Ich empfand den Film als sehr bewegend. Während ich es am Anfang noch für die typische amerikanische Romantikkomödie hielt (mit sehr viel Freizügigkeit), musste ich doch später feststellen, dass er einen viel tieferen Sinn verfolgt.
Ich selbst leide in sehr jungem Alter seit zwei Monaten unter MS und habe während des Films bemerkt, dass Anne Hathaway sehr viele Ängste hatte, die mich auch begleiten.
Für einen Außenstehenden hat dieser Film nicht die Lachnorm erfüllt, aber für Menschen, die wie ich von ihrer Freundin zum Schauen überredet werden und keine Ahnung haben worum es geht und zudem noch ein solches Schicksal teilt, wird während des Films immer wieder in Tränen ausbrechen und sich wundern, wie ein Drehbuchautor die Gedanken und Ängste einer Erkrankten so detailgetreu äußern kann.
Alles in allem war ich als alter Filmfan überrascht, wie man Drama und Komödie in so geschickter Weise verbinden kann; denn hier findet kein Wechsel zwischen den Genres statt, sondern ein markanter Stilbruch (Komödie - Bruch - Drama), der jederzeit auch in die Hose hätte gehen können. Dem allerdings war nicht so.
Auf alle Fälle empfehlenswert und auf alle Fälle etwas besonderes.