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Doch das unbekümmerte Spiel der Jungen währt nicht lange. David muss den gelben Judenstern tragen, und als er zusammen mit seinen Eltern abgeholt wird, drückt er schnell Oskar seinen Teddy in die Hand. Otto erlebt den Krieg, rettet dabei einem Soldaten das Leben und schafft es, bis nach Amerika zu reisen. Eines Tages bleibt vor dem Schaufenster des Trödlers ein älterer Mann stehen.
Ottos Autobiografie erfordert sehr wenig Text. Umso deutlicher und klarer sprechen die Bilder Tomi Ungerers. Mit wenigen Details fängt er Gesichter und Frisuren der Vor- und Nachkriegszeit ein. Den 2. Weltkrieg malt er so grausam und schrecklich wie er war, er beschönigt nichts. Mit älteren Kindern kann durchaus über den geschichtlichen Hintergrund und die Verfolgung der Juden gesprochen werden. Hier lässt Ungerer mit seiner Geschichte Raum für erklärende Worte der Eltern. Und am Schluss steht natürlich ein Happyend. Das ist so im Bärenleben. --Manuela Haselberger
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Monika Osberghaus hat zwar auch ein paar Einwände gegen Toni Ungerers Bären-Buch, aber insgesamt erliegtsie dem Charme des Tiers. Otto, der Teddy-Bär, erzählt hier seine Autobiographie. Der Bär gehört ursprünglicheinem jüdischen Jungen, der deportiert wird. Dann gerät er an einen amerikanischen Soldaten und endet imSchaufenster eines Trödlers, bis er schließlich doch wieder zu dem Jungen findet, der überlebt hat. DiesesErzählmuster, bemerkt Osberghaus, gebe es oft bei Geschichten über Spielzeug und streife den Kitsch. Aber Ungerers Bär überzeugt durch Würde: "Immer hat er den konsternierten Blick, der für Teddybären so typisch ist." Die Zeichnungen des Bären bezaubern die Rezensentin einfach, und so verzeiht sie es Ungerer, dass die anderen Zeichnungen manchmal ein bisschen zu "hastig hingeworfen" sind. Die Rezensentin verspricht, dass Kinder Otto "in ihr Herz schließen werden".
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