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Overture Of the wicked
 
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Overture Of the wicked

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3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   2. Prophecy (Re-Recorded) 6:00 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Birth of the wicked (Re-Recorded) 4:31 EUR 0,99
Wiedergabe   4. The coming curse (Re-Recorded) 8:00 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwiespältige Sache 21. Juli 2007
Von Torgo
Format:Audio CD
Was ich an Schaffer und seiner Musik so liebe ist, dass er sich auch immer wieder traut etwas Neues zu machen bzw. bestimmte Dinge zu ändern. Den Fan also hier und da wohldosiert ins kalte Wasser zu werfen.
Aber die SWT neu aufzunehmen, kommt für viele Fans einem Sakrileg gleich, gilt doch die SWT vom gleichnamigen Album als eines der besten Stücke Metal überhaupt. Welchen Sinn hat also eine Neuaufnahme? Nun kann diese Frage eigentlich bei jeder Coverversion gestellt werden. Aber in diesem Fall ist die Antwort schlicht und einfach, dass die SWT zu einem zweialbigen Epos ausgebaut wird und Schaffer uns mit der Neuauflage zeigen will wohin die Reise geht. Das ganze macht auf mich aber einen zwiespältigen Eindruck, den ich anhand der Tracklist erklären will.

Ten Thousand Strong

Der einzig neue Song auf dieser EP, der auch auf dem kommenden Album sein wird. Was soll ich sagen? WAHNSINN! Eine absolute Vollgasnummer, die sich nur beim Refrain etwas zurücknimmt. Sofort eingängig, im Refrain fast hymnisch durch tasty leads, ansonsten hartes Schaffer-Riffing und tightes Drumming, was will man mehr?! Und dazu dann der Gesang vom Ripper. Allein der Scream mit dem der Song beginnt ist soooo geil und was Owens erst im letzten Teil des Songs abfeuert wenn er den Gesang im Refrain variiert, um schließlich in den letzten Scream zu münden. Impressive!
Wenn dies der Ausblick auf das kommende Album ist, dann kann ichs kaum noch erwarten! Dann erwartet die Metalszene ein weiteres Meisterwerk aus dem Hause Schaffer!

Nun zuer SWT.

Es hat sich viel geändert. Nicht nur der Gesang ist anders, auch die Arrangements und der Sound wurden beträchtlich geändert. Am besten gelungen finde ich dabei Prophecy. Der frühe Einsatz aggressiver Drums und Gitarren/Bässe und das wechselhafte Spiel steigern die Spannung wesentlich besser als im Original. Der gesamte Song wirkt wesentlich düsterer und Owens schafft es an einigen Stellen eine höhere Intensität abzurufen als Barlow im Original ("...alien to us, the species known as man!"). Generell wirken die Songs durch den veränderten Sound und die vorgenommen Änderungen bei den Arrangements düsterer und damit auch langsamer als die Originale. Allerdings funktioniert das nur bei Prophecy richtig gut. Birth of the Wicked und The Coming Curse sind nun keine Rohrkrepierer. Dazu ist das Ausgangsmaterial viel zu genial. Aber mir fehlt doch die Aggressivität und der Sound des Riffings in beiden Songs! Dieses kam im Original eindeutig besser zum Vorschein. Besonders auffällig ist dies imho bei The Coming Curse. Für mich fehlt einfach dieser kleine Übermoment am Ende des geilen Klavierintros, wenn nur noch die Synthie-Panflöte(?) zu hören ist und man auf den Einsatz der Gitarren wartet. Wenn dies dann passiert und einen der erste Riff wegbläst, gibts für mich kein Halten mehr. Und hier? Nix.
Für mich fehlt da dem Song etwas Essentielles! Insofern kann ich auch nicht verstehen, warum sich mancher über den Gesang von Owens aufregt und den von Barlow als das Nonplusultra hinstellt. Wenn doch die eigentlichen Schattenseiten ganz woanders liegen. Mir scheint der Ripper dient vielen Leuten einfach als Sündenbock auf den man einprügeln kann. Selbst mit dem geilsten Gesang von Matt Barlow in den neuen Versionen von Birth of the Wicked und The Coming Curse würde ich die Originale vor ziehen. Es liegt also nicht an Owens. Ich habe es im TGB Review gesagt und ich werde es hier wieder sagen: Der Typ gehört zum besten was es derzeit gesangstechnisch im harten Bereich gibt!

