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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein verdammtes Meisterwerk...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Outer South (Audio CD)
...ist diese Scheibe, auch wenn Sie vielen eingefleischten ,Obristen' vielleicht schon zu kommerziell, und nicht introspektiv genug ist. Die Bandbreite die hier die Mystic Valley Band mit Oberst's songs abdeckt ist schon enorm. Parallelen zu Neil Young (selten) oder zu Bob Dylan (öfters) in den späten 60ern rauszuhören ist nicht nur nicht schwer, sondern liegt bei Oberst ja auf der Hand, dass man sich hier aber auch an Punkrock (,Roosevelt Room'), an the Clash (,Air Mattress', Cabbage Town') und vor allem an Elvis Costello & The Attractions erinnert fühlt, geht sicher auf das Konto der Band, die sich so einen klassisch zeitlosen Sound zurechtgezimmert hat, der zwar nicht innovativ, dafür aber immer passend klingt. Überhaupt diese Band: die klingen hier so als ob Sie schon seit einem halben Jahrhundert zusammenspielen würden, so selbstverständlich wie hier mit Dynamik, fills und Arrangements umgegangen wird. Aber auch für die Oberst Puristen, die so den verletzlichen einsamen jungen songwriter mit der Gitarre mögen gibt's hier mit ,White Shoes' eine Perle, die zeigt wie emotional und erfgreifend eine Stimme und eine Gitarre alleine doch klingen können.Irgendwie ist dieses Album die Fortsetzung von Ryan Adams Meisterwerk ,Gold', an das er später nie so ganz anschliessen konnte, und vom Konzept (ein sing-a-song-writer und eine Band) drängen sich natürlich Neil Young & Crazy Horse auf, nur klingt das hier nicht so monochrom wie die meisten der Young/Horse Platten. Nicht falsch verstehen, die waren natürlich großartig, aber das hier ist arrangementmäßig viel ausgetüftelter, dafür aber nicht so roh. Ja und was das songwriting angeht, durch das diese Platte vor allem besticht: es ist wahrscheinlich sehr schwer im Moment jemanden zu finden, der Oberst - vor allem mit dieser Band als Co-Authoren - das Wasser reichen kann - auch nicht der übermächtige Dylan. Beispiel gefällig? Man höre sich nur mal 'Worldwide' an... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Oberst goes Dylan,
Von
Rezension bezieht sich auf: Outer South (Audio CD)
Die Fachpresse ist sich einig. Coner Oberst ist das größte Singersongwritertalent seit Dylan. Auch wenn die Vergleiche zu Bob Dylan über die letzten Jahre nur hinsichtlich des ausordentlichen Talents und der textlastigen Botschaften in diversen Zeitschriften gestellt worden sind, ist nun diese Annäherung auch musikalisch endgültig vollzogen. Der Loficharakter des Frühwerks, das "Robert Smith-Zittern" der Stimme und gewisse Charme von Rotzigkeit sucht man auf "Outer South" vergeblich. Die Intensität und Zerbrechlichkeit der Songs, wie beispielsweise auf "Lifted" oder "Letting Off The Happiness" sind nunmehr längst Geschichte. Coner Oberst ist im Pop-Olymp angekommen. Der verunsichterte und komplexbelandene Junge aus Omaha hat sich Album für Album die Augenhöhe zu seinen Vorbildern erspielt. Das geht auch an der Soundästhetik nicht spurlos vorbei, er hat den Sound der Großen und Etablierten. Mit "Outer South" erhält gewissermaßen ein recht glattes, aber mit großartigen Songs bestücktes Dylan Tribute Album. Konventionell, berechenbar und voller musikalischen Zitaten. Großartig, aber trotzdem irgendwie besorgniserregend.
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4.0 von 5 Sternen
Außergewöhnlich gut gelungen,
Rezension bezieht sich auf: Outer South (Audio CD)
Mein erster Gedanke: Nicht gerade den Conor, den man vom ersten Album kennt.Der zweite Gedanke: Aber irgendwie trotzdem gut, obwohl er auch die anderen der Gruppe ans Mikro lässt und man daher nicht ausschließlich seiner guten Stimme lauschen kann. Allerdings sind seine Mitspieler ja auch nicht schlecht. Der letzte Gedanke: Super tolles Album, sehr gut gelungen und mit einer Bandbreite an Songs, wie ich es nicht erwartet hätte. Witzigerweise gefallen mir auf diesem Album gerade die etwas "wilderen, flippigeren Songs" besser als die ruhigen, von denen es ja auch das eine oder andere gibt. Denn gerade die ruhigen gefielen mir auf seinem ersten Soloalbum ausgesprochen gut und zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, dass dieses Album nicht so ganz dem Vorgänger entsprach. Innerhalb weniger Minuten hat sich meine Meinung allerdings geändert, vor allem bei Songs wie Slowly, Bloodline, Spoiled, Worldwide und Air Mattress. Von sechzehn Songs haben bei mir zehn mehr als drei Sterne bekommen, deswegen bekommt das Album vier Sterne von mir. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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