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Out of Nowhere [Import]

Jimi Tenor Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (1. Dezember 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Matador Records
  • ASIN: B00004U0P4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.433.574 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Out Of Nowhere
2. Hypnotic Drugstore
3. Paint The Stars
4. Pylon
5. Blood On Borscht
6. Backbone Of Night
7. Spell
8. Better Than Ever
9. Night In Loimaa
10. Call Of The Wild

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit Alben wie Intervision (1997) und Organism (1999) festigte der finnische Klangbastler in den letzten drei Jahren eindrucksvoll seinen Ruf als einer der einfallsreichsten und eigenwilligsten Musiker dieses Planeten. Statt des lange angekündigten Pop-Albums präsentiert uns Jimi Tenor zehn Songs, mit denen er sich weiterhin jeder stilistischen Einordnung erfolgreich verweigert. Bereits der aufwendig orchestrierte Opener "Out Of Nowhere" klingt in jeder Beziehung außergewöhnlich. Die gelungene Homage an Bernard Hermann, der mit seinen Soundtracks zu Filmen wie Psycho und Taxi Driver Musikgeschichte schrieb, spielte Tenor mit dem Orchester des Theaters in Lodz, Polen, ein. Auch der Rest der Stücke ist brillant -- vom kammermusikalischen "Paint The Stars" bis zu der mit Flötenklängen angereicherten Komposition "Hypnotic Drugstore". Jimi Tenor erweist sich auf Out Of Nowhere einmal mehr als begnadeter Songwriter, der es perfekt versteht zwischen den Polen E- und U-Musik zu pendeln, ohne sich dabei auch nur eine Sekunde zu lang darüber Gedanken zu machen. Mit diesem Album ist ihm ein weiterer Geniestreich gelungen, der Jazz- und Elektronik-Liebhaber gleichermaßen begeistern wird. --Norbert Schiegl

INTRO

Der Kino-Fan Jimi Tenor trägt anno 2000 ganz, ganz dick auf. Ein gewisser Hang zum Film Noir und zur Vertonung visueller Darstellungsformen wird dem mageren Glasbausteineträger ja schon länger nachgesagt. Auf seinem letzten regulären Album „Organism“ schien diese Glimmer-Seite des öfteren durch. Mit „Out Of Nowhere“ präsentiert uns Tenor endgültig die orchestrale Breitseite seines latent ironischen Geschmacks zwischen Bombast-Kitsch und Pop-Klassik. Noch einen großen Schritt weiter weg von der Tanzfläche entwirft, nein, komponiert der Michael Schumacher-Hasser eine variable und aufwendige Filmmusik ohne reale Bilder. Nur Screen Shots spazierten vor seinem inneren Auge vorbei. Was da wohl alles zu sehen war? Einiges, so einiges. „Out Of Nowhere“ bietet nämlich Sounds von Jazz über Orchester bis zum Downbeat, die von Porno bis Apokalypse, von Liebesschnulze bis Science-fiction nahezu jede visuelle Ebene begleiten könnten. Ob Heavy-Gitarre, polnisches 60-Personen-Orchester, finnischer Pro-Cantor-Chor oder Gastvokalisten, hier wird geklotzt, ohne daß der Funk nun gänzlich verschwunden wäre, wie es „Hypnotic Drugstore“ oder das gar an Prince erinnernde „Spell“ belegen können. Dieser Finne ist komplett wahnsinnig. Dieser Finne ist der personifizierte Pop. Via Tenor durch das Glamour-Universum.

Christoph Jacke / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de


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Kundenrezensionen

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weil es vermutlich noch besser geht . . . 11. Oktober 2010
Von Falken
Format:Audio CD
...... nur 4 Sterne, ansonsten ist die Musik von Jimi Tenor herrlich uneinordbar bis intelligent tanzbar. Ich versuch es mal für die Neueinsteiger hier am Lesepult: orchesterunterstützter indischer Souljazz mit einer gehörigen Portion Humor.
Humor? Ja nun, wie anders ist das Aufeinandertreffen, das Zwiegespräch von PRINCE-schem Gesangsgebaren, indischer Sitar und Brachialgitarre zu werten, verwoben mit Soundexperimenten und souligem Chor? Ein Leadinstrument? Mit viel Wohlwollen: Querflöte und Trompete. Wohl dosiert natürlich alles eingesetzt, wie es ein feinfühliger Maler an einem zarten Bild einplant. Aus eigenem kompositorischem Tun heraus, weiß ich, daß man für solch einen Instrumentierungsplan ganz schön mutig sein muß, und/oder auch den "Schalk im Nacken" hat!
Wie das zusammenpaßt? eigentlich gar nicht, aber man kommt aus dem schmunzelnden Staunen nicht heraus! Wer sich nach dem schrillen experimentellen Orchestraleinstieg auf der CD geschockt auf das Schlimmste gefasst macht (und den Kauf schon bereut) wird prompt mit "versöhnlichem" dissidentenhaftem Groove aufgefangen. Nach diesem tollen Intro sind alle Sinne auf wachsten Pegel geschaltet und man darf gleich darauf wohlverdient in sanften Relax-Sound hinüberdämmern, während "Prince" stöhnt, wie wohl er sich fühlt, untermalt von indischer Geige ....
Dann dockt eine Hardrockgitarre an Manhatten Transfer Chor an und irgendwie wird ein Folterkeller live zugeschaltet .....
Unglaublich.

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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich werden wieder Fragen aufgeworfen 20. September 2001
Format:Audio CD
Es mag der Produktion an jener Hitze mangeln, die Jimi Tenors Konzerten ihre Einzigartigkeit verleiht. Dennoch ahnt man, dass die Dichte, die einem hybriden kompositorischen Habitus entspringt, zu einer Transzendenz strebt, die gegenwärtig kaum sonst in der Szene derer zu finden ist, die sich vorwiegend mittels analogem Instrumentarium fortbewegen. Jimi Tenor ist einer der wenigen, bei dem man gespannt sein darf und kann, was als nächstes kommt.
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