Fazit: 2 geile Uber-Songs und 2 "nur" gute Songs. Experiment gelungen, Affe tot? So ungefähr. Die SWT düsterer zu gestalten, lässt nur Prophecy richtig glänzen und dem Original mindestens gleichwertig gegenüber stehen. Die beiden anderen Songs müssen klar hinter den Originalen zurücktreten.
Ten Thousand Strong reißt die Bewertung aber um 2 Sterne nach oben. Framing Armageddon und Abomination Dingensbummens können kommen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Na ja... 19. Juni 2007
Von Dommster
Format:Audio CD
Eigentlich hatte ich Iced Earth nach dem Weggang Barlows mehr oder minder abgeschrieben; doch die Neugierde hat letztendlich, wie vorher auch schon im Falle "The Glorious Burden", bei "Overture of the Wicked" gesiegt.

"Overture of the Wicked" ist der beste Beweis für die Zwickmühle, in der sich Iced Earth nach dem Ausstieg Matthew Barlows befinden. Der Opener "Ten Thousand Strong" ist wohl der erste Song, der speziell auf Tim Owens zugeschnitten wurde ("The Glorious Burden" musste ja nur noch eingesungen werden, war aber auf Barlow ausgerichtet), denn hier passt alles: Der dynamische und ausdrucksstarke Gesang, geile Chöre, ein schöner melodischer Chorus und das übliche Stakkato-Riffing aus der Feder von Mainman Jon Schaffer. Der Sound ballert wie gewohnt fett aus den Boxen, aber alles andere wäre bei Iced Earth auch eine Enttäuschung. Ganz großes Kino!

Skeptisch war ich dann schon eher, was die Neuvertonung der "Something Wicked"-Trilogie angeht (ein Klassiker in seiner alten Form von 1998). Die drei Songs wurden ein wenig umarranggiert, kommen nun etwas düsterer rüber als in ihrer ursprünglichen Version. Das große Manko: Matthew Barlow und Tim Owens haben einen an sich sehr unterschiedlichen Gesangsstil; beide in ihrer Art Weltklasse und nicht miteinander zu vergleichen, da zu verschieden. Die "Something Wicked"-Trilogie war aber anno 1998 natürlich ganz auf Barlows Gesangsstil zugeschnitten, und das kann Jon Schaffer auch durch das Umarrangieren 2007 nicht ändern. "The Prophecy" und "Birth of the Wicked" sind an sich noch ganz passabel mit Owens Vocals, doch "The Coming Curse" geht dann letztendlich voll in die Hose. Owens kann dieser Trilogie einfach nichts von der Magie des Originals einverleiben und muss einfach scheitern, was aber nicht an seinem Können sondern an der Ausrichtung der Songs liegt. Jon Schaffer wäre besser beraten gewesen, von der Neu-Einspielung dieses Klassikers die Finger zu lassen. Stattdessen wären drei weitere neue Songs eine Bereicherung dieser EP gewesen. So fällt eine eindeutige Bewertung einfach schwer, da man Owens einfach Unrecht tut, ihm die Schuld in die Schuhe zu schieben (um mal eben eine Phrase rauszuhauen: Man vergleicht ja schließlich auch nicht Äpfel und Birnen miteinander...). So bleiben im Endeffekt zwei wohlgemeinte Sterne für den coolen neuen Song...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hm..? 9. September 2007
Format:Audio CD
Als ich diese CD zum ersten mal sah dachte ich mir sie wäre genauso überflüssig wie seinerzeit "Days of Purgatory" oder später die Single "The Reckoning", jetzt muss ich gestehen, ich bin doch froh dass ich mir diese CD zugelegt habe, und das schon alleine wegen der wunderschönen neuarrangierung der Prophecy. Aber von Anfang an:

