt, die Größe des Menschen liegt.

Unter all denen, die ihre freudlose kleinliche mühselige Arbeit zu tun haben und sich damit den Horizont ihrer eigenen möglichen Leidenschaften verstellen, ist eben manchmal jemand so wie Dan Mahowny.

Und er ermöglicht nicht nur die profan-mythischen Geschichten, die wir uns über uns selber erzählen, sondern er erlöst auch die anderen von eben ihrem Nicht-Ruhm mit seinem stellvertretenden Wahrmachung des Traums. Lesen Sie weiter... ›

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen How many, Mahowny? 9. Mai 2005
Von Thomas
Format:DVD
Die wahre Geschichte über einen Bankangestellten, der wegen seiner Spielsucht die Kontrolle verliert und am Schluss über zwölf Millionen Dollar seines Arbeitgeber und seiner Kunden am Roulettetisch verspielt hat.

Wir befinden uns im Jahr 1982 in Toronto, Kanada. Dan Mahowny, ein kanadischer Jungbanker, machte Karriere und ist mit nur 24 Jahren schon Verantwortlicher für die Kreditvergabe und das Investment in Firmen. Er geniesst das höchste Vertrauen seiner Chefs und der anderen Mitarbeiter.

Nach Atlantic City...
Also eigentlich ideale Voraussetzungen für einen weiteren Aufstieg an die Spitze der Bank. Doch Dan hat ein massives Problem: Er ist spielsüchtig. Angefangen bei Besuchen auf der Rennbahn und harmlosen Spiel- und Sportwetten, stürzt Mahowny immer tiefer in den Abgrund und wird zum Betrüger. Um seine Schulden zurückzubezahlen, füllt er für seine Kunden Kreditanträge aus und bezieht das Geld am Bankschalter gerade selbst. Schliesslich landet er in Atlantic City, dem Gambler-Paradies der amerikanischen Ostküste. Da verspielt er an einem Abend über eine Million Dollar. Er geht immer höhere Risiken ein und verliert die Kontrolle.

...und Las Vegas
So dreht sich die Suchtspirale immer weiter. Die von ihm ertrogenen Summen werden immer höher, die Tricks, an das Geld ranzukommen immer besser. In der Bank schöpft niemand Verdacht, obwohl Mahowny Firmen betreut, die nur in seiner Fiktion existieren. Mit einem Abstecher nach Las Vegas will Mahowny alles verspielte Geld zurückgewinnen. In den Kasinos ist er dank seinen hohen Einsätzen ein gern gesehener Gast. Ihm wird die grösste Suite zur Verfügung gestellt und darf spielen, wann und wo er möchte....

Grossartiger Hoffman
Philip Seymour Hoffman bekannt aus Boogie Nights (1998), Magnolia (2000) oder The Talented Mr. Ripley (1999) glänzt in seiner ersten grossen Hauptrolle als Dan Mahowny. Der in den USA auch als „master of understatement" bezeichnete Schauspieler wirkt in der Rolle des Mahowny glaubwürdig und schafft es, Spannung zu erzeugen, obwohl das Ende der Geschichte absehbar ist. Minnie Driver, John Hurt und Maury Chaykin in den Nebenrollen sorgen dafür, dass das Drama von Kwietniowski fasziniert wie es auch berührt und zum Nachdenken anregt. Lesen Sie weiter... ›

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eindrucksvolles Drama mit realem Hintergrund 12. Oktober 2005
Format:DVD
Toronto, Kanada, 1982. Der biedere Dan Mahowny arbeitet als Angestellter bei einer namhaften Bank und stellt sich so gewissenhaft dar, daß er zum Assistent Manager aufsteigt. Dieser Vertrauensvorschuß versetzt ihn in die Möglichkeit, selbstständig Kredite vergeben zu können. Was niemand in seinem Umfeld ahnt, Dan ist seit frühester Jugend stark spielsüchtig und wettet auf alles und jeden. Es geht ihm dabei nicht um finanziellen Gewinn, allein das Gefühl des Spielens bereitet ihm Genuß. So nutzt er seine neugewonnenen Fähigkeiten, um immer größere Geldsummen aus der Bank an amerikanische Casinos zu überweisen, in denen er sie dann verliert. Mahownys Gegenspieler ist dabei Viktor Fox (John Hurt), der Leiter des Casinos in Atlantic City, der alles daran setzt, Mahowny und dessen gesamtes Geld in seiner Spielhölle zu halten. Natürlich kann das auf Dauer nicht gutgehen und Dan fliegt irgendwann auf...
Der Film wurde nach einer wahren Begebenheit, dem größten Bankbetrug einer Einzelperson in der Geschichte Kanadas, gedreht. Philip Seymour Hoffman spielt glaubhaft den ohne äußere Anzeichen einer Emotion agierenden Dan Mahowny, der konzentriert und zielstrebig seinem Untergang entgegenzieht. Mahowny wirkt kaltblütig und rücksichtslos und ist doch nur Gefangener seines eigenen Ichs. John Hurt mimt beeindruckend den Casinomanager, der ebenso fest entschlossen ist, sein Ziel rücksichtslos zu verfolgen, Mahowny um sein gesamtes Geld zu bringen. Dabei zeigt er aber gelegentlich Anzeichen von Bewunderung und Mitgefühl. Blaß und farblos wie ihr Äußeres bleibt allerdings die Darstellerin der Belinda, Mahownys Kollegin und Freundin.
... Lesen Sie weiter... ›
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