dieser Restaurant und Reiseführer hat sich als ein unentbehrlicher Begleiter erwiesen, wenn man etwas vom wahren genussvollen Italien, abseits von touristischen Trampelpfaden und jenseits von hochpreisigen Gourmettempeln erleben will. Zu beachten ist, dass der Fokus wirklich auf Osterien gelegt wird. Einfachen Lokalen mit regionaler Küche, denn das Buch wird von der Slowfood Bewegung primär für die Italiener selbst heraus gegeben. Und so findet man dann Restaurants, an denen die Touristenmassen achtlos vorbei gehen, wo man zwischen Bankdirektor und Bauarbeiter sitzt und sich vom Padrone erklären lassen kann, was heute gekocht wird. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass Slowfood betragliche Grenzen für ein dreigängiges Menü mit Wein setzt, weshalb zahlreiche preisgekrönte Restaurants niemals in diesem Führer erscheinen werden. Was aber kein Nachteil ist, denn dafür gibt es genug andere (Veronelli usw.) Wenn man Touristen in den Restaurants trifft, hat meistens einer das wohlbekannte rote Buch auf dem Tisch liegen. Wer es mal riskieren will, Italien jenseits von Spaghetti und Pizza kennen zu lernen, dem sei das Buch ans Herz gelegt.