Joanna Staton (Goldie Hawn) ist stinkreich, total verzogen und mega-zickig. Verheiratet ist sie mit einem blasierten Müßiggänger aus der sogenannten feinen Gesellschaft. Als die beiden wegen eines Maschinenschadens mit ihrer Luxusyacht in dem verschlafenen Nest Elk Cove anlegen müssen, bestellt Joanna den Tischler Dean Proffitt (Kurt Russell), um sich ihren Kleiderschrank auf der Yacht umbauen zu lassen. Sie behandelt den Handwerker denkbar schlecht und prellt ihn am Ende auch noch um seinen Lohn.
In der folgenden Nacht - die Yacht ist wieder flott - fällt Joanne über Bord, ohne daß es von der Besatzung bemerkt wird. Ein Kutter fischt sie aus dem Wasser und sie wird in das Krankenhaus von Elk Cove gebracht. Bei dem Unfall hat sie ihr Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, wer sie ist. Als ihr Mann sie absichtlich nicht identifiziert (er zieht es vor, sích mit einer größeren Anzahl jüngerer Frauen zu befassen), und Dean Proffitt von der Geschichte im Fernsehen hört, kommt ihm eine Idee: Seine vier Jungen brauchen dringend eine Mutter ....
Die Handlung ist geradlinig und wartet nicht mit Überraschungen auf. Die Charaktere sind deutlich überzeichnet, sodaß es keine Mühe macht, sie sofort in gut und böse einzuteilen. Das Happy-End nach Hollywood-Manier ist vorprogrammiert. Dennoch ist der Film keine Sekunde langweilig und am Ende fühlt man sich als Zuschauer bestens unterhalten. Goldie Hawn ist einfach hinreißend, aber auch Russell und die Nebendarsteller liefern äußerst ansprechende Leistungen ab.
Absolut sehenswert!