Voll Träumerei und Nostalgie, umrahmt von schönen alten Zeichnungen erzählt hier der Dichter Christian Morgenstern ein Ostermärchen, herausgegeben von Margareta Morgenstern.
Ein kleiner Junge träumt in der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag er läge unter einem Baum auf einer Wiese, umringt von fleissigen Osterhasen, die ihre Osterkörbchen vorbereiten. Er erwacht aus seinem Traum und erlebt mit seiner Familie ein fröhliches Ostereiersuchen im hauseigenen Garten. Die Kinder entdecken verzückt die Osterhasen, die auch im Wohnzimmer den Kindern eine Freude machen möchten. Die Rituale und der Sinn des Osterfestes werden den Kindern hier nähergebracht. Auch wie der alte Winter dem Jüngling Frühling den Weg frei macht. Frühlingsblumen erwachen und Vögel und Schmetterlinge heißen den Frühling herzlich willkommen. Nicht nur die Kirchenglocken leuten den Frühling ein, nein, alles was Glocken heißt, das hat der Frühling besonders lieb. Das muss ihm wecken helfen. Die Augen werden mit den bunten Farben der Natur geweckt, die Blüten wecken mit ihren süßen Düften die Nasen und den Wecker der Ohren stellt der Gesang der Vögel, sowie der Jubel der Kinder dar.
Eine schöne Beschreibung des Frühlings. Wer noch kein Ostergeschenk hat, dem kann ich dieses Nostalgiebüchlein wärmstens empfehlen. Es bringt jedem, nicht nur den Kindern, denn Sinn und Zweck, die Bräuche und Sitten des Osterfestes und des Frühlings wieder etwas näher.