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Overpowered

Róisín Murphy Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

2007 ist das Jahr in dem Großartiges, nie zuvor Dagewesenes auf uns zu kommt: Róisin Murphy, die Sängerin des Duos Moloko, wird ihr atemberaubendes Solo-Album "Overpowered" veröffentlichen. "Overpowered" ist eine einzigartige Symbiose aus Pop gemischt mit unwiderstehlichen Diskobeats, ein herausragendes Album, auf dem sich in elegant Pop und Dance mit Soul und Funk vereinen. Róisin hat das Album nicht nur mitgeschrieben, sondern auch mitproduziert. So hat sie es geschafft - zusammen mit verschiedenen Produzenten, Songschreibern und Mischern, ihre Visionen auf CD zu bannen. "Overpowered" ist kreativ, spannend und unberechenbar. Eine einzigartige Mischung aus elektronischen Dancefloor Hymnen, souligen Pop Songs, tiefem, düster klingendem Funk und der textlichen Genialität von Róisin!

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Ihre stilistische Wandlungsfähigkeit stellte Róisín Murphy schon als Teil des in Sheffield gegründeten Duos Moloko unter Beweis. Trotzdem bildet das zweite Soloalbum mit dem Volltreffer-Titel Overpowered eine Zäsur. Den brillanten Vorgänger Ruby Blue spielte die ausdrucksstarke, irischstämmige Sängerin mit Matthew Herbert in deren beiden Lebensmittelpunkt London ein. Ohne die treibenden, innovativen Kräfte des House-Musikers wäre die komplexe Platte kaum möglich gewesen. Darin ähnelt es der Zeit von Moloko, wo Murphys ex-Freund und Partner Mark Brydon ein Großteil der Verantwortung übernahm. Auf Overpowered aber bestimmt die glamouröse Frontfrau die begradigten musikalischen Richtungen, und die führen weit weg vom Debüt, dass sich mehr am Rand populärer Musik bewegte. Nun rückt Róisín Murphy also zurück in die Mitte und zum Mainstream, und dafür hat sie weite Strecken zurück gelegt. Songs, Aufnahmen, Abmischung und Produktion führten nach London, Miami, Philadelphia, Sheffield, Miami, Las Vegas oder Barcelona, was so einige tiefe CO2-Fußspuren hinterlassen hat. Ob aber das durchgängig angenehm hörbare, leichtfüßige Overpowered nachhaltige Spuren in der Pop-Geschichte hinterlässt? Alte Fans dürften zurückkommen, während sich Herbert-Anhänger wohl eher abwenden. Das sollte Róisín Murphy aber gleich sein, dies ist ihre Platte, die sie an wichtige Orte ihres Entwicklungsprozesses führt. Zu Dancefloor-Pop, Sheffield-Elektronic a la Human League, Heaven 17 oder LFO, zu Manchester Rave, French-House oder Funk. Wenn Ruby Blue den Soundtrack zu einer Avantgarde-Ausstellung bildet, dann drängt Overpowered auf die Tanzfläche, und da macht ihr Madonna auch nichts mehr vor --Sven Niechziol

Rezension

AUF HER BÜHNE GROSSARTIG, AUF CD UNSCHLAGBAR

Es gibt selbst heute noch Situationen, in denen ein direkter Vergleich mit Robbie Williams als Kompliment gemeint sein kann. So geschehen bei Roisin Murphy. Eines Tages, die Ex-Moloko Sängerin hatte gerade ein Konzert anlässlich ihres Solodebüt ,Ruby Blue" beendet, stellte man ihr einen Herren vor. ,,Er baute sich vor mir auf und sagte: ,Du erinnerst mich an Robbie Williams!'", erzählt Murphy. ,,Ich stierte ihn nur fragend an, woraufhin er eilig prizisierte: ,Nein, nein, nicht so! Du strahlst auf der Bühne etwas aus, das nur ganz wenige besitzen!'" Sprach`s und nahm Murphy beim Majorlabel EMI unter Vertrag. Eine gute Entscheidung, liefert die Wahllondonerin doch nun mit ,,Overpowered" das bisher beste Dancepop-Mbum des Jahres ab. -- PRINZ, Oktober 2007

Über elf Tracks bietet die Produktion kraftvollen, verführerischen und hochmodernen Dance-Pop. ...Mit ihrem 2.Album macht sich Roisin Murphy endlich auch solo den Namen, den sie verdient! -- BLOND Magazin, 10/2007

