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Ostblöckchen: Eine Kindheit in der Zone
 
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Ostblöckchen: Eine Kindheit in der Zone [Taschenbuch]

Michael Tetzlaff
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492261663
  • ISBN-13: 978-3492261661
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 584.970 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Tetzlaff
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wenn dieses Buch schubladisiert werden kann, dann allenfalls zusammen mit Thomas Brussigs ›Sonnenallee‹, Jens Sparschuhs ›Zimmerspringbrunnen‹ und anderen satirisch-schelmenhaften Eulenspiegeleien. Michael Tetzlaff fügt ihnen einen eigenen, so sturen wie befreiten Blick auf die DDR hinzu.« Der Tagesspiegel

Kurzbeschreibung

Wenn Michaels Vater die DDR auf seine ganz eigene Weise erklärt, bringt er den Sohn in echte Schwierigkeiten. Ist Stasi wirklich die Abkürzung von Starrsinn ? Und was hat Fasching mit Faschisten zu tun? In regelmäßigen Abständen kommen die Westverwandten, die sinnlose Geschenke mitbringen und sich mit Radeberger Pilsner betrinken. Der kleine Michael kann sie ebenso wenig leiden wie den Ernteeinsatz und das Wehrlager.
Voller Witz und Ironie hat Michael Tetzlaff seine Erinnerungen an eine etwas andere Kindheit und Jugend in der DDR aufgeschrieben - ohne in die viel zitierte Ostalgie zu verfallen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kerstin Wiedemann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
"Ostblöckchen" kaufte ich, als ich gerade frisch in den "Westen" gezogen war. Leider stellte sich dieses Büchlein als große Enttäuschung heraus. Schon im Vorwort begegnet man der Art von Humor, mit der man es im ganzen Buch zu tun hat: Der angebliche Widerspruch des Nachnamens des Autors, also Tetzlaff, (wie Ekel Alfred Tetzlaff) und einem Ostalgie-Buch, höhöhö.... Das weckte bei mir nur ein müdes Lächeln, auch weil ein Teil meiner rein ostdeutschen Verwandtschaft ebenfalls Tetzlaff heißt. Dasselbe müde Lächeln hatte ich wohl die ganze Zeit drauf, während ich weiterlas, denn der Autor versucht die ganze Zeit, witzig und kultig zu sein, das Ergebnis allerdings ist verkrampft, abgedroschen und plump. Erzählt werden belanglose Episoden aus der Kindheit des Autors, in denen rein gar nichts außergewöhnliches passierte, nur dass sie eben in der DDR stattfanden. Ein einigermaßen origineller Schreibstil hätte mich ja noch versöhnen können, allerdings haben die Bildzeitungs-Leserbriefe noch einen Tick mehr Niveau als in diesem selten dämlichen Buch. Hier wurde nur versucht, auf dem Erfolg der Ostalgiewelle mitzuschwimmen, und leider bin ich auch darauf hereingefallen. Dieses Buch ist eines der witzlosesten "Humor"-Bücher, die mir jemals untergekommen sind. Ich überlege schon, wem ich es unterjubeln kann, in meinem Regal hat es jedenfalls nichts mehr verloren.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Saufen und Prügeln 5. März 2006
Format:Taschenbuch
ich bin entsetzt, habe selten sowas schlechtes gelesen!
da versucht ein buch, auf der "zonenkinder" oder "meine freie deutsche jugend"-welle mit zu schwimmen, aber es wird gehörig in den sand gesetzt.
worum geht es? merkwürdige geschichtchen, die nicht - wie das (inhaltlich ebenso dürftige) - vorwort weismachen will - chronologisch ablaufen. mal ist der gute michael vorschulkind, im nächsten kapitel fährt er ins wehrlager, um dann wieder im kleinkindalter zu landen. na gut.
mit ostalgie, oder besser "typisch osten", hat das ganze für mich wenig zu tun. es wird viel und ständig gesoffen und in jedem kapitel gibts ein paar ohrfeigen. alles genau so wenig spezifisch ost, wie das verhalten eines jungen, der versucht phantasievoll "daneben" zu liegen.
offenbar hat vor allem das ausschmücken dieser episoden dem autor als nabelschau am besten gefallen.
was dieses buch in meinen augen einfach überflüssig macht.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von mike bols
Format:Gebundene Ausgabe
"ostalgie", das böse "o-wort", ich will es ab jetzt nicht mehr gebrauchen - das unterhaltsame kleine buch von michael tetzlaff kommt ja auch ganz ohne aus.

erzählt wird eine (typische?) jugend in der DDR, mit ihren seltsamen ritualen und realitäten, schrulligen typen und jeder menge mutterwitz.
so oder so ähnlich kennt das der durchschnittliche westler höchstens aus dem ruhrpott.

michael, unser protagonist, ist ein renetenter junge, der mit unerbittlichem elan die grenzen seiner mitmenschen in punkto toleranz auslotet. ein realsozialistischer michel aus lönneberga der schon mal absichtlich fasching mit faschismus verwechselt oder zusammen mit seinem vater den 17. juni zum sozialistischen feiertag ausruft.
bizarr wird es, wenn michael mit verbundenen augen zur erdbeerernte gefahren wird und sogar das ortsschild am bahnhof sorgfältig überklebt wird.

so reihen sich viele lustige kleine anektoten aneinander, was das buch auch frühstücks- oder bettgeschichtenkompatibel macht.

am stück reichen die 160 großbedruckten seiten auch locker für einen netten lesenachmittag im freibad - sofern man sich von der billig-photoshop aufmachung nichtabschrecken läßt.

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