Die Luftmatratze selbst und auch das Zubehör (Pumpe, div. Kabel, Packsack) sind bestens verarbeitet und nicht zu kritisieren. Besonders dann, wenn man bislang nur "normale" Luftmatratzen mit einer manuellen Doppelhub- oder Fußpumpe aufgeblasen und später die Luft mühsam in Richtung Ventil massiert hat, ist dieses Produkt ein echtes Aha-Erlebnis.
Dass man die Kunststoffmatratze vor der ersten Nächtigung auf derselben in ausgebreitetem Zustand gründlich ausdünsten lassen sollte (sie riecht am Anfang ziemlich chemisch), versteht sich von selbst.
Nicht ganz so toll ist meiner Meinung nach das Konzept der mitgelieferten Pumpe. Zunächst einmal ist das Ventil der Matratze so beschaffen (Bajonettverschluss mit großem Druchmesser), dass eine handelsübliche manuelle Pumpe nicht verwenden werden kann. Es kann nur die mitgelieferte elektrische Pumpe genutzt werden. Der darin fest verbaute Akku soll/muss (lt. Gebrauchsanweisung) vor der ersten Nutzung 24h aufgeladen werden, da sie nicht direkt am 230-V-Netz betrieben werden kann/darf/soll. Lediglich beim Betrieb mit dem 12-V-Kfz-Adapter kann die Pumpe ohne vorherige Ladung des Akkus genutzt werden. Weiterhin ist der Gebrauchsanweisung zu entnehmen, dass der Akku vor dem erneuten Laden komplett entleert werden soll. Allerdings hält sich die Restladung angeblich auch nur 90 Tage im Akku.
Was also tun, wenn man die Luftmatratze nur zwei oder drei Mal im Jahr nutzen möchte, dann aber spontan und ohne ewige vorherige Laderei (12h für die Wiederaufladungen) der Pumpe? Muss man eventuell sogar damit rechnen, dass der Akku frühzeitig den Geist aufgibt und die Matratze nur deshalb nicht mehr genutzt werden kann?
Was ich damit sagen möchte: die Akku-Pumpe ist ja schön und gut, allerdings sollte sie ohne vorheriges Laden auch direkt am 230-V-Netz funktionieren. Für den Fall, dass kein Strom verfügbar und der Akku nicht geladen ist sollte das Aufpumpen der Matratze auch mit einer handelsüblichen manuellen Pumpe möglich sein.