Der Künstler über die CD

EIN IRISCHER VAGABUND (Einleitung) Seit meiner Kindheit bin ich recht viel umgezogen. Als ich zwölf Jahre alt war, zog meine Familie von Arklow, einer Kleinstadt im Süden Irlands, nach Manchester. Als ich 15 war, zog es meine Familie nach Irland zurück; ich aber blieb in Manchester. Mit 17 zog ich nach Sheffield, ich wollte auf die Kunsthochschule. Dann traf ich Mark Brydon und wir spielten ein paar Stücke ein, wo ich sozusagen Zeilen 'daherquatsche', etwa "Do You Like My Tight Sweater?" und "See How It Fits My Body". So entstand Moloko. Ich war furchtbar aufgeregt, als man uns einen Plattenvertrag anbot, der sechs Alben umfassen sollte, aber Mark, Pragmatiker der er ist, wies mich darauf hin, dass, falls das Unwahrscheinliche einträfe und wir es wirklich schaffen sollten, sechs Alben zu machen, irgendwas verdammt gut gelaufen sein müsste. Ich lebe nun schon seit einigen Jahren in London. Natürlich haben wir für jedes der sechs Alben Tourneen absolviert, hauptsächlich innerhalb Europas, aber manchmal fuhren wir auch weiter weg, nach Australien, in die USA, wir haben auch viele der Staaten Osteuropas und Russland bereist. Ich bin ganz schön herumgekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, eine Platte zu machen und dabei nicht völlig vom Entstehungsprozess aufgezehrt zu werden, obwohl ich mir das schön vorstelle. Ich glaube nicht, dass ich jemals völlig zufrieden sein werde. Bei diesem Album liefen die Stücke zweifellos von Pontius zu Pilatus; ich habe an der Seite von vielen wirklich großartigen Menschen gearbeitet, war immer dabei. Ich habe Songs in Miami, London und Barcelona geschrieben, wir haben zusätzliche Produktionstage in Sheffield anberaumt, haben die Streicher in Philadelphia aufgenommen, die Mixes in New York, Jersey, Miami und Las Vegas gemacht sowie in jedem Londoner Studio, das ein Neve-Mischpult aufweisen konnte, und schließlich bin ich für das Mastering nach New York City zurückgekehrt. RARE GROOVES (Eine einflussreiche Reise) Bevor ich mit der gemeinschaftlichen Arbeit an "Overpowered" begann, fuhr ich für einen Showcase nach New York. Danny Krivit hatte mich gefragt, ob ich "Forever More" singen wolle, ein Song von Moloko. Drei Jahre waren seit der Veröffentlichung vergangen und für ihn war es zu einer Art Hymne für seine Partys avanciert. Die "718 Sessions", die einmal im Monat sonntags stattfanden, hatten genau da angesetzt, wo "Body and Soul" aufgehört hatte. Ein ganzer Sonntag, wie Northern Soul mit einem Schuss Haute Couture. Ich sang zu der Version von Françoise K. Das ist ein abgespeckter, rein elektronischer Remix, der die Architektur des Songs und seine Essenz als reiner Discosong freilegt. Traurig glücklich, glücklich traurig. Ich sang auch "Cannot Contain This", ein weiteres Stück vom Moloko-Album "Statues". Ich wäre im Traum nicht darauf gekommen, Stücke von meinem Soloalbum "Ruby Blue" zu singen, das zwar aktuell war, aber sich kaum für einen Discoabend eignete. Ich hatte viel Spaß und als wäre das nicht genug, bat ich Danny noch um ein Mixtape, und er gab mir gleich zehn Stück. Mehrere hundert Songs, manche kannte ich und hatte schon zu ihnen getanzt, andere waren mir unbekannt. Die Titel, die ich auf meinem iPod am häufigsten hörte, waren: "Keep On" von D Train, "Spank" von Jimmy Bo Horn, "You're The One" von Little Sister, "Number One" von Patrice Rushen, "Together Forever" von Exodus, "No Way Back" von Adonis und die Original-Danny-Krivit-Editionen von Lenny Williams "You Got Me Running" und Diana Ross "No One Gets The Prize". Das Stück ist neun Minuten lang, und das lief bei mir rauf und runter. Viel gehört habe ich auch Dannys Edition von "Stay This Way" von den Brand New Heavies. Anderes Zeug, das mir gefiel, stammte von Robert Palmer, Gwen Guthrie, Lisa Stansfield, Freeze, Mantronic, Universal Robot Band und Rene & Angela. Es gibt auch noch Spuren des Manchester Sound, von ganz früher, als ich erstmals Acid House hörte und in diese verruchte Clubszene eintauchte. Mit "Voodoo Ray" überschritt ich Grenzen, ich war nun nicht mehr besessen von Sonic Youth oder Jesus & Mary Chain, sondern hörte nur noch Tanzmusik, so war Manchester eben: Bands wie ACR und die Mondays liebten Kraftwerk und Marvin Gaye; 808 State schwärmten von den Stooges und Can. Ich bekam einen Plattenvertrag bei EMI, weil ich sie an Robbie Williams erinnerte. (Fortsetzung der Bio geschrieben von Roisin Murphy auf roisinmurphy.de)
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