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Produktinformation
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Zum Auftakt der Geschichte begegnen wir wieder dem wilden Haufen von Abenteurern, der in einer erstaunlich detaillierten und furchtbar gefährlichen virtuellen Welt namens Otherland gefangen ist. Unter ihnen lauert unerkannt der brutale Serienmörder Dread, der versucht, an Informationen zu kommen, die ihm helfen sollen, die Meister seiner Gral-Bruderschaft zu stürzen. Die Gruppe folgt einem allgegenwärtigen Fluß von einer Welt zur anderen, außerstande, Offline zu gehen, und der zunehmend entsetzlichen Gewißheit ausgesetzt, daß alles in diesem angeblich virtuellen Ort allzu real ist. Währenddessen gewinnt Paul Jonas, eine unter Gedächnisschwund leidende (doch irgendwie zentrale) Figur, die sich auf der Flucht vor zwei düsteren Wesen befindet, auf seiner eigenen Flußfahrt à la Huckleberry Finn immer mehr von seinem Gedächnis zurück. Wie im ersten Roman ist jede neue Welt, in die die Figuren vordringen -- von der paläolithischen Eiszeit bis hin zu etwas, was dem Land Oz verdächtig nahekommt -- voll und ganz realisiert und völlig unberechenbar.
Williams ist ein Meister darin, dem Leser die Informationen häppchenweise vorzusetzen, was zwar frustrierend, aber doch spannend ist -- wie ein besonders gutes Computerspiel. Als die Gruppe auseinandergerissen wird und sich das Abenteuer dadurch weiter verzweigt, empfindet der Leser den Autor als einen Marionettenmeister und verfolgt einige unglaublich komplexe Informationsflüsse. Das Beste ist, einfach dran zu bleiben und Williams' geschickte Personenbeschreibungen, üppige Schilderungen und wildverzweigte Handlung zu genießen. Wenn Sie jemals eine Wildwasserfahrt gemacht haben, wird Ihnen das Gefühl bekannt vorkommen. --Therese Littleton
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fortgeschrittenen-Hörspiel allererster Güte,
Von
Rezension bezieht sich auf: Otherland: Fluß aus blauem Feuer (Audio CD)
Um ganz ehrlich zu sein, ich persönlich habe bisweilen die Romane von Tad Williams nicht ansatzweise gelesen.Beim ersten Teil des Hörspiels ( Stadt der goldenen Schatten ), dauerte es auch eine Weile ( so ungefähr bis zur Hälfte der zweiten CD ), bis ich die Orientierung in dem anfänglichen Wirrwarr erkannte. Jedoch war das Hörspiel in sich wirklich atemberaubend spannend und machte schnell süchtig. Der zweite Teil nun führt das fort, was sich am Ende des ersten Teils andeutete, nämlich die Zusammenführung der äußerst verschiedenen Charaktere. Indem man mehr und mehr über sie und ihren Lebensweg erfährt, wächst die Begeisterung für die Story sowie die Umsetzung des Hörspiels. Ich selbst kann die Vorwürfe über eine zu komplexe, zu schnelle Story nicht befürworten. Ja, die Geschichte ist schnell und teils sehr gestreckt, doch seien wir mal ehrlich: Wem es nach einem schönen und einfachen Hörspiel zum einschlafen verlangt, dem schlage ich vor doch mal bei TKKG, Benjamin Blümchen etc. nachzuschauen... ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Insgesamt 3 Sterne, aber der 2. Band ist gähnend langweilig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Otherland Bd.2: Fluss aus blauem Feuer (Gebundene Ausgabe)
Als erstes eine Klarstellung: Otherland ist nicht der neue „Der Herr der Ringe". Otherland ist nämlich a) kein reines Fantasy-Produkt, b) spielt nicht in einer mit unglaublicher Akribie bis ins kleinste Detail erstellten Welt und c) reicht sprachlich und von der Spannung her nicht an Tolkiens Hauptwerk heran. Leider lernen die Herausgeber scheinbar nichts dazu und müssen bei jedem zweiten Buch, das eine fantastische Geschichte erzählt, diesen Vergleich heranziehen. Schade eigentlich: Man wirbt doch auch nicht für ein Deo indem man es mit einem Anti-Schuppen-Shampoo vergleicht.Damit aber zu Otherland und dem Kernpunkt dieser Rezension. Die Story ist schwer zusammen zu fassen und deshalb will ich mich damit auch gar nicht aufhalten. Dies führt mich aber gleich zu einer Warnung: Es ist wegen der vielen Handlungsstränge nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Ich musste aus Zeitgründen die vier Bände über mehrere Monate hinweg lesen. Deshalb geriet ich ab und zu ins Stocken wenn die Handlungsebene mal wieder wechselte, weil ich nicht mehr genau wusste, was den Personen im