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Heute erinnert sich der Zuschauer - je nach Alter - entweder nostalgisch zurück oder aber er schmunzelt über die, aus heutigen Augen, äußerst prüde Darstellung von Sexualität. In erster Linie sind die Produktionen Kolles heute als historische Dokumente zu sehen, welche wichtige Wegbereiter für unseren offenen Umgang mit Sexualität darstellen. Die ein oder andere bis heute noch nicht allgemein bekannte Erkenntnis mag sich dennoch finden.Fazit Zeitdokument über das man heute auch mal schmunzeln darf.
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Schwarzweißbild ist natürlich nicht mehr das jüngste. So tendiert es zu Überbelichtungen (Gesicht, 00:05:35) und groben Schärfewerten, die, je mehr Distanz vorhanden ist, gröber werden. Auch lösen sich feine Kanten in feine Griesel auf. Ein wirklich tiefes Schwarz findet sich nicht, dafür sind eher eine Vielzahl an Grautönen vorhanden. Der Klang aus dem Center ist deutlich, beinhaltet aber eine nostalgische Blechernheit, die man ihm nicht verübeln kann. Als Extras kommen 8 Trailer zu anderen Oswalt-Kolle-Filmen aus den Jahren 1968 bis 72 hinzu. --movieman.de
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Mit zwei Wissenschaftlern diskutiert Aufklärer Oswald Kolle über Sexualität und die negativen Auswirkungen des verklemmten Umgangs mit Onanie, Menstruation und Exhibitionismus. An zwei Beispielen werden typische Probleme erläutert, die in einer Ehe auftreten können: Bei den jungverheirateten Petra und Tommy hängt der Haussegen schief, weil Tommy zu schnell zum Höhepunkt kommt. Bei Claudia und Martin hingegen scheint letzterer nach sieben Jahren Ehe überhaupt kein Interesse mehr an seiner Frau zu haben und kümmert sich lieber um seine Arbeit.
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Der erste der seinerzeit durchaus umstrittenen Aufklärungsfilme von Oswald Kolle, der seine Erkenntnisse zuvor in einer Zeitschriftenreihe unter das Volk gebracht hatte und hier eine Expertenrunde mit Spielszenen nebst dazu gehörenden Kommentaren paart, um den Vorwurf der Pornografie zu entkräften. Was damals vor allem christlich-konservativen Kreisen einen Schock versetzte, wirkt aus heutiger Sicht eher überholt und unfreiwillig komisch. Zugute gehalten werden muss dem Film allerdings, dass er mit knapp sechs Millionen Kinobesuchern offensichtlich den Nerv der Zeit traf.
Blickpunkt: Film
Woher sexuelle Schwierigkeiten in der Ehe kommen, will Kolle anhand von Spielszenen und einer Diskussionsrunde erklären.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Der erste der seinerzeit umstrittenen Aufklärungsfilme von Oswald Kolle.
Kurzbeschreibung
In einer Gesprächsrunde diskutiert Oswalt Kolle mit zwei Wissenschaftlern über die Notwendigkeit der Sexualaufklärung und stellt fest, dass Sexualität eine besondere Quelle von Freude und Lust für den Menschen ist. Anhand zweier Beispiele verheirateter Ehepaare werden deren Probleme und dessen Ursachen kommentiert.