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Out im Kino. Das lesbisch-schwule Filmlexikon
 
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Out im Kino. Das lesbisch-schwule Filmlexikon [Taschenbuch]

Axel Schock , Manuela Kay
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Axel Schock
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Produktbeschreibungen

Lespress-Rezension

Da rennt man Jahr für Jahr ins Kino, sichtet Filme um Filme, um anschließend doch irgendwann wieder zu vergessen, was gesehen, welche Filme gut, welche lesbisch oder schwul, in welchem Film wer wann wen und warum küsste, umbrachte oder beides.

Um diesem Vergessen entgegenzuwirken haben die Journalistin Manuela Kay und der Journalist Axel Schock mehr als 1000 internationale Spiel- und Dokumentarfilme aus hundert Jahren Filmgeschichte für das erste deutsche lesbisch-schwule Filmlexikon zusammengetragen. Eine beachtliche Leistung - umfasst das großformatige Buch immerhin 471 Seiten.

Nicht alle Filme, die einigen Zuschauerinnen von Filmfestivals bekannt sein dürften, wurden in das Lexikon aufgenommen, sondern nur die Spiel- und Dokumentarfilme, die bis Ende 2002 den Weg in die deutschen Kinos geschafft haben. Ebenso wurden weder Kurz- noch Fernsehfilme bei der Auswahl berücksichtigt. Schade, bei guten Kurzfilmen wie z.B. “Heldinnen der Liebe” von Nathalie Percillier und Lily Besilly oder dem Fernsehfilm “If these walls could talk too” mit u.a. Vanessa Redgrave, Cher und Anne Heche. Durch Lockerung der Regeln für lesbische Produktionen - Lesben haben immer noch weniger Zugang zu Medien und ÷ffentlichkeit - hätte das starke Unverhältnis sechs zu eins vom schwulen zum lesbischen Film aufgeweicht werden können.

Dennoch kommt die lesbische Filminteressierte bei der Lektüre auf ihre Kosten. Erfährt sie doch, in welchen Filmen u.a. Madonna, Lily Taylor, Romy Schneider oder Hildegard Knef Frauen begehrten oder sogar küssten. Und welche Filme von Regisseurinnen wie Ulrike Ottinger, Lina Wertmüller, Jennie Livingston oder Cheryl Dunye gedreht wurden.

Hervorzuheben ist die ansprechende, übersichtliche Gestaltung des Lexikons, lobenswert der Wegweiser für die Nutzung. Die Signets zur Einordnung der Filme nach Genre und Thema, z.B “co” für coming-out oder “M” für MörderInnen, alphabetisch anzuordnen statt der alphabetischen Aufzählung nach Thema, hätte ein schnelleres Nachschlagen auf immerhin sieben Seiten ermöglicht.

Namensregister, Themenregister und Filmtitelregister machen es einfach, Filme oder ihre DarstellerInnen zu finden. Informativ wäre ein getrenntes Namensregister für SchauspielerInnen und RegiseurInnen gewesen.

Zu jedem Film gibt es eine ausführliche Synopsis mit kritischem Aspekt, zu manchen gar ein Zitat von SchauspielerIn oder RegisseurIn. Die schwarz-weiße Bebilderung ist ansprechend, doch leider ohne Bildunterschriften. Gerne wüsste die interessierte Leserin mehr über das who-is-who.

Letztendlich ist Out im Kino jedoch ein gelungener Wegweiser durch die lesbisch-schwule Filmgeschichte, gut gestaltet, übersichtlich, informativ und spannend zu lesen.
Dagmar Trüpschuch

Kurzbeschreibung

Mit bislang einmaliger Vollständigkeit präsentieren Axel Schock und Manuela Kay in ihrem Werk rund 1000 Spiel- und Dokumentarfilme aus aller Zeit und allen Genres, mit ausführlichen Inhaltsangaben und einem Namens-, Titel- und Themenregister. Reich bebildert und kompetent kommentiert ist dieses internationale Filmlexikon ein ebenso unentbehrliches wie unterhaltsames Nachschlagewerk nicht nur für Cineasten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Soviel lesbisch-schwulen Film gab es noch nie zwischen zwei Buchdeckeln! Mit profunder Kenntnis, was Filmgeschichte, Hintergründe, lesbisch-schwule Bezüge berifft, haben die beiden Autoren ein bewunderswertes Kompendium zusammengestellt. Über 1000 Filme (nachgezählt habe ich sie nicht, aber allein das Namens- und Titelregister füllt Dutzende von Seiten) haben Manuela Kay und Axel Schock für dieses bislang einmalige Lexikon ausfindig gemacht, und so manche Kuriosität aufgetan und dabei meines Erachtens keine Lücke gelassen.
Die Einschränkung für ihre Auswahl macht Sinn. Aufgenommen wurden (bis auf wenige ergänzende Ausnahmen) alle Dokumentar- und Spielfilme, die in Deutschland bis Ende 2002 (!!) ins Kino gekommen sind. Das heißt, Kurzfilme und TV-Filme, oder solche, die nur irgendwo mal auf einem Festival gelaufen sind, blieben aus Platzgründen außen vor.
Was das Buch neben seinem hohen Nutzwert zu einem tollen Schmöker macht, ist die Tatsache, dass die einzelnen Texte keineswegs so dröge und langweilig sind, wie man das von Lexika leider meist erwartet. Vielmehr haben die Beschreibungen, Analysen und Einordnungen oft viel Witz, sind locker geschrieben. Und allenthalben stecken unerwartete Querverweise und Insider-Informationen darin. So entpuppt sich das tatsächlich unterhaltsam zu lesende Lexikon ganz nebenbei auch als eine lesbisch-schwule Film- und Kulturgeschichte.
Ein Buch, man nicht nur lesbischen und schwulen Filmfans ans Herz legen möchte!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fantastisch! 21. März 2003
Von "syrado"
Format:Taschenbuch
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal in einem lexikon so festlesen könnte wie in einem roman! Klasse, was sich in diesem buch alles entdecken lässt und wie es scheint, ist wirklich ein film vergessen worden, der in dieses nachschlagewerk gehört. immer wieder sind tolle entdeckungen zu machen und die einzelnen filmbesprechungen stecken voll mit netten anekdoten, spannenden hintergrundinformationen. und manchen star lernt man von einer ganz anderen, ungeahnten seite kennen. Einziges Manko an diesem Buch: Das Ding ist ziemlich dick und ziemlich schwer - als strandlektüre also nur bedingt geeignet ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
einmalig und unschlagbar 8. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Rechercheleistung, die hinter diesem Lexikon steht kann man nicht hoch genug einschätzen. Ebenso das fundierte Tiefenwissen, das Manuela Kay und Axel Schock bei ihren Beiträgen zu diesen rund 1000 Filmen unter Beweis stellen.
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