Bereits der 11. Band der Ottifanten liegt vor, jedoch hat der Leser kaum den Eindruck, dass dem Autor, Otto Waalkes, die Ideen ausgehen würden. Zwar erreicht dieser Band nicht ganz die humoristische Spritzigkeit der Vorgänger, aber dennoch hat der Leser genug Gelegenheit, zu lachen. Auch beim zweiten, dritten und sonst wievielten mal Lesen macht es dem Leser Spaß, die vergeblichen Bemühungen Paul Bommels zu beobachten, endlich doch Karriere zu machen, oder Baby Brunos Versuche, bei den Nachbarkindern Eindruck zu machen. Das satirische Element der Ottifanten tritt in diesem Band nicht mehr so deutlich hervor wie in den vorhergehenden, jedoch schafft es Familie Bommel immer wieder, uns an unseren Alltag zu erinnern und uns feststellen zu lassen, dass wir alle wohl eine "Frau Hoppmann" in unserer Firma haben.
Ein empfehlenswertes Buch, der Preis stimmt auch; für Ottifanten-Kenner ein Muss! Für Personen, die die Ottifanten noch nicht kennen, ist ein anderer Band als Einstieg zu raten.