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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Morde in Ostfriesland!, 2. September 2009
Ann Kathrin Klaasen, Hauptkommissarin in Aurich, Ostfriesland, hat es nicht leicht. Gerade musste sie feststellen, dass ihr Mann sie mit einer seiner Klientinnen betrügt, als der Leiter des Vereins Regenbogen" (ein Verein, der sich für behinderte Menschen einsetzt) erschossen wird. Schon am nächsten Tag gibt es einen weiteren Toten: Kai Uphoff, Zivi beim Verein Regenbogen", wird am kleinen Flugplatz tot aufgefunden. Stehen die Morde in Verbindung mit dem Verein oder ist hier ein Serienkiller am Werk? Ann Kathrin macht sich mit ihrem Team daran, die Verbrechen aufzuklären als weitere Morde geschehen.
Schon im Vorfeld ist der Leser über das nächste Opfer informiert, da der Autor zwischen den Erzählungen rund um Ann Kathrin Klaasen und ihrer Ermittlungsarbeit immer wieder kleinere Passagen des Mörders einfließen lässt. Gleichzeitig erhält man auch einen kurzen Einblick in das Leben des zukünftigen Opfers. Allerdings ist bis kurz vor Schluss nicht ersichtlich, wer der Mörder ist bzw. welches Motiv hinter seinen Morden steht. Einzig die Verbindung zu dem Verein Regenbogen" ist zu erkennen.
Der Autor beginnt seinen Roman mit der Entdeckung von Ann Kathrin Klaasen, dass ihr Mann sie betrügt und sie diesen zur Rede stellt. Auf diese Weise erhält man ein wenig Einblick in das Leben der Kommissarin und ihre Gefühlswelt beschreibt K.-P. Wolf durchaus authentisch. So schildert er Ann Kathrin zum einen als stringente, professionelle Ermittlerin, zum anderen als eine Frau, die momentan in einem absoluten Gefühlschaos lebt und versucht, mit der Situation fertig zu werden. Die Konzentration des Buches liegt hier eindeutig bei der Protagonistin, sodass die weiteren Charaktere neben ihr auffallend blass und austauschbar bleiben.
Bedingt durch die kleinen Passagen rund um den Mörder wird die Neugier des Lesers sehr früh geweckt und hält eigentlich während des Buches hinweg an, da diese kurzen Einblicke durchaus spannungsfördernd sind. Allerdings hätte etwas mehr Ermittlungsarbeit und etwas weniger Einblicke in das Leben von Ann Kathrin der Spannung besser getan. So läuft man doch gelegentlich Gefahr, einige Passagen zu überlesen, um wieder schneller in die Suche nach dem Mörder eintauchen zu können.
Alles in allem ein durchaus spannend geschriebener Krimi, der neugierig macht auf weitere Bände.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Jeder Rausch trägt bereits die Sucht in sich nach dem nächsten ..., 12. April 2007
*Ulf Speicher wusste nicht, dass er nur noch vier Stunden zu leben hatte.
Es war erst Ende April, doch in der klaren Luft prickelte die Sonne angenehm auf seiner Haut. Die kleinen Wasserlachen im Watt glitzerten, als hätte das Meer bei seinem letzten Besuch einen Teppich aus Diamanten hinterlassen ...
Die meisten Ehen zerbrachen, wenn ein behindertes Kind geboren wurde. Die Belastung für die Beziehung war zu groß. Speichers Verein 'Regenbogen' entlastete die Angehörigen. Die Frauen konnten endlich einmal Urlaub machen, ausspannen und wussten ihre Kinder gut betreut. Manch eine hatte zum ersten Mal seit Jahren endlich wieder so etwas wie Freizeit und bändelte schon aus lauter Dankbarkeit mit ihm an. So wie das Leben jetzt lief, konnte Ulf Speicher nur zufrieden damit sein.*
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Der erste Fall für die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Ermittlungsorte: Norden und Aurich.
Vier Männer werden in Norden in Ostfriesland brutal ermordet. Der erste mit einem antiken Gewehr, der zweitemit einem historischen Schwert, der dritte mit Pfeil und Bogen und der vierte mit Gift.
Alle waren sie Mitglieder imRegenbogen-Verein, einem Verein, der behinderte Menschen und ihre Angehörigen betreut. Und der sich auch um deren finanzielle Belange kümmert. Gab es Unregelmäßigkeiten bei den Einnahmen und deren Verteilung? Will der Täter den ganzen Verein auslöschen?
Kommissarin Ann Kathrin Klaasen, gerade frisch vom Ehemann und Sohn verlassen, muss all ihr Können aufbieten, um den Täter auf die Spur zu kommen ...
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*Wenn ein Zeuge einmal redet, unterbrich ihn nicht, solange du spürst, dass er authentisch ist. Die ungeheuerlichsten Aussagen sind manchmal im alltäglichen Mist verpackt. Die meisten Menschen haben ein reges Redebedürfnis. So wurden schon viele Fälle gelöst.*
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*Es gibt nur drei mögliche Motive: Liebe, Hass oder Habgier. Oft gebiert das eine das andere. Aus Liebe wird Hass. Aus Hass Habgier. Wie kann man jemanden mehr vernichten als dadurch, dass man sich alles aneignet, was er besitzt?*
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Ein höchst bemerkenswertes Debüt der Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen = Sehr empfehlenswert!
Auf eine Fortsetzung hoffend verbleibt -- Reinhard Busse
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
mordsmäßig, 31. Juli 2008
Klaus-Peter Wolf ist ein begnadeter Vorleser. Er ist damit in der Lage seine oft schon humorvollen Schilderungen zu einem Hörerlebnis werden zu lassen. Auch im Ostfriesenkiller bietet er sprachlich solide Krimiqualität. Sein persönlicher Anspruch dürfte angesichts seiner Popularität jedoch darüber hinaus gehen. Ich habe mich am Ende der Lektüre gefragt, welchen Aspekt dieses Krimis ich bedenkenlos weiterempfehlen könnte. Leider ist mir dazu nichts eingefallen. Die Story ist arg konstruiert, die Charaktere haben - abgesehen von Frau Klahsen - keine Persönlichkeit, das Ende war nach dem ersten Drittel vorhersehbar. Ganz besonders daneben ging jedoch die Schilderung der Akteure im "Behinderten-Milieu". Da merkt man schon, dass der Herr Wolf in dieser Beziehung total unbeleckt ist. "Rainman-geschädigt", würd ich mal sagen. "Behindertenverein" klingt nach sozialem touch. Mit der Realität hat der beschriebene Verein jedoch in etwa so viel zu tun wie Kluntje in einer englischen Teetasse. Was bleibt bei einem Ostfriesen-Krimi? Genau! Das Lokalkolorit. Leider hat der Krimi auch in dieser Beziehung nichts zu bieten. Am Ende legt man das Buch aus der Hand und ärgert sich über die verschwendete Zeit.
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