aktuellen Erzählstrang zuletzt widerfahren war. Zu den Bänden im Einzelnen: Band 1(Meine Wertung 4 Sterne): Ein Einstieg, der Spaß macht. Die Figuren werden sehr ausführlich vorgestellt, erhalten eine glaubhafte Vorgeschichte und agieren jede mit sehr eigenem Charakter, was auch in den Folgebänden beibehalten wird. Der Band ist vom Anfang bis zum Schluss spannend und es stört auch kaum, dass am Ende so gut wie keines der bisher aufgebauten Rätsel gelöst wird, denn man weiß ja es gibt noch Folgebände. Band 2 (Meine Wertung 2 Sterne): Die Charaktere sind vorgestellt, die wichtigsten von ihnen stecken in den Cyberwelten von Otherland fest und jetzt könnte die Geschichte in Fahrt kommen. Tut sie aber leider nicht in diesem insgesamt schwächsten Band der Reihe. Tad Williams führt noch ein paar zusätzliche Handlungsstränge und Personen ein (es wird noch ein wenig schwerer den Überblick zu behalten) und ansonsten kämpfen sich seine Protagonisten in kleine Gruppen getrennt durch die verschiedenen Welten von Otherland. Es passiert zwar einiges, aber die Handlung kommt nicht wirklich vorwärts und deshalb zieht sich das Buch stellenweise wie Kaugummi. Dem Band fehlt ein Spannungsbogen und folglich auch jeder Höhepunkt. Sorry, aber dieser Band ist einfach 400 Seiten zu lang und am Ende fragt man sich, ob man Band 3 überhaupt noch anfangen soll. Band 3 (Meine Wertung 5 Sterne): Wenn man sich dazu durchringt weiter zu lesen, wird man in diesem Band glücklicherweise belohnt. Die Geschichte gewinnt wieder an Schwung und steuert einem großen Höhepunkt entgegen. Langsam lösen sich auch die ersten Rätsel. Insgesamt der beste Band der Reihe, der mit einem spannenden und intensiven Schluss aufwartet, den andere Autoren bestimmt genutzt hätten, um die Geschichte zu Ende zu bringen. Nicht so Tad Williams, und es bleibt am Ende die Frage, ob er sich in Band vier noch steigern kann. Band 4 (Meine Wertung 3 Sterne): Kann er leider nicht. Zwar bleibt die Geschichte spannend und Williams schafft es auf unvergleichliche Art die Unzahl von Handlungsfäden zusammen zu führen, alle Rätsel zu lösen und zu einem befriedigenden Ende zu kommen, aber insgesamt hat man hier tausend Seiten vor sich, die nur sehr selten an Band 3 heranreichen. Zwar gibt es einige Glanzpunkte, aber Williams hat den Großteil seiner Munition verschossen. Völlig unspektakulär und ein wenig an den Haaren herbeigezogen erscheint dann auch der Abgang des Oberschurken „Dread" und als danach noch einmal fast 200 Seiten Ausklang mit Rätsellösungen und Erklärungen anstehen, kann der Leser nur zu gut mit den Protagonisten mitempfinden, die sich immer wieder über Verzögerungen und endlose Palaver aufregen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Und weiter gehts...,
Rezension bezieht sich auf: Otherland Bd.2: Fluss aus blauem Feuer (Gebundene Ausgabe)
Der zweite Teil der Otherland Serie von Tad Williams knüpft, wie nicht anders erwartet, direkt an die Handlung des ersten Teils an. Einerseits haben wir die Geschehnisse um die Hauptpersonen im Otherland Netzwerk, die fortgesetz werden. Die einzelnen Gruppen um z.B. Renie und !Xabbu, Orlando und Sam und den immer noch etwas mysteriösen Paul reisen von Simulation zu Simulation und suchen den Sinn oder einfach nur dem Weg nach draussen. Andererseits werden die Handlungsstränge an den verschiedenen Nebenschauplätzen, wie z.B. die "Abenteuer" der kleine Christabel, fortgesetz. Dazu kommen noch einige neue Geschehnisse, wie ein scheinbar religös motivierter Mord in Australien, eine Darstellerin einer Kindersendung oder die Nachforschungen der Eltern von Sam und Orlando, die irgendwie mit dem grossen Ganzen zu tun haben müssen. Also genug, um auch diese 800 Seiten zu füllen. Einige Handlungsstränge führen offensichtlich in eine Richtung und es entsteht so langsam ein Bild des Ganzen, bei einigen anderen steht man noch ziemlich im Dunkeln und erkennt wenige Zusammenhänge. Insgesamt geht es auf jeden Fall, auch wenn meine Beschreibung oben recht trocken klingt, im gleichen genialen Schreibstil von Tad Williams weiter. Der Spannungsbogen ist unvermindert hoch und man wird sich kaum dagegen entscheiden können bald im Anschluss den dritten Teil der Serie zur Hand zu nehmen. Fazit: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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