"Es ist millionenfach kleiner als wir und kann uns töten." Damit bringt Sam Daniels (Dustin Hoffman) das, worum es geht auf den Punkt. Ein Virus, der zu Filmanfang mit einer drastischen und optisch gelungenen, aber auch erschreckend brutalen Aktion ausgelöscht scheint, taucht Jahre später plötzlich wieder auf. Und zwar nicht im afrikanischen Urwald, sondern in einer US-Kleinstadt. Und der Mutaba-Virus tötet gnadenlos binnen 48 Stunden.
Wolfgang Petersen hat mit "Outbreak" einen hochgradig spannenden Thriller gedreht, der 1995 das Thema um das grassierende Ebola Virus aufgriff, der aber, bedenkt man was die letzten Jahre an Schweinegrippe, BSE und H1N1 Viren grassierte, nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.
Beklemmend ist hier das Szenario inszeniert, wie eine typische US-Kleinstadt von der Armee abgeriegelt wird und mal eben das amerikanische Freiheitsideal mit Füßen getreten wird.
Mit Dustin Hoffmann ("Rain Man"), Rene Russo ("Die Thomas Crown Affäre"), Morgan Freeman ("Red"), Donald Sutherland ("The Italian Job") und den damals noch am Karriereanfang stehenden Cuba Gooding jr. ("Pearl Harbor") und Kevin Spacey ("American Beauty") ist der Film auch hochkarätig besetzt. Besonders Hoffman glänzt hier auch mal ansatzweise als Actionheld in einem hochgradig spannenden Finale. Sutherland überzeugt als teuflsch böser menschenverachtender General.
"Outbreak" sollte in keiner guten Thriller-Sammlung fehlen.