Oskar und die Dame in Rosa 2009

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Der zehnjährige Oskar ist schwer krebskrank und hat nur noch wenige Tage zu leben. Seine Eltern sagen ihm die bittere Wahrheit nicht, und auch die anderen Erwachsenen flüchten sich nur in Phrasen, wenn er ihnen ernste Fragen stellt. Da trifft er auf die resolute, schrille Pizzalieferantin Rose. Sie soll sich um ihn kümmern, ihm letzten Lebensmut geben. Sie motiviert ihn, Briefe an Gott zu schre...

Darsteller:
Amir,Michèle Laroque
Laufzeit:
1 Stunde, 45 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Eric-Emmanuel Schmitt
Darsteller Amir, Michèle Laroque
Nebendarsteller Max Von Sydow, Amira Casar, Constance Dollé, Mylène Demongeot
Studio STUDIOCANAL Germany
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT am 5. März 2011
Format: DVD
... mit diesen Worten beginnt Oskar seine täglichen Briefe an Gott, die anschließend von Rosa (der Dame in Rosa) mit einem Ballon in den Himmel befördert werden. Dass Oskar diese Briefe schreibt, ist keineswegs selbstverständlich, denn zuerst begegnet er Rosa, die ihn dazu auffordert, mit dem skeptischen Satz: "Du nicht auch noch!" Gott sei genauso wie der Weihnachtsmann doch von den Erwachsenen nur erfunden, um Kinder zu vertrösten. Rosa hält dagegen, dass es den Weihnachtsmann sicher nicht gebe, aber Gott sich als umso wirklicher erweise, je mehr man mit ihm rede und man könne ihn auch um etwas bitten - eine Bitte pro Tag. Also lässt sich Oskar auf das Briefe schreiben ein und findet Gefallen daran, zumal er nicht von normalen Tagen berichtet, sondern immer gleich von einem Lebensjahrzehnt. Denn jeder der letzten Tage des Jahres steht für Oskar für zehn Jahre seines Lebens. Diese Idee geht auf eine alte Legende zurück, von der ihm ebenfalls Rosa erzählt hat. Und so lebt Oskar, der die Klinik kaum verlässt, ein ganzes langes Leben mit Pubertät, Erwachsensein und Alter - und der Zuschauer mit ihm. Die zwölf letzten Kalenderjahre geben als Blätter eines Abreißkalenders die Struktur des Filmes vor.
Eric-Emmanuel Schmitt hat seinen Erfolgsroman (Oskar und die Dame in Rosa. Erzählung) selbst verfilmt und findet poetische Bilder für die unkonventionelle Freundschaft des sterbenskranken zehnjährigen Oskars mit der resoluten Rosa, die einmal eine Catcherin mit dem Namen "Die Würgerin des Languedoc" gewesen ist.
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christina Schröder am 13. Februar 2011
Format: DVD
...jedenfalls nicht für den 10-jährigen Oskar, der an Leukämie erkrankt ist und seine letzen Lebenstage in einer Klinik verbringt. Selbst wem der Weltbestseller von Eric-Emmanuel Schmitt nicht allgegenwärtig ist. Wer die ersten Zeilen des Resümees der gleichnamigen Verfilmung liest, dem müsste klar sein: Das ist ein Film ohne Happy-End.

Dennoch ist für Oskar die Realität, nur noch einige Tage zu leben, weniger traurig als für die Menschen in seinem Umfeld. Er sieht die Welt aus seinen kindlichen Augen mit kindlichen Wünschen und Bedürfnissen. Er versteht nicht, warum er gemieden wird und keiner der 'Erwachsenen' der vermeintlichen Realität ins Auge sieht: Oskar wird an Leukämie sterben! Der Klinikalltag wird in bester Weise den bestehenden Klischees gerecht: Steril, steif, humorlos und voller Hoffnungslosigkeit.

In seinem Boykott gegen die Erwachsenen wünscht sich Oskar die schrullige 'Dame in Rosa', der er zufällig im Krankenhaus begegnet. Mit ihrer schroffen und gleichzeitig tollpatschigen Art krempelt sie Oskars trostlosen Krankenhausalltag um und überzeugt ihn, jeden Tag so zu leben als wären es 10 Jahre. In 10 Jahren durchlebt Oskar die Etappen eines Menschenlebens mit allen Facetten und Konflikten: Herzlopfen, den ersten Kuss, 'Hochzeit' und 'Ehekrach' und schließlich Midlife-Crisis sowie die Gebrechen des Alterns.

Der Film spiegelt auf empfindsame und zugleich humorvolle Weise die menschlichen Schwierigkeiten im Umgang mit bestimmten Lebenssituationen wieder. Wie beantwortet man die Fragen eines 10-jährigen sterbenden Kindes, das über die alltäglichen Dinge des Lebens nachdenkt? Mit kindlicher Unbefangenheit und Fantasie. Oskars Etappen werden mit unkomplizierter Geradlinigkeit angepackt und lassen die aussichtslose Handlung in einem farbigen und heiteren Licht erscheinen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 19. April 2011
Format: DVD
Mit diesen Worten lässt Eric-Emmanuel Schmitt -Oskar und die Dame in Rosa- beginnen. Gleichzeitig umfasst dieser Satz schon fast alles, was ich zu Schmitts Verfilmung seines eigenen Romans sagen möchte: Ja, dieser Film ist wirklich gut! Literaturliebhaber kennen Eric-Emmanuel Schmitt. Seine Romane -Ibrahim und die Blumen des Koran- oder aber -Oskar und die Dame in Rosa- sind schillernde Juwelen der menschlich-bewegenden Belletristik. Mit seiner Osar-Verfilmung hat Schmitt es geschafft, den unvergleichlichen Zauber des Buches ohne Reibungsverlust auf die Leinwand zu zaubern.

Der 10jährige Oskar(Amir) ist vom Tode gezeichnet. Der Krebs wird sein Leben innerhalb von Tagen beenden. Im Kinderkrankenhaus kann ihm Professor Düsseldorf(Max von Sydow) nicht mehr helfen. Oskars Eltern haben Angst, ihrem Sohn die Wahrheit über sein Sterben zu sagen. Aber Oskar weiß genau Bescheid. So bricht er mit seinen Eltern und will die letzten Tage lieber in Schwermut zwischen seinen Freunden, dem dicken Popcorn, dem schlauen Einstein, dem verbrannten Bacon und seiner großen Liebe, der blauen Peggy, verbringen. Doch dann taucht die Pizzaverkäuferin Rose(Michele Laroque) auf. Die resolute Ex-Catcherin ist zwar weder zimperlich noch auf den Mund gefallen, aber als Oscar sich für sie interessiert und sie merkt, dass der Junge bald stirbt, will sie sich eigentlich abwenden. Professor Düsseldorf schafft es jedoch, Rose für Oscar zu gewinnen. Der Professor kauft Pizza und Rose lernt, auf Oskars eigenen Wunsch, das todkranke Kind kennen. Von da an beginnt eine fantastische Freundschaft, die aus 12 Tagen über 100 Hundert Jahre macht und ein ganzes Leben in Stunden komprimiert.
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