Als ich diese CD zum ersten mal sah dachte ich mir sie wäre genauso überflüssig wie seinerzeit "Days of Purgatory" oder später die Single "The Reckoning", jetzt muss ich gestehen, ich bin doch froh dass ich mir diese CD zugelegt habe, und das schon alleine wegen der wunderschönen neuarrangierung der Prophecy. Aber von Anfang an:
1. Ten Thousand Strong
Ein relativ starker Heavy Metal Song als vorgeschmack auf das Album. Hiermit ist wohl klar, dass Iced Earth auf dem neuen Album nicht mehr viel Thrash machen wird sondern klar Wert auf Progressiven und durchdachten Heavy Metal legt.
Nun zum (für den Fan, nach dem Album-Release) wichtigen Teil:
Die Something Wicked Triologie
Prophecy ist der wohl stärkste Song der Neuaufnahmen, Owens Stimme glänzt hier ohne Zweifel, er meistert dieses Stück fast perkeft (falls man von soetwas bei Musik überhaupt reden kann) und macht die Prophezeihung zu seinem Song. Das in den ruhigen Passagen eingesetzte Tamborin lässt einen manchmal wirklich grübeln ob das der Seble song ist! Die Rythmus farktion ist (dank eben jenem Tamborin) besser und ausgefeilter als die des Orginals und jagt definitiv eine wohlige Gänsehaut ein. Über die Grundsubstanz der Songs braucht man kein Wort zu verlieren, sind sie doch in Metal-Kreisen im Orginal fast schon Legendär. Dieser Song ist die 5 Euro eigentlich schon allein Wert.
Birth Of The Wicked, der zweite Teil der Trilogie wummert fast schon wie gewohnt aus den Boxen, zu Anfang ist der Gesang des Rippers etwas zu kantig für den Song, zu abgehackt, jedoch wenn der Chor mit einsetzt (jede dritte Zeile der Strophen) kann man ruhig sagen, dass die Vocals nicht zu schlecht sind, jedoch auch nicht überragend. Und dann der Refrain! Wunderschön Gesungen vom Chor, jedoch hier fällt zum ersten mal zu stark auf, dass die Drums zu laut abgemischt sind, und der Gesang, im Verhältniss zu leise, was es extrem erschwert sich auf jede der verschiedenen Lagen dieser Musik zu konzentrieren. Schade. Das Ende ist phänomenal mit einem coolen Scream vom Ripper womit wir dann am Ende des Songs angelangt sind. Nun noch ein kritikpunkt. Die im Orginal sehr atmosphärisch eingebrachte Wanduhr wurde hier quasi verstümmelt. Viel zu leise abgemischt und nur zwei mal geläutet, dabei ist es doch die 6ste Stunde des 6sten Tages des 6sten Monats? Unstimmig, leider, hierfür auch nochmal Abzug.
The Coming Curse, das Finale der Trilogie, wummert dann, ohne merkliche umarrangierungen aus den Boxen. Warum dass jetzt aufeinmal? nur die den Ripper begleitenden Chöre fallen auf. Auch hier sind die Vocals viel zu leise abgemischt, was hier aber noch schlimmer ist, da der Grundrythmus der Base-Drum ziemlich schnell ist und somit (da die Drums im Mix zu laut sind) alles übertönen. Der Gesang ist an sich, wenn man ihn denn endlich vollends rausgehört hat (Was einige durchläufe braucht) ziemlich hochklassig und ich verstehe nicht warum man den Ripper so stark versteckt. Zu 3:50 merkt man dann dochnoch etwas von umarrangierung, hier wird der Ripper, im Ruhigen teil der stückes von einer Handtrommel begleitet. die bei 4:20 einsetzenden Chöre sind wirklich angsteinflösend. Nun wieder die Frage über den Mix... Warum wurde "I Am Your Anti-Christ" denn SO dermaßen leise abgemischt? Wo der gesang doch eigentlich tragend ist... Musikalisch und vom Arrangement her ein super Stück, und wenn Schaffer dann noch selbst ins Mikrophon "Mankind falls" keift, dann kann man da eindeutig nichts mehr falsch machen, jedoch technisch nicht fehlerfrei... Wirklich schade.
So bleiben unter dem Strich der neue (mitlerweile uninteressante, da auf dem Album auch veröffentlichte) Song mit 7.5/10 Punkten
Die Prophecy mit angenehmen 10/10
Birth of The Wicked mit 7/10
The Coming Curse mit 7.5/10 dank der zweiten Hälfte des Songs welche allein durchaus auch 9 von 10 verdient hätte, jedoch bleiben bei den letzten beiden Songs eindeutig die technischen Mängel, die man aber, durch mehrmaliges, konzetriertes anhören Wett machen kann
Durchschnitt: 8/10 = 4 Sterne