Bei dem neuen Buch aus dem Arun Verlag OSTARA von Romana und Björn Ulbrich dachte ich zuerst; nicht schon wieder ein Buch zu einem Fest das man schon kennt. Doch ich war sehr erfreut über den Inhalt zu Zeremonien und Brauchtum rund um das Ostara Fest, denn in diesem Buch versammeln sich viele Informationen und Abbildungen, welche so wahrscheinlich noch nie publiziert wurden. OSTARA zeigt praxisnah wie man diese Zeit des Jahreslaufs konkret, sinnvoll und spirituell gestalten kann.
Romana und Björn Ulbrich nutzen ihre eigene Erfahrung zu diesem Thema voll aus, zudem wurden Sie von vielen am Ende des Buches genannten Gruppen und Personen tatkräftig unterstützt. Herausgekommen ist ein Buch das zwar mit dem Thema OSTARA zu tun hat, doch viel breiter und tiefschichtiger angelegt ist.
Insbesondere die Fotos und Zeremonien aus aktuellen naturreligiösen und naturspirituellen Gruppen sind es wirklich wert angesehen und nachempfunden zu werden.
Natürlich muss man sich sagen lassen, dass viele Menschen heutzutage in einer Sinnkrise leben und sich neu orientieren wollen. Die Rückbesinnung, soweit dies möglich ist, auf eigene Traditionen und Werte ist dabei sicherlich hlfreich. Wie weit sich jeder in diesem Themenkomplex fallen lässt, bleibt jedoch jedem selbst überlassen.
Einigen werden die Darstellungen und Riten vielleicht etwas schräg vorkommen, doch die Klarheit und Einfachheit der Bilder und Themen rührt das eigene archaische Unterbewusstsein an und letztendlich ist es eine persönliche Entscheidung in wie weit man sich mit diesen Gedanken verbindet.
Das Buch OSTARA von Romana und Björn Ulbrich aus der Edition Björn Ulbrich des Arun Verlags zeigt sch offen gegenüber dem Thema der Frühlingsfeste. Mir persönlich haben insbesondere Maskenbau und Maskentanz gefallen, ebenso der Wolfstanz und die liebevolle Suche nach Ostereiern mit der Familie. Doch Beltaine hat eine besondere Kraft und das Fest zu diesem Zeitpunkt stellt für viele sicherlich eine Besonderheit im Jahr dar. Die Rituale zu Walpurgis, hier die Körperbemalung sind anschauliche Beispiele für Freiheitswillen und Liebe zur Natur. Mit dem Tanz in den Mai und dem flechten der Bänder des Maibaums schreiten wir schließlich voran auf dem Weg ins Jahr.
Das Buch hat mir sehr gefallen, ist es doch persönlich und offen geschrieben und zeigt zudem eine Seite innerhalb unserer Kulturgeschichte, welche schon fast vergessen war. Aussagekräfte und schöne Bilder runden das Buch gekonnt ab. Wer also verschiedene Richtungen der naturreligiösen und spirituellen Praxis rund um die Ostara kenne lernen möchte, ist mit dem Buch OSTARA bestens informiert.
Sehr empfehlenswert!