Dieses Album muß sich erst erarbeiten, was manche vielleicht schon gerade beim ersten Mal in einem erwecken. Aber gerade diese (schwermütigen) Alben bleiben einem dann ewig im Gedächtnis. Bei Sgt. Peppers von den Beatles ging es mir ähnlich. Vielleicht brauchen gewisse Lieder/Songs, um zur Geltung zu kommen, einfach einen bestimmten Kontext, in dem man sich gerade befinden muss. Bei mir hat dieses Album erst beim Laufen so richtig "gezündet". Anfangs war mir die Platte irgendwie ohne Tanzbaren Höhepunkt, zu düster, zu schwermütig. Das Gefühl legt sich aber mit der Zeit - und ähnlich dem Neon Bible von Arcide Fire - entfalten sich die Lieder von "Our Love to Admire" erst beim 3, 4 mal hören so richtig. Dann aber fesseln sie bedingungslos: Pioneers to fall, No I in Threesome, Wrecking Ball, All fired up, Pace is the trick, The Heinrich Maneuver .... Manchmal versuch ich mir vorzustellen, wie es wohl war, damalas, als die Beatles Help, Rubber-Soul, Revolver, Sgt. Peppers, The Beatles nachfolgend herausbrachten. Unterschiedlicher konnten die Alben nicht sein. Als Interpol-Fan kann man es erahnen. Ohne Erwartungen und mit einem offenen Ohr ... dann stehen einem spannende Minuten Musik bevor. Ich freu mich schon darauf die Jungs live zu sehen.