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Ossi forever!: Ein Roman aus der brandenburgischen Provinz
 
 
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Ossi forever!: Ein Roman aus der brandenburgischen Provinz [Taschenbuch]

Roger Boyes , Kristian Lutze
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354826784X
  • ISBN-13: 978-3548267845
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.553 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Roger Boyes
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein humorvoller Kritiker deutscher Eigenarten.« Berliner Morgenpost

Kurzbeschreibung

Ein Brite in der Mark Brandenburg: In seinem neuesten Roman erzählt Times-Korrespondent Roger Boyes von den Irrungen und Wirrungen eines Engländers, der in der ostdeutschen Provinz ein typisches Bed & Breakfast eröffnet – und dabei feststellt, dass es gar nicht so einfach ist, brandenburgischen Landeiern die feine englische Art beizubringen ... Die Fortsetzung des Bestsellers My dear Krauts – unwiderstehlich komisch, rasant und bissig.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von myra
Format:Taschenbuch
"Ein Roman aus der Provinz" nennt sich dieses Werk von Roger Boyes. Ein Spontankauf, welcher sich auf den ersten Blick als ganz witzig outete. Mitunter kann man sogar schmunzeln, doch das ist auch schon alles.
Die Handlung ist kurz umschrieben: Ein Brite (Journalist) will sich verändern, seine Freundin erbt ein "Schloss" im brandenburgischen Land und möchte "zu ihren Wurzeln" zurückkehren. Also ziehen beide kurzerhand nach Brandenburg, um aus der Villa eine deutsch-britische Begegnungsstätte zu machen. Dabei müssen sie viele Steine aus dem Weg schaffen, die Beziehung steht kurz vor dem Aus, schließlich kann das ganze feierlich eingeweiht werden und: die "Ossi-Mannschaft" besiegt die Briten im Cricket. Ende gut, alles gut.
Ich habe mehrfach darüber nachgedacht, das Buch wegzuschmeißen... Ganz ehrlich! Der Humor ist mehr als flach, gepaart mit scheinbar britischen Witzen, die sich mehrfach aus der Zeit des Nationalsozialismus bedienen ("mit Blitzkrieg-Strategie...", "er hielt eine Ansprache wie Goebbels"). Mir wurde mehrfach schlecht und die geballte Häufung trägt nicht zur Belustigung bei.
Zwei Sterne verdient das Buch nur, weil der Anfang ganz nett ist und mehr verspricht als der Roman es halten kann.
Sehr enttäuschend!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Britischer Humor 22. März 2012
Von Columbus
Format:Taschenbuch
Man muss schon ein ganz klein wenig mit der britischen Mentalität vertraut sein, um dieses Buch wirklich amüsant zu finden. Wie der Ich-Erzähler schon im ersten Kapitel bemerkt, finden die Briten unseren Sylvester-Klassiker "Dinner for One" ü b e r h a u p t nicht komisch. Wir Germanen leben allerdings seit 1962 in dem Glauben, dies nun sei der Ausbund englischen Humors. Nein! Ist er nicht!
Humorvoll, wenn auch ein wenig plakativ, ist der Versuch, den Osten zu britannisieren. Der Autor nimmt hier die englische Mentalität auf die Schippe, die immer noch von "splendid isolation" bis hin zu "Britannia rules the waves" reicht. Der britische Commonwealth (= Gemeinwohl!) hat doch noch jedem Volk gut getan, das davon überrascht wurde. Oder? Warum also nicht auch die östliche Zone Deutschlands? Dass der Ich-Erzähler daran mehr oder weniger glorios scheitert, ist ebenfalls als ein Rippenstoß in die britische Gesellschaft zu verstehen. Und zum Schreien komisch sind seine Schriftwechsel mit der britischen Botschaft und dem Premierminister(!), in denen er die historische Feindschaft zwischen England und Frankreich wieder aufleben lässt, nur um seinen Heimatstaat um ein paar Euros zu erleichtern...
Mir hat der Roman wirklich gut gefallen und ich finde ihn empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein Engländer und seine Freundin ziehen in eine brandenburgische Kleinstadt. Die Freundin hat dort ein baufälliges Schloss geerbt und nun wollen die beiden es wieder herrichten. Aus Geldnot wandeln sie das Haus kurzerhand in eine Bed&Breakfast-Pension um mit der Idee, Engländer könnten hier die Ossi-Kultur kennenlernen und zahlten indirekt für die Instandsetzung des Schlosses.
Die englische Botschaft spendiert ebenfalls Geld für die Renovierung, aber nur unter der Bedingung, dass auch den Ossis die englische Kultur näher gebracht wird. Neben der Renovierung wird also zusätzlich ein Kricket-Spiel organisiert, zu dem kein Ossi wirklich Lust hat. Es bahnt sich im Laufe der Geschichte noch eine Beziehungskrise zwischen den Schlosseigentümern an und die Renovierungsarbeiten werden sabotiert - Am Ende gibt es keine unerwarteten Wendungen und alles kommt so, wie man erwartet hat.

>Ossi forever!< von Roger Boyes ist ein flacher Roman, der enttäuscht. Ein erwartungsschürender Titel regt zum Kauf an, der Text zwischen den Buchdeckeln kann diese Erwartungen aber nicht erfüllen. Was ich mir vorgestellt habe, war ein Ossi in der Hauptrolle oder ein Zugezogener, der sich einlebt und am Ende freudig >Ossi forever!< ruft. Leider trifft beides nicht zu. Man könnte das Werk unter >seichter Wochenendlektüre< einordnen, aber ich empfehle, die Freizeit lieber mit einem anderen Buch zu verbringen.

Was an dem Roman stört, ist das Nichtvorhandensein. Das Nichtvorhandensein von Spannung, herzlichen Ossis und unerwarteten Ereignissen.
Boyes charakterisiert keine sympathischen Ossis, die wir in unser Herz schließen können. Stattdessen bleiben die Ossi-Charaktere verschwommen und in weiter Ferne. Sie besitzen alle DDR-Trainingsanzüge und haben keinen Elan fürs Kricket-Spielen. An einigen Stellen schreibt er fast schon ossifeindlich. Ansonsten... existieren die Ossis halt.
Dem Roman fehlt es überall an der entscheidenden Würze! >Jetzt wird es interessant!<, denkt der Leser nur, als der Koch endlich im Schloss eintrifft. Der SCHWARZE Koch! Im Osten! >Oho, jetzt geht es aber los!<
... Pustekuchen! Nicht einmal er kann der Geschichte die fehlende Zutat beisteuern. Er werkelt in seiner Küche, macht seine Arbeit gut und alle sind zufrieden. Konflikte? Fehlanzeige.

Das Buch ist im Großen und Ganzen nicht empfehlenswert. Die Ich-Perspektive ermutigt den Erzähler zu langen, uninteressanten Ausschweifungen, bei denen die Handlung auf der Strecke bleibt. Was man dem Werk zu Gute rechnen sollte, ist der Schreibstil. Den lockeren, plaudernden Sätzen kann man gut folgen; sie lesen sich leicht und schnell - Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen und kann nicht behauptet, dass es eine Quälerei war. Dennoch sieht Lesevergnügen für mich anders aus.
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