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105 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eines der besseren Filme, 8. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Outlander (2-Disc Special Edition) [Blu-ray] [Collector's Edition] (Blu-ray)
Warum es dieser Film das ganze Jahr 2009 nicht in den Kino-Verleih schaffte wird wohl das unergründliche Geheimnis der Verleiher bleiben: Zumal mit James Caviezel (Kainan), Sophia Myles (Freya) und Jack Huston (Wulfric), keine "Nobodys" am Theaterspielen sind. Man stelle sich einmal vor "Krieg der Sterne" wäre 1977/78 nur auf Video erschienen? Wie hätte dann aber solch ein großer Star-Wars-Kult auf der Erdkugel entstehen sollen? Die Handlung in "Outlander" ist beste Paläo-SETI: Ein Außerirdischer landet im Jahre 709 in Norwegen und jagd ein Ungetüm ala Alien und Replik. Dabei trifft er auf Wikinger und gibt sich als Nordire und Drachenjäger aus. Seine Außerirdische Bewaffnung geht verloren, so dass er mit primitiven Waffen ein unbesiegbares Monster jagen muss, der nicht nur den Wikingern Erfurcht einflöst. Der Plot ist gut strukturiert und enthält wohlverdiente Ruhepausen, bei denen auch Gefühle und kulturelle Eindrücke von den Wikingern vermittelt werden. Dabei wird unter anderem ein Schilder-Tanz zum Kräftemessen vorgeführt, der nicht nur Originell ist, sondern auch im Verlauf des Films eine wichtige Handlung einimmt. Die Choreographie der Kampfszenen ist gut gelungen und die Spannungsmomente gehen voll auf. Auch der Schluß des Films und die dabei vermittelten Gefühlsmomente sind gelungen. Weil der Film im Verhältnis zu Hollywood-Produktionen eine US-Kanadische Billigproduktion ist, hat man auf den Kino-Verleih in Deutschland lieber verzichtet. Das war allerdings nicht nur ein Fehler, sondern auch der Film und die darin enthaltenen Animationen brauchen sich hinter denen Hollywoods zu keiner Zeit verstecken. Sie wirken nicht überladen und sind gerade so angelegt, dass sie auch glaubwürdig erscheinen. Zum Teil sind sie sogar recht Originel! Ein sehr guter Film der gewiss ins Kino gehört und sich im Videoverleih zu einem Renner entwickeln wird!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Interessante Version der Beowulf-Sage, 17. Dezember 2010
Es gibt viele Sci-Fi-Filme, in denen hochgerüstete Menschen auf außerirdische Monster treffen. "Outlander" fügt der Monsterthematik eine interessante neue Note hinzu. Außerirdisches Monster ja. Hochgerüstete Menschen nein. Denn hier steht im Jahre 1000 ein Dorf mit Wikingern nur mit Schwertern und Feuer bewaffnet einem auf die Erde eingeschleppten, außerirdischen Monster gegenüber. "Outlander" ist dabei ein kühner Mix. Mischt er so doch Sci-Fi-Monster ala "Alien" mit Historienfilm, aber auch dem Thema vieler Western, wenn ein Fremder in die Stadt bzw. hier das Wikingerdorf kommt. Und "Outlander" überzeugt in jedem dieser Bestandteile. Die Spezialeffekte des Raumschiffs zu Beginn, mit dem der Fremde auf die Erde gelangt, sind hochwertig, die Kulisse des Wikingerdorfs absolut realistisch, wie die Kostüme und Jim Caviziel überzeugt als außerirdischer Fremder mit Monster im Gepäck. Es dauert ca. 20 Minuten, bis der Film in Fahrt kommt und man sieht auch das Monster recht früh, doch das Biest sieht beeindruckend aus. Zwar steht auf dem Cover des Films "Braveheart trifft auf Predator", doch wer der spannenden, nie langweiligen Handlung folgt, auf welch schicksalhafte Art Kainan (Caviziel) mit dem Monster das er auf die Erde eingeschleppt hat, verbunden ist und bedenkt, dass der Film zur Wikingerzeit spielt, der wird merken, dass "Outlander" eher eine einfallsreiche Version der nordischen "Beowulf" Saga ist, nur um eine Sci-Fi-Komponente erweitert. Und als solche ist sie um Längen besser, als der grottige "Beowulf" mit Christopher Lambert oder Robert Zemeckis Stop-Motion-Film "Beowulf". Und mit John Hurt und Ron Pearlman hat man hier Darsteller die in "Alien" bzw. "Hellboy" schon Monstererfahrung gesammelt haben. Also wer mal wieder Lust hat, auf einen frisch wirkenden Sci-Fi-Monster-Horror-Film´, wenn auch in historischem Gewand, der macht bei "Outlander" nix falsch.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Leckerbissen für Genre-Fans, 9. September 2009
Es ist mir schlichtweg unverständlich, warum es dieser Film nicht in die Kinos geschafft hat. Nachdem ich nach vielen, vielen Monaten des Wartens, Jagens und Verfolgens des immer wieder verschobenen Release-Dates nun endlich den Film in Händen halte bzw. diesen sofort an den DVD-Player verfüttert habe, kann ich sagen, dass meine Befürchtungen, dass es sich hier um einen wirklich miesen Film handeln könnte, sich nicht bewahrheitet haben. Dieser Film hätte durchaus recht peinlich sein können, er ist es jedoch nicht. Es ist gut gemachte Unterhaltung, sicher kein Oscaranwärter, aber das erwartet man von solch einem Film ja nicht. Wer "Beowulf und Grendel" (Gerard Butler) und "Der 13. Krieger" (Antonio Banderas) mochte, der wird auch diese originelle Version des Beowulf-Stoffes mit Vergnügen sehen. (Wer sich daran stößt, dass hier ein Ausserirdischer auf Wikinger trifft, und das unpassend findet, der möge darüber nachdenken, warum Ausserirdische bitteschön denn immer nur in unserer Zeit oder der Zukunft auf Mutter Erde vorbeischauen dürften?) Im Großen und Ganzen bleibt das Ausserirdische aber im Film recht dezent und man bekommt einen barbarisch-schönen Wikingerfilm mit rauen Helden, einer schönen Frau in Not und einem feurigen Monster (das ob seiner ausserirdischen Herkunft natürlich auch gerne an Alien" erinnern darf) zu sehen. Wer James Caviezel mag, darf sich am ausserirdisch-schönen Kainan delektieren, ansonsten bringen John Hurt, Ron Perlman eine Leistung, wie man sie auch von Schauspielern ihres Kalibers erwarten kann. Auch der Rest der Crew macht einen guten Job. Wieder und wieder taucht die Frage auf, warum der Film es nicht wert war, in die Kinos zu kommen. Um wie viel schlechtere Filme hat man schon in den Verleih gebracht ... Bei der Ausstattung der DVD fällt sofort der hübsche Schuber mit "3D-Bild" auf, ein echter Eye-Catcher. (Würde sich durchaus am Schreibtisch schmuck machen, aber wer würde sich schon so weit outen ...) Resumee: Für Fans des Genres ein empfehlenswerter Film, knappe zwei Stunden Filmvergnügen garantiert. Fans von Jim Caviezel, der seinen Körper sichtlich ein wenig (hätte auch ein klein wenig mehr sein können ;)) für den Film auftrainiert hat, kommen voll auf ihre Rechnung. Für die Zielgruppen ein eindeutiger Kauftipp und Pflicht!
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