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Aufklärer Oswald Kolle widmet sich dem Fremdgehen und erörtert im Gespräch mit dem Psychologen Helmut Kentler die Ursachen für einen etwaigen Ehebruch. Kolle erklärt, dass ein Seitensprung eines der beiden Partner keineswegs das Ende für eine Ehe bedeuten müsse, sondern sogar eine Bereicherung darstellen könnte. Untermauert werden Kolles Ausführungen durch zwei Filme, in denen sich eine von ihrem Mann vernachlässigte Frau einem Jugendfreund hingibt und ein Mann, nachdem er zunächst seiner Sekretärin widerstehen konnte, nach einem Eifersuchtsanfall seiner Frau schließlich doch mit ihr im Bett landet.
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Vierter Kinofilm des deutschen Volksaufklärers Oswald Kolle, der seit "Das Wunder der Liebe" (1968) für volle Säle in den deutschen Kinos sorgte. Passend zur gerade vollzogenen Abschaffung des Gesetzes, das Ehebruch unter Strafe stellt, verkündet Kolle, sich der Frage stellen zu wollen, ob Treue und Untreue rein auf den sexuellen Bereich einer Partnerschaft zu begrenzen sind oder darüber hinausweisen. Außerdem versucht er, die Ursachen für Seitensprünge zu ergründen. Vermutet werden darf aber, dass das zeitgenössische Publikum weniger an den Theorien als an der Darstellung nackter Tatsachen interessiert war.