Hank Meyer, ein Privatdetektiv aus dem Hessischen und gleichzeitiger Country- DJ, den es hauptberuflich nunmehr nach Halle in Sachsen- Anhalt verschlagen hat, wird von Jens Lattke beauftragt den Tod seiner Mutter Gerda Lattke, einer erfolgreichen ostdeutschen Radiomoderatorin, die mit einem Triumph-Schlüpfer erwürgt wurde, aufzuklären. Mit Hilfe seines Kumpels Heuser, eines ebenfalls zugezogenen Nachrichtenredakteur aus Hessen und dem Heavy Metal begeisterten Kommissar Klepzig begibt sich Meyer nunmehr auf die Suche nach dem Mörder. Diese Ermittlungen offenbaren Meyer und Heuser schließlich ein Familienschicksal, in welchem auch die Stasi ihre Finger im Spiel hatte und führen sie bis in die Sümpfe von Louisiana.
So weit so gut.
Stefan Maelck versucht in diesem Buch zwar und teilweise gelingt es ihm auch ganz gut, eine spannende Kriminalgeschichte zu erzählen, aber für Nicht- Country- Fans ist diese auf Dauer dann doch etwas anstrengend. Diese ständigen Zitate und Querverweise auf irgendwelche Countrytexte sind für mich jedenfalls ziemlich mühsam gewesen. Dagegen war aber der Humor, den Stefan Maelck in seinem Buch nicht nur dem Privatdetektiven Meyer, sondern auch dessen Kumpel Heuser und vor allem dem Kommissar Klepzig zuteil werden ließ einfach genial. Solch ein schwarzhumoriges und Komasaufendes Ermittlertrio habe ich bisher wirklich noch nicht kennen gelernt und geben deshalb diesem Buch eine ganz eigene Note. Der eigentliche Mord an der erfolgreichen Radiomoderatorin Gerda Lattke findet schließlich, obwohl dieser anfangs sehr offensichtlich scheint, dann doch ein überraschendes, nicht unbedingt vorhersehbares Ende.