Ich muß gestehen, daß es mir sehr schwer fällt die Musik von King's X in Worte zu fassen, bietet das texanische Trio doch eine recht eigenwillige Mixtur aus Metal, Soul und Pop, angereichert mit Southern Rock-Einflüssen und vielzähligen Prog-Elementen.
Dabei beherrschen die Herren Pinnick,Tabor und Gaskill stets die Kunst, das Ganze zu kompakten und eingängigen Songs zu bündeln.
Doch trotz ihres innovativen Charakters und des nicht unerheblichen Einflusses auf die rockende Zunft insbesondere in den 90er Jahren, konnten King's X auf kommerzieller Ebene bisher nix groß reißen.
Immerhin erspielte man sich im Laufe der Jahre im bescheidenen Rahmen eine treue Anhängerschaft, welche die Band bis zum heutigen Tage am Leben erhält.
Auf die Frage nach dem besten King's X-Album, würde ich neben dem 89er Werk "Gretchen Goes To Nebraska" auch dieses Debüt aus dem Jahre '88 erwähnen.