1. Ten Thousand Strong
Ein relativ starker Heavy Metal Song als vorgeschmack auf das Album. Hiermit ist wohl klar, dass Iced Earth auf dem neuen Album nicht mehr viel Thrash machen wird sondern klar Wert auf Progressiven und durchdachten Heavy Metal legt.
Nun zum (für den Fan, nach dem Album-Release) wichtigen Teil:
Die Something Wicked Triologie
Prophecy ist der wohl stärkste Song der Neuaufnahmen, Owens Stimme glänzt hier ohne Zweifel, er meistert dieses Stück fast perkeft (falls man von soetwas bei Musik überhaupt reden kann) und macht die Prophezeihung zu seinem Song. Das in den ruhigen Passagen eingesetzte Tamborin lässt einen manchmal wirklich grübeln ob das der Seble song ist! Die Rythmus farktion ist (dank eben jenem Tamborin) besser und ausgefeilter als die des Orginals und jagt definitiv eine wohlige Gänsehaut ein. Über die Grundsubstanz der Songs braucht man kein Wort zu verlieren, sind sie doch in Metal-Kreisen im Orginal fast schon Legendär. Dieser Song ist die 5 Euro eigentlich schon allein Wert.
Birth Of The Wicked, der zweite Teil der Trilogie wummert fast schon wie gewohnt aus den Boxen, zu Anfang ist der Gesang des Rippers etwas zu kantig für den Song, zu abgehackt, jedoch wenn der Chor mit einsetzt (jede dritte Zeile der Strophen) kann man ruhig sagen, dass die Vocals nicht zu schlecht sind, jedoch auch nicht überragend. Und dann der Refrain! Wunderschön Gesungen vom Chor, jedoch hier fällt zum ersten mal zu stark auf, dass die Drums zu laut abgemischt sind, und der Gesang, im Verhältniss zu leise, was es extrem erschwert sich auf jede der verschiedenen Lagen dieser Musik zu konzentrieren. Schade. Das Ende ist phänomenal mit einem coolen Scream vom Ripper womit wir dann am Ende des Songs angelangt sind. Nun noch ein kritikpunkt. Die im Orginal sehr atmosphärisch eingebrachte Wanduhr wurde hier quasi verstümmelt. Viel zu leise abgemischt und nur zwei mal geläutet, dabei ist es doch die 6ste Stunde des 6sten Tages des 6sten Monats? Unstimmig, leider, hierfür auch nochmal Abzug.
The Coming Curse, das Finale der Trilogie, wummert dann, ohne merkliche umarrangierungen aus den Boxen. Warum dass jetzt aufeinmal? nur die den Ripper begleitenden Chöre fallen auf. Auch hier sind die Vocals viel zu leise abgemischt, was hier aber noch schlimmer ist, da der Grundrythmus der Base-Drum ziemlich schnell ist und somit (da die Drums im Mix zu laut sind) alles übertönen. Der Gesang ist an sich, wenn man ihn denn endlich vollends rausgehört hat (Was einige durchläufe braucht) ziemlich hochklassig und ich verstehe nicht warum man den Ripper so stark versteckt. Zu 3:50 merkt man dann dochnoch etwas von umarrangierung, hier wird der Ripper, im Ruhigen teil der stückes von einer Handtrommel begleitet. die bei 4:20 einsetzenden Chöre sind wirklich angsteinflösend. Nun wieder die Frage über den Mix... Warum wurde "I Am Your Anti-Christ" denn SO dermaßen leise abgemischt? Wo der gesang doch eigentlich tragend ist... Musikalisch und vom Arrangement her ein super Stück, und wenn Schaffer dann noch selbst ins Mikrophon "Mankind falls" keift, dann kann man da eindeutig nichts mehr falsch machen, jedoch technisch nicht fehlerfrei... Wirklich schade.

So bleiben unter dem Strich der neue (mitlerweile uninteressante, da auf dem Album auch veröffentlichte) Song mit 7.5/10 Punkten
Die Prophecy mit angenehmen 10/10
Birth of The Wicked mit 7/10
The Coming Curse mit 7.5/10 dank der zweiten Hälfte des Songs welche allein durchaus auch 9 von 10 verdient hätte, jedoch bleiben bei den letzten beiden Songs eindeutig die technischen Mängel, die man aber, durch mehrmaliges, konzetriertes anhören Wett machen kann

Durchschnitt: 8/10 = 4 Sterne
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