Nach den ersten beiden Büchern war ich so gespannt, dass ich "Ostfriesengrab" vorbestellt habe. Pünktlich angekommen setze ich mich ans Lesen.
Aber schnell fällt auf, das dieses Buch etwas viel innere Konflikte bei den Hauptpersonen hat, zudem man entsetzt sein müsste, wenn die Polizei ihre Arbeit so dilettantisch machen würde.
Bei den psychologischen Problemen fragt man sich, warum solche Personen bei der Polizei arbeiten dürfen, später dann, warum sie sich nicht mal am Riemen reißen können. Es nervt teilweise. Ich hoffe darauf, das der Vater-Komplex der Protagonistin im nächsten Buch etwas dezenter ausgeführt wird.
Bez. des Kriminalplots: Der erfahrene Krimileser erkennt den Mörder viel zu schnell...ist halt die einzige außenstehende Person, die mal näher beschrieben wird. Andere bleiben blass.
Wirklich gelungen ist die Gedankenwelt des Mörders sowie die Idee des Motivs. Zudem lässt sich das Buch gut und flüssig lesen. Daher hier nur drei Sterne.